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RFC-Sender-Adapter konfigurierenLocate this document in the navigation structure

Verwendung

Sie konfigurieren den RFC-Sender-Adapter, um RFC-Aufrufe von einem Sender in XML-Messages zu konvertieren. Diese XML-Messages werden anschließend zum Integration Server oder dem PCK gesendet.

Voraussetzungen
  • Der Kommunikationskanal, in dem ein RFC-Adapter definiert wird, muss für einen Service der Ausprägung Business-System im Bereich Kommunikationskomponente ohne Partner definiert werden.

    Im PCK müssen Sie einen leeren Partnersatz erzeugen.

  • Die Angaben im Kommunikationskanal müssen mit den Angaben zu den adapterspezifischen Identifikatoren zum Business-System übereinstimmen.

    Weitere Informationen zu adapterspezifischen Identifikatoren finden Sie in der Dokumentation zum Integration Directory (SAP-NetWeaver-Bibliothek: Funktionsorientierte Sicht → Process Integration → Integration Directory).

  • Je nach Version des SAP-Systems benötigen Sie die folgenden Berechtigungen für das Lesen der Metadaten (Berechtigungsobjekt: S_RFC, ACTVT: 16, FUGR):
    Release Funktionsgruppen (FUGRs)

    Ab 3.1H

    RFC1, SG00, SRFC, SUNI, SYST

    Ab 4,0A

    RFC1, SDIF, SG00, SRFC, SYST, SYSU, SUNI

    Ab 4.6A

    RFC1, SDIF, SG00, SRFC, SYST, SYSU

    Ab 4.6D

    RFC1, SDIFRUNTIME, SG00, SRFC, SYST, SYSU

  • Für den Benutzer SAPJSF gibt es die Rolle SAP_BC_JSF_COMMUNICATION_RO, die alle benötigten Berechtigungen enthält.
Vorgehensweise
  1. Das Transport-Protokoll heißt
    RFC.
  2. Das Message-Protokoll heißt RFC (RFC-XML)
  3. Wählen Sie die Adapter Engineauf dem Integration Server oder eine dezentral installierte Adapter Engine aus.

    Diese Auswahl ist im PCK nicht möglich.

RFC-Server-Parameter definieren

Die RFC-Server-Parameter dienen zur Identifikation des Sendersystems.

  1. Wählen Sie die Registerkarte Quelle.
  2. Geben Sie unter Applikationsserver (Gateway) den Gateway-Host-Namen des Sendersystems an.
  3. Geben Sie unter Applikationsserver-Service (Gateway) den Gateway-Service des Sendersystems an.

    Geben Sie die numerische Beschreibung des Service-Ports im Sendersystem oder die alphanumerische Entsprechung an.

    Geben Sie beispielsweise sapgwXX an, wobei XX die Systemnummer des Sendersystems ist.

  4. Geben Sie die Programm-ID des registrierten Serverprogramms an.

    Die angegebene Programm-ID muss den RFC-Sender-Kanal im konfigurierten Gateway (Parameter Applikationsserver (Gateway) und Applikationsserver-Service (Gateway)) eindeutig beschreiben.

  5. Wollen Sie Secure Network Connection verwenden, wählen Sie SNC.
    • Geben Sie den SNC-Namen an.
    • Wählen Sie die Qualität des Schutzesaus.
  6. Für den erweiterten SNC-Modus setzen Sie das Kennzeichen und tragen Sie in die Tabelle die erlaubten SNC-Namen ( ACL )ein.
  7. Sie können außerdem den Pfad zur SNC-Bibliothek angeben.

    Machen Sie keine Angabe, dann wird die Einstellung für den gesamten RFC-Adapter übernommen.

  8. Handelt es sich bei dem Sendersystem um ein Unicode-System, wählen Sie Unicode.
  9. Geben Sie die Anzahl der gewünschten initialen Verbindungen zwischen Sendersystem und Adapter an.
  10. Geben Sie die Anzahl der gewünschten maximalen Verbindungen zwischen Sendersystem und Adapter an.

    Dieser Wert wird intern auf maximal 50 begrenzt.

Parameter für den erweiterten Modus definieren

  1. Um zusätzliche Parameter für die Adapterkonfiguration anzugeben, wählen Sie Erweiterter Modus.
    • Geben Sie die maximale Neuverbindungsverzögerung zwischen zwei Registrierungsversuchen in Sekunden an.

      Wenn der Kanal das angegebene Gateway nicht erreichen kann, um sich zu registrieren, versucht er sich automatisch erneut zu registrieren. Die Zeitspanne zwischen den Registrierungsversuchen wird dabei exponentiell von einer Sekunde bis zu einem internen Maximalwert erhöht (3600 Sekunden).

    • Handelt es sich bei dem angeschlossenen Sendersystem um ein Nicht-SAP-System handelt, können Sie die Markierung Sender-System prüfen aufheben.

      Das sendende System wird dann nicht anhand der System-ID und des Mandanten überprüft.

    • Geben Sie in der Tabelle weitere Parameter und Werte an.

RFC-Metadaten-Repository-Parameter definieren

Die RFC-Metadaten-Repository-Parameter dienen der Identifikation des SAP-Systems, das das Repository für die RFC-Metadaten enthält. Dies muss nicht notwendigerweise das Sendersystem sein.

  1. Die Parameter hängen davon ab, ob das System, das die Repository RFC-Metadaten enthält, ein System mit oder ohne Lastausgleich ist.

    System mit Lastausgleich definieren

    System ohne Lastausgleich definieren

  2. Wollen Sie zusätzliche Parameter der Klasse JCO.Client für die Adapterkonfiguration angeben, wählen Sie Erweiterter Modus.
  3. Geben Sie die Namen und Werte der Parameter in der Tabelle an.

Adapterstatus definieren

  1. Wählen Sie die Registerkarte Erweitert.
  2. Setzen Sie den Adapter auf Aktiv , um ihn für den Message-Austausch einzusetzen.

Adapterspezifische Message-Attribute definieren

  1. Wenn Sie adapterspezifische Message-Attribute erstellen möchten, wählen Sie Adapterspezifische Message-Attribute setzen.
  2. Wenn die RFC-Destination, die im SAP-Sendersystem verwendet wird, als Message-Attribut im Message Header übertragen werden soll, wählen Sie RFC-Destination.

    Der technische Name des Attributs ist RfcDestination.

    Der Attributnamensraum für den Adapter ist: http://sap.com/xi/XI/System/RFC.

Szenariospezifische Zeitüberschreitung definieren

  1. Bei einer szenariospezifischen Zeitüberschreitung geben Sie die Zeit in Millisekunden im Feld Zeitüberschreitung für synchrone Kommunikation an. Dieser Wert gibt die Dauer in Millisekunden an, wie lange das Messaging-System auf den Eingang einer Antwort wartet. Nach Ablauf dieser Dauer wird eine MessageExpiredException an den Sender geschickt. Mit einer szenariospezifischen Zeitüberschreitung überschreiben Sie die voreingestellte Zeitüberschreitung für die Anwendung.
    Hinweis

    Eine kanalspezifische Zeitüberschreitung kann auch als Modulparameter für RfcAfBean konfiguriert werden. Weitere Informationen: Kanalspezifische Zeitüberschreitung setzen