
Der Performance-Trace kann nur für eine Instanz eingeschaltet werden. Desweiteren haben Sie Vorüberlegungen zum Umfang und Zielsetzung ihrer Performace-Analyse getroffen.
So starten Sie eine Trace-Aufzeichnung:
In der Regel werden Sie das erzeugten Performance-Trace-File sofort auswerten. In diesem Falle empfiehlt es sich jedoch, den Performance-Trace jeweils in einem separaten Fenster ein- und auszuschalten sowie auszuwerten.
Werden Ihnen auf dem Einstiegsbild Trace-Kernel-Fehler angezeigt (z.B. kein Speicherplatz vorhanden), müssen Sie zuerst den Fehler beseitigen bzw. vom Ihrem System Administrator beseitigen lassen.
Die ausgewählten Trace-Arten können Sie während eines Performance-Trace-Intervalles (Zeit zwischen dem Ein- und Ausschalten des Traces) beliebig ändern. Der Benutzer (Benutzergruppe) muss dabei unverändert bleiben.
Die Ergebnisse der Trace-Aufzeichnung werden in einen Trace-File geschrieben. Falls Trace-Sätze während des Trace-Intervalls überschrieben wurden, erhalten Sie erst beim Auswerten des Performance-Traces entsprechende Nachricht.
Die Ergebnisse der Trace-Aufzeichngen werden in zehn Trace-Files abgelegt. Ein Überschreiben von Trace-Sätzen ist jedoch auch in diesem Fall nicht ausgeschlossen.
Der Performance-Trace zeichnet alle Datenbank-, Tabellenpuffer- oder Remote-Aufrufe oder die Aufrufe der Sperrverwaltung des Benutzers (der Benutzer) auf. Diese Messungen können die Performance des Anwendungs-Servers beeinträchtigen, auf dem der Trace läuft. Sie sollten deshalb den Trace ausschalten , sobald Sie die Aufzeichnung abgeschlossen haben.