Ausgabegerät für entfernten UNIX-Druck definieren
Verwendung
Sie möchten von einem UNIX-Drucker aus drucken und der SAP-Aufbereitungsserver befindet sich auf einem anderen Rechner. Es liegt eine Druckarchitektur für
entfernten Druck vor. Beim entfernten Druck übergibt das SAP-System die Druckdaten an den Line Printer Daemon lpd. Lpd übergibt wiederum die Daten zum Druck an das UNIX-System.Voraussetzungen

Dies ist bei allen UNIX-Systemen außer True64 möglich, denn bei True 64 müssen die Spool-Aufträge vom Root-Benutzer stammen. Das SAP-System darf jedoch nicht als Root gestartet werden.
Ein Aufbereitungsserver ist ein SAP-Server, der über einen Spool-Workprozess verfügt und daher den Spool-Service anbietet.
Ist dies nicht der Fall, müssen Sie den Drucker auf dem UNIX-Rechner installieren. Einzelheiten dazu finden Sie in Ihrer UNIX-Dokumentation.

Es ist unerheblich, ob der Drucker direkt an den UNIX-Rechner angeschlossen ist oder ob es sich um einen gemeinsam verwendeten Netzwerkdrucker handelt.
Vorgehensweise
Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie eine Gerätedefinition für entfernten UNIX-Druck anlegen möchten:
Ändern in diesen Modus.Sie können eine bereits vorhandene Gerätedefinition als Vorlage verwenden.
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Feld |
Eingabe |
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Registerkarte Geräte-Attribute |
Gerätetyp |
Geben Sie den Gerätetyp ein, der im SAP-System für das Druckermodell definiert ist, z. B. HPLJ4 für den HP Laser Jet 4.Den generischen Gerätetyp SWIN können Sie nicht verwenden. |
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Aufbereitungs-server |
Wählen Sie den SAP-Aufbereitungsserver aus, der die Ausgabe für dieses Gerät aufbereiten soll. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter Aufbereitungsserver. |
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Geräteklasse |
Wählen Sie Normaler Drucker aus. |
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Registerkarte Hostspool-Kopplung |
Koppelart |
Die Koppelart ist U. |
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Host-Drucker |
Geben Sie den Namen des Ausgabegeräts wie im Host-System (Betriebssystem) definiert ein. Berücksichtigen Sie dabei auch die Groß- und Kleinschreibung. |
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Vermittlungs-rechner |
Tragen sie den Namen des Ziel-Host-Systems ein, an das die auszugebenden Daten gesendet werden sollen. Dies ist das Host-System, mit dem das Ausgabegerät verbunden ist. |
Wenn Sie auch Ihre Aufbereitungsserver klassifizieren, prüft das Spool-System, ob sich die Geräteklassifizierung und die Klassifizierung des Aufbereitungsservers entsprechen. Hierdurch wird die Einhaltung einer optimalen Ausgabekonfiguration unterstützt.

Wenn Sie im Begriff sind, einen Massendrucker einem zeitkritischen Produktionsserver zuzuordnen, gibt das Spool-System eine entsprechende Warnmeldung aus.
Wenn das Gerät Druck- und Abfragebefehle benötigt, die von den Standardbefehlen abweichen, können Sie einen Kommandosatz für das Gerät angeben.
Gehen Sie hierfür wie folgt vor:
Wenn Sie bereits einen verwendbaren Kommandosatz definiert haben, geben Sie den Kennbuchstaben des Satzes in das Feld Kommandosatz-Kennung ein.
Wenn Sie einen neuen Kommandosatz definieren wollen, geben Sie in das Feld Kommandosatz-Kennung einen Buchstaben zur Benennung des Satzes ein.

Informationen über die Kommandoparameter finden Sie unter
Ergebnis
Sobald Sie Ihre neue Gerätedefinition gesichert haben, können Sie den Drucker im SAP-System verwenden.
Beispiel
Folgendes Beispiel zeigt die Definition eines Druckers, der als Ausgabegerät für den fernen UNIX-Druck verwendet werden soll.
Registerkarte Geräteattribute:

Registerkarte Hostspool-Kopplung:
Da sich das Host-Spool-System und der Aufbereitungsserver auf unterschiedlichen Rechnern befinden, wird auf dieser Registerkarte der Name des Vermittlungsrechners angegeben, auf dem der Line Printer Daemon lpd läuft.

Siehe auch:
Ausgabegeräte für UNIX-Druck definieren Entfernter Druck