Show TOC Anfang des Inhaltsbereichs

Objektdokumentation Eignungsprozentsatz  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Definition

Wenn Sie den Planungsservice des Workforce-Management-Core nutzen, ermittelt das System bei der Ressourcensuche durch den Profilvergleich zwischen dem Anforderungsprofil und dem Qualifikationsprofil der Ressource ein prozentuales Eignungsmaß. Über dieses Eignungsmaß lassen sich Hitlisten für die Besetzung eines Projektes erzeugen.

Beispiel

Eignungsprozentsatz

100,00 %: Die Person ist hundertprozentig für das Anforderungsprofil geeignet

40,00 %: Die Person ist vierzigprozentig für das Anforderungsprofil geeignet

Maßgebend für die Berechnung des Eignungsprozentsatzes sind die relativen Ausprägungen. Eine relative Ausprägung wird ermittelt, indem man die in der Ressourcensuche festgelegte Ausprägung der Qualifikation in Beziehung zur maximalen Ausprägung setzt (=relative Ausprägung), die durch die Skala der Qualifikation definiert ist. Als Ergebnis erhält man die relativen Ausprägungen der Anforderungen und der Qualifikationen.

Hinweis

Beachten Sie, dass Ersatzqualifikationen im Ressourcenmanagement bei der Berechnung des Eignungsprozentsatzes nicht berücksichtigt werden.

Über das Customizing können Sie auch eigene Berechnungen zur Bestimmung des Eignungsgrads einer Ressource hinterlegen. Bearbeiten Sie hierzu im Einführungsleitfaden der Collaboration Projects   Ressourcenmanagement  Workforce-Management-Core (WFM-Core)  Betriebswirtschaftliche Einstellungen WFM-Core die Aktivität BAdI: Eignungsgrad von Ressourcen nach Qualifikationen.

Verwendung

Wenn Sie die Ressourcensuche anstoßen, prüft das System zunächst für jede Anforderung, ob sie durch das Qualifikationsprofil abgedeckt wird. Wenn ja, werden die relativen Ausprägungen miteinander verglichen, wodurch sich im optimalen Fall eine Übereinstimmung, aber auch eine Über- oder Unterqualifizierung ergeben kann. Eine Überqualifizierung kommt zustande, wenn die Ausprägung der Qualifikation über der Ausprägung der Anforderung liegt; bei der Unterqualifizierung ist es gerade umgekehrt.

Diese Qualifizierung wird nun, sofern es sich bei der Anforderung um eine Mussanforderung handelt, durch Potenzieren stärker gewichtet. Dabei wird eine Überqualifizierung schwächer als eine Unterqualifizierung gewichtet.

Um nun den Abdeckungsgrad der Qualifikation gegenüber dem gesamten Profil zu ermitteln, wird der bisher berechnete Wert mit dem prozentualen Anteil am Gesamtanforderungsprofil multipliziert.

Hinweis

Überqualifizierungen werden vom System in der Suchergebnisliste durchgehend als 100%ige Eignung angezeigt.

Es gibt nur zwei Arten der Priorität bezüglich der Anforderungen: die Mussanforderung und die Kann-Anforderung. Eine weitere Unterteilung der Priorität einer Anforderung macht sowohl aus betriebswirtschaftlichen, als auch aus Gründen der Benutzerfreundlichkeit nur wenig Sinn.

Handelt es sich bei einer Anforderung um eine Mussanforderung, so wird diese stärker gewichtet. Die Gewichtung wird schon zur Berechnung des Anteils der einzelnen Anforderungen am Gesamtprofil berücksichtigt, da eine Mussanforderung innerhalb eines Anforderungsprofils durchaus wichtiger ist, als eine entsprechende Kann-Anforderung des Profils.

Integration

Sie haben im SAP Customizing Einführungsleitfaden unter Collaboration Projects Ressourcenmanagement  Qualifikationsmanagement den Qualifikationskatalog und die Skalen bearbeitet.

Sie haben im SAP Customizing Einführungsleitfaden unter Collaboration Projects Ressourcenmanagement  Qualifikationsmanagement die Aktivität Qualifikationsabgleich und -suche über WFM-Core aktivieren bearbeitet.

Ende des Inhaltsbereichs