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ObjektdokumentationDispositionsassistent, Schritt 2: Szenariodetails Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Hier werden die erforderlichen Parameter für den Planungshorizont des Dispositionslaufs sowie die Anzeigeeinstellungen angegeben.

Hinweis Hinweis

In diesem Thema werden Felder und andere Elemente in diesem Fenster beschrieben, die entweder nicht selbsterklärend sind oder eine zusätzliche Erläuterung benötigen.

Ende des Hinweises.
Dispositionsassistent, Szenariodetails
Beschreibung

Geben Sie eine Beschreibung für das MRP-Szenario ein.

Startdatum, Enddatum

Geben Sie das Startdatum (den ersten Tag der ersten Periode) und das Enddatum (den letzten Tag der letzten Periode) des MRP-Planungshorizonts an.

Bei der Disposition werden alle Bedarfe und Zugänge berücksichtigt, deren Fälligkeitsdatum in den definierten Planungshorizont fällt.

Der Datumsbereich wird automatisch der definierten Periode angepasst.

Beispiel Beispiel

Sie geben den 04.03.11 als Startdatum und den 15.03. als Enddatum des Planungshorizonts ein. Im Feld Anzeigeperiode geben Sie anschließend 1 Monat an. SAP Business One ändert die zwei Daten automatisch auf den Anfang des Monats, 01.03.11, und das Ende des Monats, 31.03.11.

Ende des Beispiels.
Anzeigeperiode

Bestimmen Sie jede Periodenlänge, die je nach gewählter Option im Fenster Dispositionsergebnisse in Tagen, Wochen oder Monaten angezeigt werden. Sämtliche Dispositionsberechnungen werden in der festgelegten Periode angezeigt.

Hinweis Hinweis

Wenn Sie für die Gruppierung der MRP-Ergebnisse andere Periodenlängen als einen Tag verwenden, dann führt SAP Business One die Dispositionsberechnung am ersten Tag jeder Periode aus. MRP gruppiert alle vorhandenen Daten für diese Periode (Zugänge und Bedarfe) auf den ersten Tag.

Die Definition der Wochennummerierung und der Wochenenden kann Auswirkungen auf die Wochennummern und den ersten Wochentag haben. Um die Definitionen zu ändern, wählen Sie   Administration   Systeminitialisierung   Firmendetails   Buchhaltungsdaten   Feiertage   Feiertagsdaten  . Weitere Informationen finden Sie unter Fenster: Feiertagsdaten.

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Beispiel Beispiel

Sie nehmen folgende Definitionen vor:

  • Anzeigeperiode: 1 Woche

  • Wochennummerierung: Erste Woche beginnt am 1. Januar

  • Wochenende von Samstag bis Sonntag.

    Das heißt, dass die Arbeitswoche am Montag beginnt und am Freitag endet.

Die Arbeitswoche 2 des Jahres 2011 beginnt am 3. Januar und endet am 7. Januar. Der Dispositionsassistent führt die Berechnung für die gesamte Woche durch, als fände die Geschäftstätigkeit für die gesamte Woche am 3. Januar statt.

Ende des Beispiels.
Länge des Planungshorizonts

Zeigt die Anzahl der Tage/Wochen/Monate des von Ihnen definierten Planungshorizonts an. Diese wird automatisch berechnet, nachdem Sie das Startdatum, das Enddatum und die Periodendefinition angegeben haben.

Wenn Sie den Wert des Felds manuell ändern, berechnet MRP den Wert im Fenster Enddatum neu.

Feiertage berücksichtigen bei

Setzen Sie die entsprechenden Kennzeichen, damit MRP die im Fenster: Feiertagsdaten definierten Feiertage und Wochenenden beachtet. SAP Business One passt die Bedarfe und Zugänge, die auf definierte Feiertage oder Wochenenden fallen, automatisch an. Bei Artikeln, die eine bestimmte Durchlaufzeit benötigen, erhöht die Berücksichtigung von Feiertagen und Wochenenden das Durchlaufzeitintervall für Dispositionsberechnungen. Weitere Informationen zur Auswirkung von Feiertagen, Durchlaufzeiten und Auftragsintervallen zusammen auf Dispositionsberechnungen finden Sie unter Beispiel: Feiertage, Durchlaufzeit und Auftragsintervall in der Disposition.

