Bereichsmenü
Auf der linken Seite der Web-Administrations-Oberfläche befindet sich das Bereichsmenü, das in verschiedene Unterbereiche aufgeteilt ist. Abhängig davon, ob Sie einen ICM oder Web Dispatcher betreiben, unterscheidet sich der letzte Punkt.
Core System beinhaltet die Laufzeitumgebung und Infrastruktur, die sowohl der Web Dispatcher als auch der Internet Communication Manager (ICM) verwendet.

Folgende Bereiche gibt es in diesem Untermenü.
Core System (Web Dispatcher und ICM)
Bereich |
Funktion |
Monitor |
Überblick über die existierenden
Worker-Threads (vgl. Architekturübersicht
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Active Services |
Services (Ports) im laufenden Betrieb überwachen, starten, deaktivieren; die Änderungen gehen aber beim Durchstart verloren. Für dauerhafte Änderungen verwenden Sie den Profilparameter icm/server_port_<xx>. |
Core Thread Status |
Übersicht über die zentralen Threads (im Gegensatz zu den Worker-Threads, die die Verbindungen bearbeiten). Weitere Informationen zur Architektur:
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Active Connections |
Derzeit aktive Verbindungen |
Trace |
Trace-Datei anzeigen, zurücksetzen, herunterladen, Trace-Level einstellen |
Parameter |
Profilparameterwerte im ICM/Web Dispatcher-Umfeld anzeigen |
Hostname Buffer |
Werte des Hostnamenpuffers anzeigen, Puffer zurücksetzen |
Release Information |
Release-Information anzeigen |
Statistic |
Statistikinformationen anzeigen |
MPI Status |
Zustand der MPI-Kommunikationspuffer anzeigen |
ICM Security Log |
Einstellungen zum Security Log, Anzeige der Protokolldatei (vgl. icm/security_log) |
Dieser Bereich fasst Funktionen des HTTP-Handlers zusammen, der Teil des ICM sowie Web Dispatchers ist.

Sie können in diesem Menü nur Änderungen vornehmen, wenn Sie mit einem Benutzer der Gruppe admin auf die Webadmin-Oberfläche zugreifen. Ob Sie diese Administrationsrechte haben, sehen Sie unterhalb des Bereichsmenüs (Admin rights granted) oder in der Benutzerübersicht (Admin Handler, s.u.).
Weitere Informationen: Administrationsbenutzer anlegen (per Kommandozeile)

HTTP Module (Web Dispatcher und ICM)
Bereich |
Funktion |
Access Log |
Parametrisierung und Protokolldatei anzeigen |
Server Cache |
Parametrisierung und Cache-Einträge anzeigen |
Access Handler |
Konfiguration von Zugriffsbeschränkungen; vgl. icm/HTTP/auth_<xx>. |
Admin Handler |
Administrations- und Monitoring-Benutzer für die Webadmin-Oberfläche anzeigen, anlegen, verändern und löschen. Sie sehen, wo die Datei liegt, in der die Benutzerdaten hinterlegt sind. Wählen Sie im Kontextmenü (rechte Maustaste) change users, um Benutzer anzulegen oder zu verwalten |
Modification Handler |
Sie sehen, wo die Regeln zur Modifikation von HTTP-Requests hinterlegt sind. Die Modifikationen umfassen unter anderem die Manipulation von Headerfeldern, das Filtern von Requests sowie URL-Rewriting. Weitere Informationen: Modifikationen von HTTP-Requests |
Das Dispatching Module ist der Teil des SAP Web Dispatchers, der die Auswahl des Applikationsservers trifft. Die Auswahl des Servers erfolgt in Abhängigkeit von Protokoll, Konfiguration, Lastausgleichsverfahren usw.
Die Webadmin-Oberfläche eines SAP Web Dispatchers enthält auf der linken Seite noch folgenden Bereich.

