
Alle von einem Hintergrundprogramm ausgegebenen Meldungstypen werden in einem Jobprotokoll abgelegt. Sie können dieses Protokoll anzeigen, um Informationen über ein vorzeitig beendetes Programm zu erhalten oder um detaillierte Nachforschungen über einen Hintergrundverarbeitungslauf anzustellen. Für jeden Job wird eine eigene Protokolldatei erzeugt.
Protokolldateien löschen
Sie sollten Protokolldateien nie direkt löschen. Wenn Sie das Protokollverzeichnis leeren möchten, müssen Sie die Jobs löschen , zu denen die Protokolle gehören. Dabei werden die Protokolle ebenfalls gelöscht.
Jobprotokolle werden in der temporären Objektspeichereinrichtung der TemSe-Datenbank abgelegt. Die TemSe-Datenbank ist so konfiguriert, dass sie Jobprotokolle immer als Betriebssystemdateien in gemeinsam genutzten SAP-Verzeichnissen speichert. Wenn Sie Protokolldateien direkt auf Betriebssystemebene löschen, erzeugen Sie Inkonsistenzen in der TemSe-Datenbank, die Sie dann mit der Funktion Konsistenzprüfung in der Transaktion SP12 beseitigen müssen.
Protokollmeldungen
Protokollmeldungen werden im allgemeinen mit dem ABAP-Schlüsselwort MESSAGE ausgegeben. Mit Ausnahme der ABAP-Breakpoint-Statistik werden normalerweise keine anderen Daten an das Jobprotokoll ausgegeben.
ABAP-Kurzdumps
Wenn ein ABAP-Programm bei einem vorzeitigen Abbruch einen Kurzdump erzeugt, können Sie durch Anklicken der Abend -Meldung den Dump anzeigen.
Batch-Input-Meldungen
Meldungen, die bei Batch-Input-Mappen ausgegeben werden, werden nicht im Jobprotokoll aufgezeichnet. Diese Meldungen werden nur an das Batch-Input-System ausgegeben.