
Zur Steigerung der Performance bei erhöhtem Nachrichtenaufkommen ist es möglich, den SAPconnect-Sendeprozess zu parallelisieren. Sendeaufträge können so auf mehreren Workprozessen, die auf verschiedenen Applikationsservern laufen können, verarbeitet werden. Es wird nur ein Hintergrundjob ausgeführt, der aber mehrere Workprozesse startet, die Sendeaufträge auf Pakete verteilt und diese dann parallel über verschiedene Server verschickt. Bei den Workprozessen handelt es sich um Dialog-Workprozesse, die zusätzlich zum Workprozess, auf dem der Sendejob (Report RSCONN01) läuft, gestartet werden.
Die Möglichkeit Sendeaufträge aufzuteilen, macht zusätzliche Parameter zur Steuerung notwendig. Diese müssen jedoch normalerweise nicht geändert werden. Es handelt sich hierbei um Parameter des Reports RSCONN01. Die Parameter sind jobspezifisch, d.h. für verschiedene Sendejobs können unterschiedliche Parameter eingestellt werden. Die Parameter können beim Anlegen eines Sendejobs in der Jobpflege eingestellt werden. Sie werden immer als Variante von Report RSCONN01 gespeichert.
Die Parallelisierung sollten Sie nur dann einsetzen, wenn eine sehr große Anzahl an Sendeaufträgen verarbeitet werden muss und dadurch die Performance beeinträchtigt ist.
Gehen Sie bei der Parallelisierung des Sendeprozesses wie folgt vor:
Öffnen Sie die Transaktion SCOT und wählen Sie .
Wählen Sie Job einplanen.
Es wird Ihnen ein Menü für die verschiedenen Adresstypen (FAX, INT usw.) angeboten. Hierüber treffen Sie eine Vorauswahl, welcher Jobname und welche von SAP ausgelieferte Standardvariante als Vorlage für den Job dienen sollen. Diese Werte können im anschließend angezeigten Dialogfenster Sendejob: Variante auswählen noch verändert werden.
Passen Sie ggf. die Job- oder Variantenwerte im Dialogfenster Sendejob: Variante auswählen an.
Werden einzelne Parameter einer ausgewählten Variante geändert, so erscheint nach dem Bestätigen eine Abfrage zum Sichern der Variante. Hier kann der Variantenname noch geändert werden, wodurch eine neue Variante mit diesem Namen angelegt wird.
Die Werte im Gruppenrahmen Jobwerte sind immer abhängig von der Variante, die oben ausgewählt wird. Wenn Sie hier die Werte ändern, muss auch eine neue Variante dafür gesichert werden.
Da technisch gesehen bei der Parallelisierung dasselbe geschieht wie beim Starten des Sendprozesses, sind die Felder im Gruppenrahmen Variantenwerte dieselben, die auch angezeigt werden unter starten:
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Feld |
Variantenwert |
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Anzahl Workprozesse |
Wenn für einen SAPconnect-Sendejob im Feld Anzahl Workprozesse ein Wert größer als 1 eingetragen ist, so wird die Verarbeitung der zu versendenden Nachrichten auf die entsprechende Anzahl Dialogworkprozesse verteilt. Wenn der Wert Anzahl Workprozesse auf 1 eingestellt ist oder die Anzahl der wartenden Nachrichten unter einem bestimmten Schwellenwert liegt, findet keine Parallelisierung statt und es wird auch kein zusätzlicher Dialogworkprozess belegt. Dieser Schwellenwert wird mit dem Parameter Minimale Paketgröße eingestellt (unter Details). |
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Server-Gruppe |
Der Parameter Server-Gruppe gibt an, welche Applikationsserver für den Sendeprozess benutzt werden. Wenn kein Wert eingetragen ist, so werden alle verfügbaren Server benutzt. Wenn die Anzahl der Workprozesse auf 1 eingestellt ist, ist dieser Parameter ohne Bedeutung. |
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Details |
Unter Details finden Sie Parameter für maximale/minimale Paketgröße, maximale Anzahl Sendeaufträge, die auf einmal aus der Warteschlange gelesen werden, Timeoutfaktor pro Sendeauftrag, Timeoutoffset für aRFCs und Commit Work. Die von SAP ausgelieferten Voreinstellungen dieser Detailparameter sollten Sie in den meisten Fällen ohne Änderungen übernehmen können. Hilfe zu den einzelnen Feldern finden Sie in der Systemdokumentation (F1-Hilfe) oder über die Infobuttons auf der Oberfläche. |
Da technisch gesehen bei der Parallelisierung dasselbe geschieht wie beim Starten des Sendprozesses, sind die Felder im Gruppenrahmen Variantenwerte dieselben, die auch angezeigt werden unter :
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Feld |
Variantenwert |
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Anzahl Workprozesse |
Wenn für einen SAPconnect-Sendejob im Feld Anzahl Workprozesse ein Wert größer als 1 eingetragen ist, so wird die Verarbeitung der zu versendenden Nachrichten auf die entsprechende Anzahl Dialogworkprozesse verteilt. Wenn der Wert Anzahl Workprozesse auf 1 eingestellt ist oder die Anzahl der wartenden Nachrichten unter einem bestimmten Schwellenwert liegt, findet keine Parallelisierung statt und es wird auch kein zusätzlicher Dialogworkprozess belegt. Dieser Schwellenwert wird mit dem Parameter Minimale Paketgröße eingestellt (unter Details). |
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Server-Gruppe |
Der Parameter Server-Gruppe gibt an, welche Applikationsserver für den Sendeprozess benutzt werden. Wenn kein Wert eingetragen ist, so werden alle verfügbaren Server benutzt. Wenn die Anzahl Workprozesse auf 1 eingestellt ist, ist dieser Parameter ohne Bedeutung. |
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Details |
Unter Details finden Sie Parameter für maximale/minimale Paketgröße, maximale Anzahl Sendeaufträge, die auf einmal aus der Warteschlange gelesen werden, Timeoutfaktor pro Sendeauftrag, Timeoutoffset für aRFCs und Commit Work. Die von SAP ausgelieferten Voreinstellungen dieser Detailparameter sollten Sie in den meisten Fällen ohne Änderungen übernehmen können. Hilfe zu den einzelnen Feldern finden Sie in der Systemdokumentation (F1-Hilfe) oder über die Infobuttons auf der Oberfläche. |