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Prozessdokumentation Design Collaboration mit cFolders  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Einsatzmöglichkeiten

Design Collaboration mit cFolders vereint alle Geschäftspartner, die an einer Collaboration beteiligt sind – angefangen beim Collaboration-Besitzer und seinen Konstruktions- und Design-Partnern über Lieferanten und Hersteller bis hin zu Vertriebspartnern und Kunden. Design Collaboration mit cFolders stellt die Web-basierte Kooperationsplattform Collaboration Folders (cFolders) in mySAP PLM zur Verfügung, die es allen – möglicherweise weit verstreuten – Collaboration-Teilnehmern ermöglicht, in virtuellen Teams zusammenzuarbeiten, und zwar sowohl in einer Kooperations- als auch in einer Wettbewerbssituation. Hierarchisch strukturierte Collaboration-Daten bieten einen schnellen Gesamtüberblick über die Collaboration. Verschiedene cFolders-Funktionen (z. B. Meldungen, Statusverwaltung), das integrierte WebEx-Konferenz-Werkzeug und die SAP-Backend-Integration für Dokumente und Produktstrukturen tragen zu einem erweiterten und beschleunigten Informationsaustausch und Kommunikationsfluss bei. Die Verwendung Generischer Objekte (d. h. Objekte, die zur Abbildung kundenspezifischer Geschäftsobjekte in einer cFolders-Collaboration genutzt werden können,) erleichtert die Zusammenarbeit bei Themen, die nicht lediglich durch die Dokumentenverwaltung oder den Austausch von Produktstruktur-Informationen zu handhaben sind.

Die Integration von cFolders als virtuelles Laufwerk mit dem Microsoft Windows File Explorer erlaubt das Sichern von Daten in cFolders direkt aus PC-Programmen, die auf Microsoft Windows basieren.

Die (optionale) Integration in Collaboration mit SAP NetWeaver erlaubt den Zugriff auf Daten in cFolders über das Knowledge Management (KM) und SAP Collaboration Room. Dabei übernimmt in diesem Integrationsszenario Collaboration mit SAP NetWeaver die Rolle einer horizontalen Collaboration-Lösung mit Fokus auf abteilungsübergreifende, unternehmensinterne Zusammenarbeit und cFolders die Rolle einer vertikalen Collaboration-Lösung zur unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit in der Produktentwicklung mit exernen Partnern.

Die wichtigsten Vorteile von Design Collaboration mit cFolders sind:

·        Erleichterte Konstruktionszusammenarbeit zwischen internen und externen Teammitgliedern, auch wenn diese weit über den Globus verstreut sind

·        Direkter Zugang zu durchgehend aktuellen Collaboration-Daten

·        Verbesserter und beschleunigter Informationsaustausch und Kommunikationsfluss zwischen allen an einer Collaboration beteiligten Personen

·        Reduzierung von unproduktiver Zeit (weniger Meetings und Geschäftsreisen), von Konstruktionsfehlern (verbesserte Kommunikation) und Ausgaben (geringere Reisekosten)

·        Kapazitätssteigerung auf Grund einer schnelleren Entwicklungszeit bis zur Marktreife (kürzere Design-Zyklen, weniger Redesign)

Voraussetzungen

cFolders ist Teil des Add-ons SAP cProject Suite 3.10. Sie können cFolders als eigenständige Anwendung ohne weitere (SAP- oder Nicht-SAP-) Systeme verwenden. In diesem Fall erfolgt der Zugriff auf die Anwendung mit Ihrem Internet-Browser (Microsoft Internet Explorer, Version 5.01 oder höher), ohne dass Sie irgendeinen zusätzlichen Systemzugang benötigen.

Um Dokumente und Produktstrukturen zwischen Ihrem cFolders-System und einem SAP-Backend-System austauschen zu können, benötigen Sie außerdem die Dokumentenverwaltungsfunktion (SAP DVS – Diese entspricht der SAP-Anwendungskomponente CA-DMS und ist Bestandteil von mySAP PLM und mySAP ERP) und den Produktstruktur-Browser von mySAP PLM Quality Management.

cFolders-Abläufe können auch vom Szenario Collaboration Projects (cProjects) und der SAP Bidding Engine 2.00 (Teil von mySAP SRM 3.00) aus angestoßen werden.

Kunden, die eine erweiterte WebEx-Meeting-Funktionalität nutzen wollen, müssen entsprechend ihrem gewünschten Nutzungsgrad eine separate WebEx-Benutzer-Lizenz erwerben.

Ablauf

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Der oben aufgeführte Ablauf stellt ein konkretes Beispiel für die Benutzer-Rollen dar, die an einer Collaboration beteiligte Personen haben können und für die (Folge von) Schritten, die diese möglicherweise ausführen.

...

       1.      Der Collaboration-Besitzer baut eine Collaboration für eine Neuentwicklung auf.

...

