
Wenn Sie den Ansatz des Top-Down-Designs anwenden, definieren Sie zuerst das gesamte Integrationsszenario auf einer übergeordneten Ebene, insbesondere die Aufteilung in einzelne Prozesskomponenten und die Verbindungen zwischen diesen Komponenten. So erhalten Sie einen Blick auf die Integration aus der Vogelperspektive. Sie verwenden hierzu ein Modell, wie weiter unten gezeigt wird. Ausgehend von dem Modell spezifieren Sie dann im Detail die weiteren relevanten Integrations-Content-Objekte, wie Interfaces, Datentypen und Mappings.
Dies sind die Hauptaufgaben für das Top-Down-Design von Integrations-Content:
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Design-Aufgabe |
Design-Objekte |
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Modellierung der integrationsrelevanten Aspekte eines komponentenübergreifenden Prozesses oder wie Prozesskomponenten untereinander agieren |
Prozessmodelle Am Anfang definieren Sie Prozessmodelle. Folgende Modelltypen stehen zur Verfügung: Integrationsszenario-Modell, Prozesskomponenten-Interaktionsmodell und Process-Integration-Szenario. Ausgehend vom Modell legen Sie den entsprechenden Integrations-Content an, der die Integration im Detail spezifiziert (Interface-Objekte, Mapping-Objekte und Vorlagen für Kommunikationskanäle) |
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Angabe wie eine Prozesskomponente (oder Anwendungskomponente) mit einer anderen Messages austauscht |
Interface-Objekte Es gibt unterschiedliche Interface-Objekttypen, die diese Aspekte beschreiben vom Kommunikationsmodus des Message-Austauschs bis zur detaillierten Datenstruktur einer Message. |
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Angabe wie Datenstrukturen in andere umgewandelt werden |
Mapping-Objekte |
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Vorkonfiguration der Connectivity/Adapter |
Kommunikationskanalvorlagen Sie verwenden Vorlagen für Kommunikationskanäle um diejenigen Adapter-Einstellungen für die Connectivity vorzunehmen, die bereits zur Design-Zeit bekannt sind. |
Nachdem Sie die Design-Aufgaben im ES-Repository abgeschlossen haben, müssen Sie Proxys für die Interface-Objekte in den entsprechenden Backend-Systemen generieren. Die im ES-Repository definierten Interface-Objekte bestehen nur aus Metadaten, die von allen Programmiersprachen unabhängig sind. Mit der Proxy-Generierung konvertieren Sie nicht sprachenspezifische Interface-Beschreibungen in ausführbare Interfaces.