Interface zuordnen
Sie können einer Action ein oder mehrere Outbound- bzw. Inbound-Interfaces zuordnen. Dabei kann es sich jeweils um Service-Interfaces, RFC's oder IDoc's handeln.
Weitere Informationen zu den unterschiedlichen Interface-Objekttypen finden Sie unter Einführung in die Service-Entwicklung.
Beachten Sie folgende Einschränkungen bei der Zuordnung von Interfaces:
● Bei internen Actions muss die Software-Komponentenversion des Interface gleich der Software-Komponentenversion der Action sein. Der Namensraum von Interface und Action kann unterschiedlich sein.
● Bei externen Actions gibt es hinsichtlich der Software-Komponentenversion der einzufügenden Interfaces keinerlei Einschränkungen.
● Abstrakte Interfaces können sowohl als Outbound- wie auch als Inbound-Interfaces eingetragen werden.
● Bei der Zuordnung eines Inbound-Interface muss es sich um ein Inbound-Service-Interface, einen RFC oder ein IDoc handeln.
● Bei der Zuordnung eines Outbound-Interface muss es sich um ein Outbound-Service-Interface, einen RFC oder ein IDoc handeln.
Sie haben den Action-Editor aufgerufen und befinden sich im Änderungsmodus.
...
1. Abhängig davon, ob Sie der Action ein Inbound- oder ein Outbound-Interface zuordnen wollen, wählen Sie eine der beiden Tabellen Inbound-Interfaces oder Outbound-Interfaces.
2.
Betätigen Sie die Drucktaste Leere Zeile nach der
selektierten Zeile einfügen (Icon
).
3.
Sie können in der eingefügten Zeile eine Suchhilfe
starten. Klicken Sie hierzu auf des Icon
am Ende
der Tabellenzeile. Im Dialog Interface
auswählen können Sie ein Interface selektieren.

Es werden nur solche Interfaces zur Auswahl angeboten, die oben genannten Bedingungen genügen.
4. Wählen Sie das Interface aus und wählen Sie Übernehmen.

Alternativ dazu haben Sie die Möglichkeit, einer Action ein Service-Interface zuzuordnen, das bisher noch nicht im Enterprise Services Builder definiert ist. Führen Sie dazu die Schritte 1 und 2 wie oben durch. Im Schritt 3 tragen Sie den Namen des gewünschten Service-Interface manuell in das entsprechende Feld ein. Bei Bedarf können Sie auch einen geeigneten Namensraum angeben.
Durch diese Option wird der Top-Down-Ansatz unterstützt: Sie haben die Möglichkeit, das Interface zunächst nur als Teil einer Action zu modellieren, ohne es bereits als Entwicklungsobjekt im Enterprise Services Builder definieren zu müssen.
Dies können Sie zu einem späteren Zeitpunkt im
Enterprise Services Builder nachholen. Positionieren Sie dazu im Action-Editor
den Cursor auf das Interface und wählen Sie im Kontextmenü Neu (Icon
). Daraufhin wird ein Service-Interface neu angelegt,
wobei Name und Namensraum aus dem Action-Editor übernommen werden. Sie können
nun die Eigenschaften des Interface festlegen.

Dies ist nur für Service-Interfaces, aber nicht für RFC’s oder IDoc’s möglich.

Beachten Sie, dass beim Interface-Design die Richtung und der Modus des Interface geändert werden können, ohne dass dies im Action-Editor oder Process-Integration-Szenario-Editor berücksichtigt wird. Dies kann zu Inkonsistenzen führen.
Das Interface wird der Action zugeordnet und der Name des Interfaces wird im Bereich Inbound-Interfaces bzw. Outbound-Interfaces des Action-Editors angezeigt.