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Entkopplung von Business-Systemen und technischen SystemenLocate this document in the navigation structure

Verwendung

Business-Systeme stellen „logische“ Systeme dar, während Beschreibungen technischer Systeme Informationen zu den technischen Details eines Systems enthalten, wie z. B. die Serveradresse. Wenn in einer Systemlandschaft der Message-Fluss also das Routing definiert wird, geschieht dies auf Basis der Business-Systeme, d. h. auf der Ebene der „logischen“ Systeme. Die Entkopplung der Routing-Definition von den technischen Details bietet den Vorteil, dass die Konfiguration unabhängig von eventuellen Änderungen an den technischen Details der Systemlandschaft ist. Wenn sich beispielsweise eine Serveradresse ändert, hat dies keine Auswirkungen auf die Routing-Konfiguration.

Zur Laufzeit müssen Messages jedoch in ein „reales“ , (physisch) installiertes System weitergeleitet werden. Das heißt, die Serveradresse muss zur Laufzeit bekannt sein. Deshalb wird zur Laufzeit neben der „logischen“ Empfängerermittlung (wie oben beschrieben) auch eine „technische“ Empfängerermittlung durchgeführt. Die technische Empfängerermittlung erfolgt durch ein Mapping zwischen dem Business-System und dem zugrunde liegenden technischen System. Diese Abhängigkeit ist bereits im SLD definiert, da Sie beim Anlegen eines Business-Systems immer ein technisches System zuordnen müssen.

Beispiel

Dieses Mapping zwischen dem Business-System und dem zugrunde liegenden technischen System wird z. B. in den Konfigurationsdaten in den Attributen der Empfängerkommunikationskanäle abgebildet, die in der Regel den Servernamen des Empfängersystems enthalten. Der Servername ist Bestandteil der Beschreibung des technischen Systems, die im SLD hinterlegt ist. Andererseits wird der Kommunikationskanal einer (Empfänger-)Kommunikationskomponente zugeordnet, die direkt aus dem SLD einem Business-System zugeordnet wird.