  • Feiertage für Produktionsartikel berücksichtigen: Bei Artikeln mit der Beschaffungsmethode Herstellen wird die Feiertagstabelle berücksichtigt.

  • Feiertage für Einkaufsartikel berücksichtigen: Bei Artikeln mit der Beschaffungsmethode Kaufen wird die Feiertagstabelle berücksichtigt.

Weitere Informationen zur Beschaffungsmethode finden Sie unter Artikelstammdaten: Planungsdaten.

SAP Business One passt nach den folgenden Regeln die Bedarfe und Zugänge an, die auf definierte Feiertage oder Wochenenden fallen:

  • Zugänge

    Die Anwendung verschiebt Zugänge vorwärts auf den ersten Werktag nach dem Feiertag oder Wochenende.

    Bei einer Anfrage zur Bestandsumlagerung wird die Zugangsmenge in einem Ziellager als Zugang betrachtet.

  • Bedarfe

    Die Anwendung verschiebt Bedarfe rückwärts auf den ersten Werktag vor dem Feiertag oder Wochenende.

    Bei einer Anfrage zur Bestandsumlagerung wird die ausgegebene Menge in einem Ausgangslager als Bedarf betrachtet.

Beispiel Beispiel

Sie haben Samstag und Sonntag als Wochenende definiert und eingestellt, dass SAP Business One Feiertage und Wochenenden in der Dispositionsberechnung berücksichtigen soll.

  • Sie haben eine Bestellung (Zugang) am 2. April 2011 (Samstag). Die Anwendung verschiebt die Bestellung auf den ersten Werktag nach dem Wochenende, also auf den 4. April 2011 (Montag).

    .

  • Sie haben einen Kundenauftrag (Bedarf) am 2. April 2011 (Samstag). Die Anwendung verschiebt den Kundenauftrag auf den ersten Werktag vor dem Wochenende, also auf den 1. April 2011 (Freitag).

Ende des Beispiels.
Sortieren nach

Wählen Sie die Sortierkriterien für den Dispositionsbericht:

  • Montagefolge: Der Bericht wird von der obersten zur niedrigsten Ebene der Stückliste sortiert.

    Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Beispiel: Nach Montagefolge sortieren.

  • Artikelnummer: Sortiert den Bericht nach der Artikelnummer.

  • Artikelbeschreibung Sortiert den Bericht nach der Artikelbeschreibung.

  • Artikelgruppe Sortiert den Bericht nach der Artikelgruppe.

Artikel ohne Bedarf anzeigen

Zeigt nach dem Dispositionslauf die Artikel ohne tatsächlichen Bedarf an.

Artikel ohne Bedarf sind Artikel, von denen über den gesamten Dispositionshorizont eine ausreichende Menge vorhanden ist und die daher keine Bestellungen, Produktionsaufträge oder Anfragen zur Bestandsumlagerung erforderlich machen.

Wenn Sie dieses Kennzeichen nicht gesetzt haben, werden Dispositionsartikel ohne Anforderungen oder mit eingehenden Aufträgen, die die Anforderungen ausgleichen, nicht angezeigt.

Simulation

Legt dieses Szenario als Simulationsszenario fest.

In Simulationsszenarios können Sie keine Empfehlungen sichern und keine Produktionsaufträge oder Bestellungen anlegen.

Szenario speichern

Sichert das Dispositionsszenario auf dem aktuellen Stand.

Nur verfügbar, wenn Sie ein neues Szenario hinzufügen oder ein bestehendes Szenario aktualisieren.

Hinweis Hinweis

MRP-Szenarios können nicht gesichert werden, wenn es sich um eine Simulation handelt.

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Vorgang

Führt das gewählte Dispositionsszenario aus und wechselt direkt zum Fenster Dispositionsassistent: MRP-Ergebnisse.