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Dokumentation zur VorgehensweiseQueue ausgehend von mehreren Softwarekomponenten definieren Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Sie wollen eine Support-Package-Queue für mehrere Softwarekomponenten definieren.

Vorgehensweise

  1. Wählen Sie im Einstiegsbild des Support Package Manager Anzeigen/Definieren.

    • Wenn diese Methode der Queue-Berechnung in den Einstellungen als Standardeinstieg ausgewählt wurde, gelangen Sie auf ein Dialogfeld, auf dem Sie eine Queue für beliebige Komponenten Ihres SAP-Systems definieren können.

    • Anderenfalls wählen Sie Alle Komponenten, um zu diesem Dialogfenster zu gelangen.

  2. Sie können die Softwarekomponentenliste nach verschiedenen Kriterien filtern.

    • Insbesondere in SAP-ERP-Systemen ist eine Vielzahl von Softwarekomponenten installiert, die nicht alle im System aktiv sind. Sie können einstellen, dass die inaktiven Komponenten nicht angezeigt werden. Wählen Sie dazu das Auswahllisten-Symbol neben der Drucktaste mit der Quickinfo Filter anschalten/Filter ausschalten, und wählen Sie Verberge inaktive Komponenten.

    • Einige Softwarekomponenten sind in Unterkomponenten aufgeteilt. Standardmäßig sind die Unterkomponenten hinter der zugehörigen Hauptkomponente verborgen. Um alle Unterkomponenten einzublenden, wählen Sie das Symbol mit der Quickinfo Unterkomponentensicht expandieren vor der entsprechenden Hauptkomponente aus.

      Sie können darüber hinaus einstellen, dass nicht genutzte Unterkomponenten nicht angezeigt werden. Wählen Sie dazu das Auswahllisten-Symbol neben der Drucktaste mit der Quickinfo Filter anschalten/Filter ausschalten, und wählen Sie Verberge ungenutzte Unterkomponenten.

    • In den Einstellungen für den Support Package Manager können Sie Standardfiltereinstellungen konfigurieren. Diese können Sie über die Auswahl der Drucktaste Filter anschalten/Filter ausschalten einstellen. Über das Auswahllisten-Symbol neben dieser Drucktaste können Sie direkt in die Standardfiltereinstellungen verzweigen.

  3. Wählen Sie auf der Registerkarte Ziel-Package-Auswahl für jede gewünschte Komponente jeweils das höchste Support Package, das Sie einspielen wollen, aus der Auswahlliste aus. Standardmäßig ist immer das höchste im System verfügbare Support Package angezeigt. Wenn Sie für eine Komponente keine Support Packages einspielen wollen, dann wählen Sie das leere Feld in der Auswahlliste aus.

    Neben der manuellen Auswahl der Support Packages für jede Komponente, können Sie den gewünschten Zielzustand auch über eine Stack-Konfiguration definieren. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

    • Wählen Sie in der Auswahlliste der Drucktaste Stack XML-Dateidie Option Lesen vom Frontend, um eine Stack-XML-Datei von Ihrem Frontend-PC hochzuladen. Wählen Sie die gewünschte XML-Datei, und bestätigen Sie Ihre Auswahl mit Öffnen. Nach dem Hochladen prüft der Support Package Manager, ob die ausgewählte Stack-Konfiguration zu Ihrem System passt. Wenn diese nicht passt, erscheint eine Fehlermeldung.

    • Wenn Ihr aktuelles System in eine Solution-Manager-Landschaft eingebunden und die Verbindung zum Solution Manager konfiguriert ist (siehe Solution Manager IMG), können die im Maintenance Optimizer für Ihr System berechneten Stack-Konfigurationen direkt vom Solution Manager gelesen werden. Wählen Sie in diesem Fall die Option Lesen vom Solution Manager. Ein Dialogfenster erscheint, das die im Maintenance Optimizer für Ihr System verfügbaren Konfigurationen auflistet. Wählen Sie eine aus und bestätigen Sie die Auswahl. Nach der Übertragung prüft der Support Package Manager, ob die ausgewählte Stack-Konfiguration zu Ihrem System passt. Wenn diese nicht passt, erscheint eine Fehlermeldung.

      Hinweis Hinweis

      Beachten Sie, dass die Option Lesen vom Solution Managerinaktiv ist, wenn keine RFC-Verbindung zum Solution Manager konfiguriert ist oder diese nicht funktioniert.

      Ende des Hinweises.
    • Wenn die Stack-Konfiguration zu Ihrem System und den verfügbaren Support Packages passt, werden die Ziel-PackageFelder der in der Stack-Konfiguration enthaltenen Softwarekomponenten auf die definierten Ziel-Support-Packages gesetzt. In den Auswahllisten dieser Softwarekomponenten werden tiefere Support Packages als die vom Stack-XML geforderten Ziel-Support-Packages nicht mehr angezeigt. Sie können allerdings höhere Support Packages auswählen. Voraussetzung hierfür ist, dass diese Packages in das System hochgeladen wurden. Für Softwarekomponenten, die nicht in der Stack-Definition vertreten sind, wird die Ziel-Support-Package Auswahl auf initial gesetzt und ein leeres Feld angezeigt. Sie haben aber auch hier die Möglichkeit, aus der Auswahlliste höhere Ziel-Support-Packages auszuwählen, sofern diese vorher in das System hochgeladen wurden. Sie können die von Ihnen getroffene Auswahl von Ziel-Support-Packages mit Hilfe der Funktion Ziel-Package-Auswahl aufhebenwieder auf die Standardauswahl zurücksetzen.

