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HintergrundIntegration Scenario Model Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Allgemeines

Ein Integrationsszenrio-Modell (SAP integration scenario model) zeigt für ein End-to-End-Szenario alle beteiligten Deployment-Units und Prozesskomponenten. Es gibt einen Gesamtüberblick auf das End-to-End-Szenario, um den gesamten Prozess besser zu verstehen und welche Interaktionen zwischen den beteiligten Prozesskomponenten notwendig sind.

Empfehlung Empfehlung

Einige Prozesskomponenten haben eine so zentrale Bedeutung, dass man sie mit fast jeder anderen Prozesskomponente verbinden müsste. Dies würde einen falschen Eindruck vom eigentlichen Ablauf vermitteln. Um dies zu vermeiden, arbeiten Sie im Integrationsszenario-Model mit Platzhaltern. Verbinden Sie diese Platzhalter nur dann mit einer Prozesskomponente, wenn die Interaktion essentiell für das Verständnis des End-to-End-Szenarios ist. In der Grafik unten gibt es als Beispiel einen Platzhalter für die Prozesskomponente Accounting.

Ende der Empfehlung.

Die folgende Grafik illustriert den Aufbau des Modells:

Die Abbildung wird im Begleittext erläutert.

Typischer Aufbau eines Integrationsszenario-Modells

Das Modell stellt keine Details wie etwa in einem Datenflussdiagramm dar. Sie können dennoch über die Anordnung der Prozesskomponenten im Modell den typischen Ablauf des Szenarios modellieren.

Prozesskompententypen

Es gibt folgende Prozesskomponententypen:

  • Prozesskomponente

    Prozesskomponente, die im eigenen Unternehmen implementiert ist.

  • Partner-Prozesskomponente (process component at business partner)

    Prozesskomponente eines Geschäftspartners, die über B2B-Kommunikation mit einer Prozesskomponente im eigenen Unternehmen verbunden ist und somit eine unternehmensinterne Wertschöpfungskette ergänzt.

  • Prozesskomponente eines Fremdanbieters (3rd party process component)

    Prozesskomponente eines Fremdanbieters, die über A2A-Kommunikation mit einer Prozesskomponente im eigenen Unternehmen verbunden ist. Im Gegensatz zur Partner-Prozesskomponente ist die Prozesskomponente des Fremdanbieters in der Unternehmenssoftware integriert.

Interaktionstypen

Die Interaktion zwischen zwei Prozesskomponenten drückt aus, wie zwei Prozesskomponenten Daten miteinander austauschen beziehungsweise auf Basis von welcher Technologie der Datenaustausch implementiert werden soll. Es gibt folgende Interaktionstypen:

  • Enterprise-Service-Interaktion (enterprise service interaction), dunkelblau dargestellt

    Die Interaktion wird ausgehend von Service-Interfaces im Enterprise Services Repository (ES Repository) implementiert.

  • Web-Service-Interaktion (Web service interaction), gelb dargestellt

    Es handelt sich um eine synchrone Point-to-Point-Kommunikation.

  • Direkte Interaktion (direct interaction), grün dargestellt

    Die Interaktion muss innerhalb einer Deployment-Unit implementert sein. Bei diesem Typ von Interaktion kann es sich beispielsweise um den Zugriff auf eine gemeinsame Datenbanktabelle oder einen lokalen RFC-Aufruf handeln.

  • Andere Interaktion (other interaction), hellblau dargestellt

    Weitere Interaktionen zwischen Prozesskomponenten unterschiedlicher Deployment-Units, die keine Enterprise-Service- oder Web-Service-Interaktionen sind.