
Wenn Sie ein hohes Transportaufkommen erwarten und durch Automatisierung Ihre Systemadministration entlasten möchten, ist die Verwendung von Massenimporten ideal. Durch die konsequente Verwendung von Massenimporten haben Sie die größtmögliche Sicherheit, dass Ihre Systeme synchronisiert bleiben, und dass Sie keine Schiefstände bedingt durch Vernetzungen zwischen Aufträgen erzeugen.
Wenn Sie Ihre Produktivsysteme mit Massenimporten versorgen wollen, sollten Sie unbedingt alle Aufträge im Qualitätssicherungssystem überprüfen und den Weitertransport bestätigen lassen. Verwenden Sie dazu das Quality Assurance Verfahren des TMS.
Wenn nur ein Teil Ihrer Entwicklungsprojekte in die Produktion übernommen werden sollen, können Sie die Transportsteuerung über Projekte nutzen, um die Aufträge zu den gewünschten Projekten gezielt zu transportieren.
Das CTS stellt Ihnen für die Versorgung Ihrer Systemlandschaft mit Massenimporten folgende Funktionalität zur Verfügung:
Der Einsatz von queuegesteuerten Massenimporten sieht folgenden Ablauf vor:
Sie konfigurieren Transportwege zwischen Ihren Entwicklungs-, Qualitätssicherungs- und Produktivmandanten.
Wenn Sie überwiegend Customizing entwickeln und mit mehreren Mandanten in einem SAP-System arbeiten, sollten Sie die Erweiterte Transportsteuerung nutzen, um die Transportwege zwischen Mandanten exakt zu definieren.
Zusätzlich zu den Transportwegen legen Sie fest, dass die betreffenden Systeme mit Massenimporten versorgt werden. Wählen Sie dazu die Transportstrategie Queuegesteuerte Massenimporte.
Wahlweise können Sie das Qualitätssicherungsverfahren im TMS einschalten, um Ihre Produktivsysteme zu schützen.
Sie legen fest, an welchen Terminen Transporte in die verschiedenen Mandanten Ihrer Systemlandschaft durchgeführt werden. Alle Beteiligten sollten diese Termine kennen; beispielsweise muss die Entwicklung wissen, wann die Transporte in das Produktivsystem eingespielt werden, um zuvor im QA-System prüfen zu können, ob die gewünschte Funktionalität vorhanden ist.
Die Importe können im TMS von der Administration entweder periodisch eingeplant oder jeweils manuell gestartet werden.
Einzelimporte nur in Sonderfällen: Importieren Sie nur in Sonderfällen Änderungsaufträge vor anderen in der Importqueue stehenden Aufträgen. Änderungsaufträge, die mit TMS vorab importiert werden, werden beim späteren "regulären" Import nochmals in der richtigen Reihenfolge importiert. Für Einzelimporte, die vorab importiert werden sollen, steht Ihnen der Transport-Workflow zur Verfügung.
Löschen von Aufträgen aus der Importqueue nur in Ausnahmefällen: Vermeiden Sie das Löschen von Änderungsaufträgen aus der Importqueue, insbesondere aus der Importqueue des Produktivsystems. Ansonsten ist die Konsistenz der Zustände zwischen den Systemen nicht gewährleistet und es ergeben sich schwerwiegende Probleme für Entwicklung, Test und Support. Wenn ein Änderungsauftrag fehlerhafte Objekte enthält, dann müssen diese Fehler im Entwicklungssystem korrigiert werden. Der Änderungsauftrag mit den korrigierten Objekten muss zusammen mit dem fehlerhaften Auftrag importiert werden. Die richtige Importreihenfolge gewährleistet, dass der fehlerfreie Zustand Vorrang erhält.