Die Interaktionen zwischen zwei Prozesskomponenten modellieren 
Das Prozesskomponenten-Interaktionsmodell beschreibt aufbauend auf diesen Informationen detailiert den Message-Austausch zwischen zwei Prozesskomponenten.
Typischerweise modellieren Sie die Interaktion zwischen zwei Prozesskomponenten erst dann, wenn Sie folgendes geklärt haben:
Welche Daten kapselt eine Prozesskomponente und über welche Operationen kann darauf zugegriffen werden? Diese Informationen haben Sie idealerweise bereits im Prozesskomponenten-Modell modelliert.
Hinweis
Auch wenn es sich um eine Partner-Prozesskomponente handelt (deren genaueren inneren Aufbau Sie nicht kennen können), brauchen Sie wenigstens die Service-Interfaces und Operationen, die mit den Service-Interfaces und Operationen Ihrer Prozesskomponente interagieren sollen.
Welche Prozesskomponenten interagieren im Verlauf eines Geschäftsprozesses miteinander? Diese Information haben Sie idealerweise bereits im Integrationsszenario-Modell modelliert.
Die Modellierung des Message-Austauschs ist nur für Interaktionen des Typs Enterprise-Service-Interaktion möglich.
Legen Sie ein Prozesskomponenten-Interaktionsmodell im ES Repository an. Es gibt folgende Möglichkeiten:
Falls Sie die Enterprise-Service-Interaktion der beiden Prozesskomponenten, in einem Integrationsszenario-Modell modelliert haben, gehen Sie folgendermaßen vor:
Öffnen Sie das Integrationsszenario-Modell und wechseln Sie in den Bearbeitungsmodus.
Legen Sie ein neues Prozesskomponenten-Interaktionsmodell (SAP ProComp Model) über das Kontextmenü an.
Die Modellierungsumgebung legt in diesem Fall die an der Interaktion beteiligten Prozesskomponenten direkt im neuen Interaktionsmodell an. Wenn die Prozesskomponenten die Namen PC1 und PC2 hatten, lautet der Name des neuen Interaktionsmodells automatisch PC1 # PC2.
Falls Sie die Enterprise-Service-Interaktion der beiden Prozesskomponenten noch nicht in einem Integrationsszenario-Modell modelliert haben, gehen Sie folgendermaßen vor:
Legen Sie in der Modellierungsumgebung ein Modell vom Typ Prozesskomponenten-Interaktionsmodell (SAP ProComp interaction model) an. Der Name des Interaktionsmodells sollte nach den beteiligten Prozesskomponenten folgendermaßen aufgebaut sein:
<Name der Ausgangs-Prozesskomponente> – <Name der Ziel-Prozesskomponente>
Fügen Sie die an der Interaktion beteiligten Prozesskomponenten ein.
Fügen Sie die Business-Objekte, Service-Interfaces und Operationen in die Prozesskomponenten ein, die für die Interaktion von Bedeutung sind.
SAP empfiehlt, dass Sie sich bei der Modellierung der Interaktion an den Interface-Pattern orientieren, die SAP verwendet.
Weitere Informationen: A2A-Interaktionen modellieren.