Zusammenhang zwischen SAP-Sperren und Datenbanksperren 
Die folgende Grafik zeigt beispielhaft den Zusammenhang zwischen SAP-Sperren und Datenbanksperren:

SAP-Sperren und Datenbanksperren
Die beteiligten Komponenten sind:
der Dialog-Workprozess, der eine Transaktion ausführt
der Verbuchungs-Workprozess, dem die Sperren vererbt werden
die Datenbank
der Enqueue-Server, der die Sperren in der Sperrtabelle verwaltet. Dieser taucht in der Grafik nicht auf, um die Übersichtlichkeit zu erhöhen.
Links ist die Dauer der SAP-LUW und die Zeitspanne, während der die SAP-Sperre besteht, dargestellt.
Der Dialog-Workprozess führt eine SAP-Dialogtransaktion an, die aus drei Dynpros (Eingabefenstern) besteht; hierbei entspricht jedes Dynpro einer Datenbank-LUW. Nach einer Eingabe des Benutzers endet jeweils die Datenbank-LUW.
Nach der Benutzereingabe übernimmt wieder ein Dialog-Workprozess die Bearbeitung. Nach der zweiten Benutzereingabe wird die Bearbeitung abgeschlossen und der Dialogteil der SAP-LUW beendet.
Hinweis
Hierbei muss es nicht ein und derselbe Dialog-Workprozess sein, der die Transaktion abarbeitet. Bei jedem Dynpro wird vom Dispatcher ein freier Workprozess gesucht, der die Bearbeitung durchführt.
In diesem Beispiel wurde im ersten Bild der Transaktion eine SAP-Sperre angefordert. Diese besteht so lange, bis die Anwendungsdaten in der Datenbank geändert sind, d.h. in den meisten Fällen, bis die SAP Verbuchung abgeschlossen ist. Dies ist keine Performance-Einbuße, da es sich nicht um eine Datenbanksperre handelt.
Die Datenbanksperre besteht nur während der Datenbank-LUW, in der die im SAP-System vorgenommenen Änderungen tatsächlich verbucht werden.