
Legen Sie einen FTP-Sender-Adapter an, wenn sie Inhalte von Dateien von einem FTP-Server an den Integration Server oder das PCK versenden wollen. Dabei werden nur Dateien berücksichtigt, die nicht schreibgeschützt sind.
Das CA-Zertifikat, mit dem das Server-Zertifikat signiert wird, muss der Schlüsselspeichersicht TrustedCAs hinzugefügt worden sein.
Weitere Informationen: Using the AS Java Key Storage
Diese Auswahl ist im PCK nicht möglich.
Parameter für den Zugriff auf die Datei(en) definieren
Sie können den Namen absolut angeben oder relativ zum Arbeitsverzeichnis der Adapter Engine. Verwenden Sie auf allen Plattformen (einschließlich Windows) einen Schrägstrich (/), um Verzeichnisnamen gemäß der Java-Spezifikation zu trennen.
Wenn Sie mehrere Dateien angeben möchten, können Sie im Dateinamen Platzhalter verwenden und Dateinamenmasken angeben. Geben Sie Ausschlussmasken an, durch die Sie bestimmte Dateien von der Auswahl ausschließen. Die Dateien werden immer in aufsteigender alphabetischer Reihenfolge verarbeitet.
Weitere Informationen: Platzhalter, Dateinamen- und Ausschlussmasken definieren
FTP-und FTPS-Verbindungsparameter definieren
Der Adapter wertet dies als Fehler.
Die FTP-Kontrollverbindung wird über TLS/SSL geschützt. Die Übertragung von Dateien erfolgt unverschlüsselt.
Jede Kommunikation mit dem FTP-Server wird über TLS/SSL verschlüsselt.
Wenn Sie unter Verbindungssicherheit FTPS gewählt haben, machen Sie folgende Angaben:
Übernehmen Sie die Standardeinstellung. Passen Sie die Befehlsreihenfolge nur bei Problemen mit der FTP-Verbindung an die vom FTP-Server erwartete Reihenfolge an. Informationen zu den richtigen Einstellungen entnehmen Sie der Dokumentation des FTP-Servers.
Das entsprechende Schlüssel-/Zertifikatspaar muss dazu in einer Key-Store-View des AS Java hinterlegt sein.
Sonst geben Sie den für den FTP-Server gültigen Benutzernamen und das Kennwort mit Bestätigung an.
Die Verbindung wird automatisch wieder aufgebaut, falls sie durch den Server beendet wurde.
Verarbeitungsparameter definieren
Für Quality of Service Exactly Once In Order geben Sie den Queue-Namen ein.
Weitere Informationen: Quality-of-Service
Wenn Sie Poll-Intervall (Sek.) auf Null setzen, können Sie kurze, echtzeitnahe Verarbeitungszeiten erreichen.
Wenn Sie Poll-Intervall (Sek.) und Poll-Intervall (mSek.) auf Null setzen, wird der Adapter einmal aufgerufen.
Wird der Wert auf Null gesetzt, so wird der Adapter im Fehlerfall beendet, auch wenn für Poll-Intervall (Sek.) ein Wert größer als Null angegeben ist.
Wird kein Wert eingegeben, wird der Wert von Poll-Intervall (Sek.) verwendet.
Der Zeitstempel hat das Format yyyyMMdd-hhMMss-SSS. Durch den Zeitstempel werden die archivierten Dateien nicht überschrieben und können nach ihrem zeitlichen Eingang sortiert werden.
Es werden keine Dateien verarbeitet.
Dieser Modus eignet sich ausschließlich zum Test von Konfigurationen des FTP-Adapters oder der Integration Engine/des PCK. Er ist für den Produktivbetrieb nicht geeignet.
Aus leeren Dateien werden keine XI-Messages erzeugt.
Die Dateien werden der Auswahl unter Verarbeitungsmodus entsprechend verarbeitet.
Ist der Verarbeitungsmodus beispielsweise Löschen, werden leere Dateien im Quellverzeichnis gelöscht.
Es werden XI-Messages mit leerer Main-Payload erzeugt.
