Ausreißerkorrektur im Modell "DGM" Bei der Prognose mit dem Modell „Dynamisch gleitender Mittelwert“ korrigiert das System Ausreißer, bevor es die Prognose berechnet. Das System verfährt dabei auf verschiedene Weisen abhängig davon, ob es Ausreißer für die Prognose von Auftragspositionen oder für die Prognose des durchschnittlichen Bedarfs pro Auftragsposition (Bedarf/Pos.) korrigiert.
Wenn das größte Auftragsvorkommen größer ist, als der Parameter
Ausreißerkorrektur-Parameter zur Position im DGM-Modell
, und wenn das größte Auftragsvorkommen den Durchschnitt der prognostizierten wöchentlichen Auftragspositionen plus k mal die Abweichung der Auftragspositionen übersteigt, beschränkt das System das Auftragsvorkommen auf den Durchschnitt der prognostizierten wöchentlichen Auftragspositionen plus k mal die Abweichung der Auftragspositionen. Dabei schließt es sowohl beim Durchschnitt der prognostizierten wöchentlichen Auftragspositionen als auch bei der Abweichung den Ausreißer aus.
Den Parameter
Ausreißerkorrektur-Parameter zur Position im DGM-Modell
können Sie auf der Registerkarte
Modellparameter
des Prognoseprofils angeben. Dorthin gelangen Sie vom Bild
SAP Easy Access
aus über
.
k können Sie im Parameter
Parameter Ausreißerkorrektur für Position
auf der Registerkarte
Allgemein
angeben.
Wenn der größte Bedarf/Pos. mindestens so groß ist wie der Parameter
Parameter 1: Ausreißerkorrektur Bedarf/Pos im DGM-Modell
auf der Registerkarte
Modellparameter
, begrenzt das System den Bedarf/Pos. auf maximal zwei mal den Durchschnitt des Bedarf/Pos. oder auf den Durchschnitt des Bedarf/Pos. plus k mal der Abweichung des Bedarf/Pos. (ausschließlich des Ausreißers).
k können Sie im Parameter
Parameter Ausreißerkontrolle für Position
auf der Registerkarte
Allgemein
definieren.
Wenn die vier Bedingungen unter Bestimmen der optimalen Anzahl der Vergangenheitsdaten nicht erfüllt sind, verfährt das System folgendermaßen:
Wenn jede der letzten beiden Perioden über 13 Wochen mindestens dem Parameter
Parameter 4: relevante Perioden zum Bedarf/Pos. im DGM-Modell
auf der Registerkarte
Modellparameter
des Prognoseprofils entspricht, führt das System für diese Zeitspanne einen t-Test durch, um festzustellen, ob der Unterschied des Bedarf/Pos. zwischen den einzelnen Perioden signifikant ist.
Die Signifikanz hängt vom Parameter
Signifikanzniveau T-Test 13:13 zum Bedarf/Pos. im DGM-Modell
auf der Registerkarte
Modellparameter
des Prognoseprofils ab.
Wenn es einen relevanten Unterschied gibt, benutzt das System die letzten 13 Wochen, ansonsten überprüft es dasselbe für 2 Perioden über 26 Wochen. Dabei muss jede der letzten 26-Wochen-Perioden mindestens dem Parameter
Parameter 5: relevante Perioden zum Bedarf/Pos. im DGM-Modell
auf der Registerkarte
Modellparameter
des Prognoseprofils entsprechen. Nur dann führt das System für diese Zeitspanne einen t-Test durch, um festzustellen, ob der Unterschied des Bedarf/Pos. zwischen den einzelnen Perioden signifikant ist.
Die Signifikanz hängt vom Parameter
Signifikanzniveau T-Test 26:26 zum Bedarf/Pos. im DGM-Modell
auf der Registerkarte
Modellparameter
des Prognoseprofils ab
Wenn es beim Überprüfen der Perioden über 26 Wochen einen relevanten Unterschied gibt, benutzt das System die letzten 26 Wochen, ansonsten benutzt es die gesamten 52 Wochen für die Berechnung.
Für jede der beiden Berechnungen oben gilt Folgendes:
Wenn der größte Bedarf/Pos. mindestens so groß ist wie der Parameter
Parameter2: Ausreißerkorrektur Bedarf/Pos. im DGM-Modell auf
der Registerkarte
Modellparameter
des Prognoseprofils ist, begrenzt das System den größten Bedarf/Pos. folgendermaßen:
Durchschnitt Bedarf/Pos. plus k mal der Abweichung des Bedarf/Pos.