Dispatching Module (nur Web Dispatcher)
Bereich |
Funktion |
Monitor Application Servers |
Anzeige der aktuell verfügbaren Applikationsserver des Systems, unterteilt nach ABAP und Java (Registerkarten ABAP und JAVA). Instanzen, die beides anbieten, tauchen in beiden Sichten auf. Zu jeder Instanz werden die folgenden Informationen angezeigt: · Name: Name der Instanz. Mit dem Kontextmenü (rechte Maustaste) können Sie hier auch Applikationsserver deaktivieren und wieder aktivieren. Inaktive Server bekommen keine Requests vom Web Dispatcher. Außerdem können Sie jedem Server Ping-Requests (HTTP oder HTTPS) schicken. · Hostname: Rechnername des Rechners, auf dem die Instanz läuft · HTTP/HTTPS connections: HTTP(S)-Port des Applikationsservers, maximale Anzahl von HTTP(S)-Verbindungen, die der Web Dispatcher zu dem Server aufmachen kann, aktuelle Anzahl bestehender Verbindungen und maximale Anzahl von Verbindungen seit dem Startup. · Requests: Anzahl der Anfragen, die die Instanz vom Web Dispatcher bekommen hat. Es werden folgende Arten von Anfragen unterschieden: ○ stateful: stateful Requests, die zu dem Server geleitet werden, der den Request schon bearbeitet. Für stateful Requests findet Lastausgleich nur beim ersten Request statt, alle Folgerequests müssen zu demselben Server geleitet werden. ○ for group: Anfragen, die innerhalb eine Logongruppe verteilt werden ○ stateless: Anfragen, die unter allen möglichen Instanzen verteilt werden ·
Capacity:
●
Load: Load-Faktor, vgl.
● Response times: Antwortzeiten in Mikrosekunden (letzte, durchschnittliche (über die letzten 30 Requests gemittelt) und minimale (seit Startup der Instanz) Antwortzeit) ● Last ping time: Letzte gemessene ping-Zeit in Mikrosekunden |
Monitor Server Groups |
Anzeige der konfigurierten Logon-Gruppen sowie der internen Gruppen !ALL, !DIAG, !DIAGS, !J2EE, !J2EES |
SSL End To End Dispatching |
Parametrisierung und Anzeige der Einträge
der Client-IP Tabelle (vgl.
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URL Mapping |
Anzeige der URL-Mapping-Tabelle (vgl.
|
URL Filter |
URL-Filter-Einstellungen (vgl. SAP Web Dispatcher als URL-Filter) |
Parameter |
Anzeige der Web Dispatcher spezifischen Parameter (vgl. Profilparameter des SAP Web Dispatchers) |
Session Dispatching |
Informationen zum Session Dispatching
(standardmäßig ausgeschaltet). Details dazu finden Sie im Abschnitt
|
Die Webadmin-Oberfläche eines ICM enthält auf der linken Seite noch folgenden Bereich mit den ICM-spezifischen Funktionen.

Bereich |
Funktion |
Application Server |
Liefert folgende Informationen zum HTTP-Applikationsserver: ● Configured System Type (system/type): ABAP / J2EE / DS Installationstyp der Instanz. ABAP (nur AS ABAP), J2EE (nur AS Java) oder DS (Doublestack, ABAP+Java) ● AS ABAP operational: TRUE / FALSE ● AS Java operational: TRUE / FALSE ● ICM attached to AS Java (Startup Framework): TRUE / FALSE ● Number of active AS Java server nodes: <n> ● AS Java state: <state> ● Default root access handler: ABAP / J2EE ● URL Prefix Table loaded: TRUE / FALSE Ist nur ABAP oder nur Java konfiguriert, werden alle HTTP-Requests an den entsprechenden Server weitergegeben. Für den Fall, dass AS Java und AS ABAP aktiv sind (system/type = DS), entscheidet der ICM anhand der URL-Präfix-Tabelle, ob der Request an den AS ABAP- oder den AS Java geht: Alle URL-Präfixe, die in der Tabelle stehen, gehen an den AS ABAP, alle anderen an den AS Java. Der Default root access handler (Parameter is/HTTP/default_root_hdl) entscheidet, zu welchem Server die Requests ohne URL-Präfix gehen sollen. |
Proxy Connections |
Liefert folgende Informationen: Active JCo Proxy
Connections: (Nur relevant, wenn AS Java aktiv
ist) Hier sehen Sie Verbindungen, die der Java Connector zu anderen Instanzen
oder Systemen geöffnet hat. Weitere Informationen:
Active Proxy Connections: (Nur relevant, wenn AS ABAP aktiv ist) Hier sehen Sie Verbindungen, die vom ABAP-Workprozess geöffnet wurden und über den ICM nach außen gehen. |