                            a.      Der Collaboration-Besitzer legt eine Struktur mit Arbeitsbereichen, Mappen, Untermappen und Mappenobjekten (insbesondere mit Dokumenten und Datenblättern) an.

       2.      Der Collaboration-Besitzer exportiert benötigte Dokumente, Stücklisten oder Materialien vom PLM-Backend-System (im Allgemeinen ein SAP-Backend-System) nach cFolders (optional).

                            a.      Der Collaboration-Besitzer weist die exportierten Objekte den entsprechenden cFolders-Objekten zu.

       3.      Der Collaboration-Besitzer weist Partner zu und stellt ihnen die Spezifikationen zur Verfügung.

...

                            a.      Der Collaboration-Besitzer weist Design-Partner zu.

                            b.      Der Collaboration-Besitzer legt entsprechend definierter Zugangsrechte Berechtigungen für die Design-Partner an und stellt ihnen auf diese Weise die Spezifikationen zur Verfügung (z. B. räumt er den Design-Partnern Leseberechtigung für die Mappe ein, die das Spezifikationsdokument enthält).

                            c.      Der Collaboration-Besitzer sendet Meldungen an die Partner.

       4.      Der erste Design-Partner stellt einen Design-Vorschlag in cFolders ein.

...

                            a.      Der erste Design-Partner entwirft die benötigte Baugruppe gemäß den Spezifikationen.

                            b.      Der erste Design-Partner stellt den Design-Vorschlag in eine definierte Mappe ein, für die er mindestens Schreibberechtigung hat.

       5.      Der Collaboration-Besitzer abonniert die Mappe mit dem Design-Vorschlag.

       6.      Ein zweiter Design-Partner stellt einen Design-Vorschlag in cFolders ein.

...

                            a.      Der zweite Design-Partner entwirft die benötigte Zwischenbaugruppe gemäß den Spezifikationen.

                            b.      Der zweite Design-Partner stellt den Design-Vorschlag in eine definierte Mappe ein, für die er/sie mindestens Schreibberechtigung hat.

       7.      Der Collaboration-Besitzer initiiert (unter Zuhilfenahme des WebEx-Konferenz-Werkzeugs) eine Online-Konferenz mit den Design-Partnern und gibt Feedback.

...

                            a.      Der Collaboration-Besitzer legt ein Meeting mit den Partnern an und informiert sie darüber per (E-Mail-) Meldungen.

                            b.      Der Collaboration-Besitzer startet das Meeting.

                            c.      Die Design-Partner nehmen an dem Meeting teil.

                            d.      Der Collaboration-Besitzer gibt den Partnern Feedback.

                            e.      Während der Online-Konferenz macht der Collaboration-Besitzer Gebrauch von der integrierten Redlining-Funktion (ECL-Viewer), um elektronisch Kommentare zum betreffenden Dokument hinzuzufügen. Diese Kommentare sind für die Design-Partner unmittelbar zu sehen.

       8.      Der erste Design-Partner legt eine neue Version seines Design-Vorschlags an.

...

                            a.      Der erste Design-Partner passt den Design-Vorschlag gemäß dem Feedback an.

                            b.      Der erste Design-Partner stellt den angepassten Design-Vorschlag als neue Version in cFolders ein.

       9.      Der Collaboration-Besitzer erhält per automatischer Meldung Kenntnis über die Änderungen, da er/sie die entsprechende Partner-Mappe abonniert hat und sendet seiner-/ihrerseits Meldungen.

...

                            a.      Da der Collaboration-Besitzer die Mappe mit dem Design-Vorschlag des ersten Design-Partners abonniert hat, erhält er die neue Version automatisch.

                            b.      Der Collaboration-Besitzer prüft diese neue Version.

                            c.      Der Collaboration-Besitzer sendet eine Meldung an den zweiten Design-Partner.

   10.      Der zweite Design-Partner erhält die Meldung und nimmt die nötigen Änderungen an der Zwischenbaugruppe vor.

...

                            a.      Der zweite Design-Partner liest die empfangene Meldung.

                            b.      Der zweite Design-Partner passt die Zwischenbaugruppe an die Änderungen der Baugruppe (des ersten Design-Partners) an.

                            c.      Der zweite Design-Partner stellt den angepassten Design-Vorschlag für die Zwischenbaugruppe in cFolders ein.

   11.      Der Collaboration-Besitzer gibt die Dokumente zur weiteren Bearbeitung frei.

...

                            a.      Der Collaboration-Besitzer gibt die Spezifikationen und Zeichnungen zur weiteren Bearbeitung frei.

                            b.      Der Collaboration-Besitzer reimportiert die wichtigen Dokumente, Stücklisten und Materialien von cFolders in das PLM-Backend-System (optional).

Ergebnis

Die Web-Kooperation zwischen dem Collaboration-Besitzer und den Design-Partnern wurde erfolgreich beendet. Alle wichtigen Objekte (Dokumente, Stücklisten, Materialien) wurden im PLM-Backend-System archiviert.

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