    Wenn Sie für alle gewünschten Komponenten die Ziel-Support-Packages ausgewählt haben, wählen Sie Queue berechnen.

    Das System berechnet die maximal mögliche Queue anhand der gewählten Ziel-Support-Packages der gewünschten Komponenten.

    Das Ergebnis der Queue-Berechnung ist im Bereich Status/Kommentar zusammengefasst. Gleichzeitig wird der mit der berechneten Queue erreichte Support Package Level für jede Komponente angezeigt und über ein Vergleichssymbol mit dem Support Package Level des gewählten Ziel-Support-Package verknüpft. So ist eine schnelle Übersicht über das Ergebnis der Queue-Berechnung möglich.

    Die Queue-Berechnung kann zu den folgenden Ergebnissen führen:

    • Die Queue ist konsistent und entspricht vollständig den von Ihnen gewählten Ziel-Support-Packages.

    • Die Queue ist konsistent, entspricht jedoch nicht vollständig den von Ihnen gewählten Ziel-Support-Packages.

      Mit der berechneten Queue konnte für einzelne Komponenten die gewählten Ziel-Support-Package-Stände nicht erreicht werden, oder zum Erreichen einer konsistenten Queue mussten mehr Support Packages einer Komponente in die Queue eingebunden werden als ursprünglich gewünscht. Der Grund für Abweichungen dieser Art liegt häufig in Abhängigkeiten zwischen Support Packages verschiedener Komponenten, die eine strikte Erfüllung der gewählten Ziel-Support-Package-Stände nicht zulassen. Dies ist z. B. der Fall, wenn Conflict Resolution Transports (CRTs) eingebunden werden müssen.

    • Wenn das System keine konsistente Queue berechnen konnte, erscheint eine entsprechende Fehlermeldung.

      Sie können zunächst versuchen, die Package-Auswahl zu reduzieren. Wenn dies nicht zum Erfolg führt, können Sie alternativ versuchen, die Queue über ein Ziel-Support-Package zu definieren. Auf diese Weise erhalten Sie detaillierte Fehlerinformationen.

      Hinweis Hinweis

      Beachten Sie bei Fehlern während der Queue-Definition auch das Queue-Berechnungs-Protokoll.

      Ende des Hinweises.
  4. Wenn Sie für alle gewünschten Komponenten die Ziel-Support-Packages ausgewählt haben, wählen Sie Queue berechnen.

    Das System berechnet die maximal mögliche Queue anhand der gewählten Ziel-Support-Packages der gewünschten Komponenten.

    Das Ergebnis der Queue-Berechnung ist im Bereich Status/Kommentar zusammengefasst. Gleichzeitig wird der mit der berechneten Queue erreichte Support Package Level für jede Komponente angezeigt und über ein Vergleichssymbol mit dem Support Package Level des gewählten Ziel-Support-Package verknüpft. So ist eine schnelle Übersicht über das Ergebnis der Queue-Berechnung möglich.

    Die Queue-Berechnung kann zu den folgenden Ergebnissen führen:

    • Die Queue ist konsistent und entspricht vollständig den von Ihnen gewählten Ziel-Support-Packages.

    • Die Queue ist konsistent, entspricht jedoch nicht vollständig den von Ihnen gewählten Ziel-Support-Packages.

      Mit der berechneten Queue konnte für einzelne Komponenten die gewählten Ziel-Support-Package-Stände nicht erreicht werden, oder zum Erreichen einer konsistenten Queue mussten mehr Support Packages einer Komponente in die Queue eingebunden werden als ursprünglich gewünscht. Der Grund für Abweichungen dieser Art liegt häufig in Abhängigkeiten zwischen Support Packages verschiedener Komponenten, die eine strikte Erfüllung der gewählten Ziel-Support-Package-Stände nicht zulassen. Dies ist z. B. der Fall, wenn Conflict Resolution Transports (CRTs) eingebunden werden müssen.

    • Wenn das System keine konsistente Queue berechnen konnte, erscheint eine entsprechende Fehlermeldung.

      Sie können zunächst versuchen, die Package-Auswahl zu reduzieren. Wenn dies nicht zum Erfolg führt, können Sie alternativ versuchen, die Queue über ein Ziel-Support-Package zu definieren. Auf diese Weise erhalten Sie detaillierte Fehlerinformationen.

      Hinweis Hinweis

      Beachten Sie bei Fehlern während der Queue-Definition auch das Queue-Berechnungs-Protokoll.

      Ende des Hinweises.
  5. Sie haben die folgenden Möglichkeiten:

    • Wenn das System eine konsistente Queue berechnet hat, dann können Sie diese auf der Registerkarte Berechnete Queue im Detail anschauen und überprüfen.

    • Um die Queue weiter Ihren Wünschen anzupassen, können Sie die Ziel-Package-Auswahl verändern. Wählen Sie anschließend erneut Queue berechnen.

  6. Wenn die angezeigte Queue Ihren Wünschen entspricht, können Sie die Queue mit Queue bestätigen übernehmen.

Ergebnis

Sie haben eine gültige Queue definiert. Sie können nun Modifikationsabgleichstransporte einbinden oder die in der Queue enthaltenen Support Packages einspielen.