Konflikte bei optimistischen Sperren 
Eine optimistische Sperre (Sperrmodus O) verhält sich bezüglich Kollision wie eine Lesesperre (Typ Shared), das heißt, sie kollidiert mit Sperren vom Typ E oder X.
Weitere Informationen: Kollisionen von Sperren
Besteht also eine Schreibsperre eines anderen Eigentümers, kann die optimistische Sperre nicht gesetzt werden. Hierbei spielt es keine Rolle, ob dies eine herkömmliche E-Sperre ist oder eine umgewandelte optimistische Sperre.
Ebenso verhindert eine bestehende optimistische Sperre, dass andere Eigentümer direkt eine E- oder X-Sperre erhalten können.
Die folgende Grafik zeigt den Fall, dass die optimistische Sperre nicht gesetzt werden kann, weil schon eine exklusive Sperre auf das Objekt vorhanden ist.

Konflikt beim Setzen der O-Sperre
Optimistische Sperren verschiedener Eigentümer sind miteinander verträglich. Der erste, der versucht, die optimistische in eine exklusive Sperre umzuwandeln, kann dies erfolgreich tun (falls keine weiteren "normalen" Shared Sperren gesetzt sind). Die anderen optimistischen Sperren werden dann invalidiert (aus der Sperrtabelle gelöscht). Beim Versuch, diese umzuwandeln, kann die exklusive Sperre nicht mehr gesetzt werden.
Die folgende Grafik zeigt diesen Fall: Transaktion 1 wandelt die optimistische Sperre in eine E-Sperre. Damit ist die O-Sperre der Transaktion 2 (die dasselbe Objekt gesperrt hat) ungültig. In Transaktion 2 kann damit die O-Sperre nicht umgewandelt werden; der Konflikt muss durch den Programmierer aufgelöst werden.

Optimistische Sperre kann nicht umgewandelt werden