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Funktionsdokumentation Integration mithilfe des Portal Content Studio  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Das Portal Content Studio ist die zentrale Umgebung im Portal, um Portal Content zu erzeugen und zu verwalten. Sie können damit folgende Typen von Portal Content bearbeiten:

     iViews

     Portalseiten

     Layouts von Portalseiten

     Portalrollen

     Worksets

Weitere Informationen über den Aufruf des Portal Content Studios finden Sie unter Launching the Portal Content Studio.

Funktionsumfang

Portal Catalog

Die Verwaltung von Portal Content erfolgt mit dem Portal Catalog. Der Portal Catalog erlaubt das Durchsuchen, Anzeigen und Verwalten von Portal Content, der im Portal Content Directory (PCD) gespeichert ist.

Das Anlegen und die Pflege des Portal Content erfolgt mit Hilfe von Wizards und Objekteditoren. Weitere Informationen finden Sie unter Object Editors & Wizards in the Portal Content Studio.

Wizards

Die Wizards werden im Portal Catalog gestartet:

       1.      Wählen Sie im Portal Catalog einen Ordner aus.

       2.      Um den Wizard zu starten, wählen Sie Neu iView  im Kontextmenü des Ordners. Es steht eine Vielzahl von iViews zur Auswahl. Die wichtigsten iViews sind:

     BEx Web Application iView

     KM Document iView

     KM Navigation iView

     SAP Transaction iView

     SAP BSP (Business Server Page) iView für Web-Interface (aus BW-BPS)

Weitere Informationen über diese iViews finden Sie unter Darstellung von BI-Inhalten im Portal. Die Wizards erfragen die spezifischen, notwendigen Eigenschaften der iViews.

Objekteditoren

Die Objekteditoren erlauben die direkte Änderung von iView-Eigenschaften. Mit Hilfe der Objekteditoren können Sie die Sichten für Verwandte Themen und Dynamische Navigation sowie Berechtigungen pflegen.

Neben den unter Darstellung von BI-Inhalten im Portal beschriebenen Eigenschaften können Sie alle anderen Eigenschaften des iViews bearbeiten. Die iView-ID kann nachträglich geändert werden.

Wichtige Eigenschaften für BEx Web Applications als iViews sind:

     iView-Name: Titel des iViews. Dieser wird u.a. im Öffnen-/Sichern-Dialog im BEx Web Application Designer angezeigt.

     Beschreibung

     Art der Höhe

     Feste Höhe (in Pixel)

Weitere Informationen finden Sie unter iView Properties.

Nutzung des Portal Cache

Für die Nutzung des Portal Cache sind die Eigenschaften Cache-Level, Cache-Gültigkeitszeitraum und Isolationsmethode notwendig. Folgende Vorteile hat die Nutzung des Portal Cache:

     Signifikante Verbesserung der Oberflächen-Reaktionszeit

     Vermeidung von unnötigen erneutem Seitenaufbau (Re-Rendering) beim erneuten Aufruf einer Portal-Seite

     Web-Browser-ähnliches Caching für serverbasierte, dynamische Seiten im Web (wie BEx Web Applications)

Sie können folgende Einstellungen zum Cache-Level vornehmen:

     Kein Caching (None): Bei der Option None wird die BEx Web Application bei jedem Aufruf erneut im BI-System aufgerufen.

     Sitzungsbezogen (Session): Bei der Option Session wird der Cache benutzerspezifisch gefüllt. Nach Beenden der aktuellen Sitzung (Session) – durch Schließen aller Web-Browser-Fenster - wird der Cache invalidiert.

     Gemeinsam für alle Benutzer (Shared): Bei der Option Shared wird der Cache nicht benutzerspezifisch gefüllt, sondern für alle Benutzer gleich. Die Personalisierung wird nicht berücksichtigt.

     Eigener Benutzer (User): Bei der Option User wird der Cache benutzerspezifisch gefüllt. Der Cache wird erst durch den Ablauf des Cache-Gültigkeitszeitraums automatisch aktualisiert bzw. invalidiert. Die BI-Personalisierung und die iView-Personalisierung werden berücksichtigt.

Der Cache-Gültigkeitszeitraum wird in Millisekunden angegeben. Die Isolationsmethode muss auf URL eingestellt sein. Die Einstellungen für die Nutzung des Portal Cache sind vom Administrator für jedes iView mit BEx Web Application manuell durchzuführen.

Die Verwendung des Portal Cache ermöglicht einen Full Proxy Mode vom Portal. Full Proxy Mode bedeutet, dass nur der Portal-Server direkt mit dem BI-Server kommuniziert. Alle Anfragen (HTTP-Requests) vom Web-Browser des Benutzers (Client) werden vom Portal-Server beantwortet. Der Web-Browser des Benutzers (Client) hat damit keinen direkten Zugriff auf den BI-Server. Der BI-Server kann so vor externen Zugriffen geschützt werden und sich in der internen Netzwerkzone befinden. Für externe Zugriffe kann der Portal-Server in der DMZ-Netzwerkzone (demilitarized zone) liegen. Das Protokoll bei der Kommunikation zwischen Web-Browser des Benutzers (Client) und Portal-Server sowie zwischen Portal-Server und BI-Server ist entweder HTTP oder HTTPS. Die Portnummer ist in beiden Fällen konfigurierbar.

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