Die Dateien werden der Auswahl unter Verarbeitungsmodus entsprechend verarbeitet.
Aus leeren Dateien werden keine XI-Messages erzeugt.
Leere Dateien werden übersprungen und bleiben im Quellverzeichnis stehen.
Ein permanenter Fehler tritt entweder bei Konvertierung des Dateiinhalts oder in einem Modul im Modulprozessor auf.
Weitere Informationen: MessageTransformBean im Modul-Prozessor einfügen
XML-Textdokumente enthalten in der Regel ihre eigene Codepage-Beschreibung. Setzen Sie den Dateityp auf Binär.
Bei Text geben Sie unter Datei-Codierung eine Codepage an. Standardmäßig wird hier die System-Codepage verwendet, die von der Konfiguration des installierten Betriebssystems abhängig ist. Der Dateiinhalt wird dann vor dem Versenden in die Codepage UTF-8 umgewandelt.
Erlaubte Werte für die Codepage sind die vorhandenen Zeichensätze der Java-Laufzeit. Nach der Spezifikation von SUN für die Java-Laufzeit müssen mindestens die folgenden Standardzeichensätze unterstützt werden:
Sieben-Bit ASCII, auch bekannt als ISO646-US, oder Basic-Latin-Block des Unicode-Zeichensatzes
ISO-Zeichensatz für westeuropäische Schriften (Latin Alphabet Nr. 1), auch bekannt als ISO-LATIN-1
16-Bit Unicode-Zeichendarstellung, Big-Endian-Bytereihenfolge
16-Bit Unicode-Zeichendarstellung, Little-Endian-Bytereihenfolge
Überprüfen Sie in der Dokumentation für Ihre Java-Laufzeitimplementierung, welche weiteren Zeichensätze unterstützt werden.
Betriebssystembefehle definieren
Weitere Informationen: Betriebssystembefehle vor/nach Message-Verarbeitung definieren
Einstellungen zur Behandlung von Duplikaten definieren
Der Benutzer wird mit einer Alert-Meldung (Warnung) über das Auftreten des ersten Message-Duplikats benachrichtigt und die Verarbeitung solcher Messages wird gestoppt. Der Benutzer wird ebenfalls mit einer Alert-Meldung (Fehler) über das Auftreten von n+1 Message-Duplikaten benachrichtigt.
Parameter zur Inhaltskonvertierung definieren
Wählen Sie die Registerkarte Inhaltskonvertierung.
Weitere Informationen: Textformat im File-/FTP-Sender-Adapter in XML umwandeln
Adapterspezifische Message-Attribute definieren
Um die folgenden Attribute in den XI-Message-Header zu übernehmen, wählen Sie :
Sie können das Kennzeichen nur setzen, wenn der Dateityp als Text angegeben ist und das Kennzeichen für das Message-Attribut Dateityp oben bereits gesetzt ist.
Der Attributnamensraum für den Adapter lautet: http://sap.com/xi/XI/System/File.
Adapterstatus definieren
Setzen Sie den Adapter auf Aktiv, um ihn für den Message-Austausch einzusetzen.
Zusätzliche Parameter im erweiterten Modus definieren
Um zusätzliche Parameter für die Adapterkonfiguration anzugeben, wählen Sie Erweiterter Modus.
Um größere Dateien (beispielsweise mehr als 1 Gigabyte) zu übertragen, können Sie diese Einstellung wählen. Die Datei wird zunächst in kleinere Datenblöcke aufgeteilt. Die Datenblöcke werden dann zur Laufzeit einzeln verarbeitet.
Sie können die Größe der Datenblöcke konfigurieren (in Megabytes).
Wenn Sie diese Option auswählen, können Sie kein Mapping oder andere Inhaltskonvertierungen durchführen.
Damit Sie diese Funktion aktivieren können, muss der Quality-of-Service EOIO (in der Registerkarte Verarbeitung) eingestellt sein.
Der Adapter verarbeitet nur Dateien, die kleiner als die angegebene Größe sind. Für Dateien, die größer sind, gibt er einen Fehler aus.
Zusätzliche Parameter werden im SAP-Hinweis 801926 veröffentlicht.