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 Festlegen von Material-/Kapazitäts- und Zeitpuffer

Verwendung

Die Zugangs- und Komponentenbedarfstermine eines Planauftrages, der im CTP-Prozess mit Hilfe der Bucket-orientierten Kapazitätsprüfung angelegt wurde, können sich während der Feinplanung verschieben. Da das System jedoch den Bestätigungstermin einhalten muss, müssen alle Terminverschiebungen in Richtung des Planstarttermines erfolgen. Folgende Bedingungen können dies jedoch erschweren und zu einer Verschiebung der Aufträge in die Zukunft und damit zu einer Terminverletzung führen:

  • Je näher der Bestätigungstermin des Auftrages am Planstarttermin liegt, desto knapper ist die verfügbare Kapazität.

  • Die mit Hilfe der Bucket-orientierten Kapazitätsprüfung geplanten Aufträge liegen dicht am Planstartdatum, so dass die Feinplanung in in Planungsrichtung Rückwärts schnell an den Planstarttermin stößt und fehlschlägt.

  • Die Zugangstermineder meisten Vorgänge in einem Bucket liegen in der ersten Hälfte des Buckets.

  • Die benötigte Komponentenbedarfsmenge steht nicht zur Verfügung, da der Lagerbestand die Bedarfsmenge nicht decken kann und die Fehlmenge nicht rechtzeitig beschafft werden kann.

Die obengenannten Ungenauigkeiten der Bucket-orientierten Kapazitätsprüfung bezüglich Bedarfs- und Verfügbarkeitsterminen können mit Hilfe von Material-/Kapazitäts- und Zeitpuffern ausgeglichen werden.

Funktionsumfang

Um Zeitpuffer zu definieren, können Sie folgende Parameter verwenden:

  • Planerischer Mindestabstand

  • Zeitpuffer an der Ressource

Um Materialpuffer festzulegen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Lagerbestand

  • Baugruppenvorplanung

Um Kapazitätspuffer zu definieren, können Sie folgende Parameter verwenden:

  • Bucket-Faktor (Kapazitätsabschlag)

Um reihenfolgeabhängige Rüstaktivitäten abbilden zu können, gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Verwendung von durchschnittlicher Rüstdauer

  • Verwendung eines Bucket-Faktors