
Mit Hilfe von Fremdschlüsseln beschreiben Sie die Beziehungen zwischen zwei Tabellen. Sie können diese Beziehung näher definieren, indem Sie die Kardinalität und die Art der Fremdschlüsselfelder angeben.
Die Angaben zu Kardinalität und Art der Fremdschlüsselfelder werden bei der Werteprüfung über den Fremdschlüssel nicht berücksichtigt.
Die Angaben zu den semantischen Eigenschaften wirken sich nur in den folgenden Fällen aus:
Der Fremdschlüssel zwischen den Tabellen SBOOK und SCOUNTER stellt sicher, dass in das Feld COUNTER (Schalter, über den der Flug gebucht wurde) nur vorhandene Schalter eingetragen werden können. Weitere Informationen finden Sie im Beispiel in Fremdschlüssel .
Eine Buchung kann über ein Reisebüro oder einen Schalter der Fluggesellschaft erfolgen. Falls über ein Reisebüro gebucht wird, bleibt das Feld COUNTER der Tabelle SBOOK leer. Die Fremdschlüsselfelder müssen also nicht immer gefüllt sein, d.h. die linke Seite der Kardinalität ist C. Für jeden Schalter können beliebig viele Buchungen vorliegen. Für jeden Satz der Prüftabelle SCOUNTER können beliebig viele Einträge (Buchungen) in der Fremdschlüsseltabelle SBOOK vorliegen. Die rechte Seite der Kardinalität ist also CN.
Über einen Schalter können mehrere Buchungen für die gleiche Fluggesellschaft vorgenommen werden. Diese Buchungen unterscheiden sich damit nicht bzgl. der Fremdschlüsselfelder (MANDT, CARRID, COUNTER). Die Einträge in den Fremdschlüsselfeldern identifizieren einen Eintrag in der Fremdschlüsseltabelle SBOOK (eine Buchung) nicht eindeutig. Die Art der Fremdschlüsselfelder ist keine Schlüsselfelder/-kandidaten.
Siehe auch: