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RNIF 2.0 Sender-Adapter für Anfragen konfigurierenLocate this document in the navigation structure

Verwendung

Verwenden Sie diesen Adapter in den Szenarien Initiator einer Aktion und Initiator von zwei Aktionen. Über diesen Adapter initiiert der Partner einen Message-Austausch mit dem Integration Server.

Weitere Informationen: Initiator einer Aktion , Initiator von zwei Aktionen

Es wird empfohlen, die im Business Package enthaltenen Kommunikationskanalvorlagen zu verwenden. Verwenden Sie die Vorlagen nicht, machen Sie Angaben zum Adapter.

Weitere Informationen: RNIF-Adapter 2.0 mit Kommunikationskanalvorlagen konfigurieren

Voraussetzungen

Sie haben einen Partner und eine Kommunikationskomponente angelegt.

Weitere Informationen: Konventionen für Kommunikationskomponentennamen anwenden

Vorgehensweise
  1. Wählen Sie das Transport-Protokoll:
    • HTTP 1.1
    • HTTPS
  2. Das Message-Protokoll ist RNIF 2.0.
  3. Wählen Sie die Adapter Engineauf dem Integration Server oder eine dezentral installierte Adapter Engine aus.
  4. Wählen Sie die Registerkarte Verarbeitung.
  5. Wählen Sie je nach Szenario den Konfigurationstyp aus.
    • Asynchrone Anforderung mit einer Aktion
    • Asynchrone Anforderung mit zwei Aktionen

Message-Standard definieren

  1. Die Agenturist RosettaNet.

    Diese Angabe bezieht sich auf den Global Administering Authority Code.

  2. Die Version ist 2.0.

    Der Versionsidentifikator unterscheidet sich von der PIP-Version, die auf der RosettaNet-Web-Site im PIP-Dictionary aufgeführt ist.

Standorte definieren

  1. Geben Sie unter Aktuell die <Standort-ID> des Integration Server an.

    Geben Sie beispielsweise New York an.

  2. Geben Sie unter Partner die <Standort-ID> des Partners an.

    Geben Sie beispielsweise Frankfurt an.

Einstellungen zur Message-Verarbeitung definieren

  1. Geben Sie unter Anzahl Wiederholungenan, wie oft der Partner Messages wiederholt senden darf.

    Sie können den angegebenen Wert ändern und einen Wert aus der Spalte Retry Count der Tabelle Business Activity Performance Controls im PIP-Spezifikationsdokument eingeben.

  2. Wählen Sie die Empfangsbestätigungaus:
    • Schwach

      Die Signal-Message (Bestätigung/Ausnahme) wird vor Abschluss der Message-Verarbeitung im Integration Server gesendet.

    • Stark

      Die Signal-Message (Bestätigung/Ausnahme) wird erst versendet, wenn eine Bestätigung vom Integration Server vorliegt.

PIP-Details definieren

  1. Geben Sie unter Codeden PIP-Standard-Code ein.

    Geben Sie beispielsweise 3A7 ein.

  2. Geben Sie unter Versiondie PIP-Version ein.

    Sie finden den PIP-Versionsidentifikator auf der Titelseite der PIP-Spezifikation. Er ist kürzer als die PIP-Version.

    Der Versionsidentifikator ist beispielsweise V02.02, die PIP-Version ist V02.02.01.

  3. Geben Sie unter Aktivität der Business-Transaktion den Wert der Spalte Activity Name der Tabelle Business Activity Descriptionsin der PIP-Spezifikation ein.
  4. Geben Sie unter Requesting Action den Wert aus der Spalte Business Action in FSV der Tabelle Business Action - Business Document Mapping im PIP-Spezifikationsdokument ein.
  5. Geben Sie unter Aktuelle Rolle den Wert aus der Spalte Role Name der Tabelle Partner Role Descriptions im PIP-Spezifikationsdokument ein.

    Der Wert entspricht der vom Integration Server angenommenen Rolle im PIP.

  6. Geben Sie unter Partnerrolle den Wert aus der Spalte Role Name der Tabelle Partner Role Descriptions im PIP-Spezifikationsdokument ein.

    Der Wert entspricht der vom Partner angenommenen Rolle im PIP.

  7. Geben Sie unter Aktueller Business-Service-Code den Wert aus der Spalte Network Component in FSV der Spezifikationstabelle für Netzwerkkomponenten im PIP-Spezifikationsdokument ein.

    Der Wert entspricht der vom Integration Server angenommenen Rolle im PIP.

    Geben Sie beispielsweise Buyer Service oder Initiator Serviceein.

  8. Geben Sie unter Partner-Business-Service-Code den Wert aus der Spalte Network Component in FSV der Spezifikationstabelle für Netzwerkkomponenten im PIP-Spezifikationsdokument ein.

    Der Wert entspricht der vom Partner angenommenen Rolle im PIP.

    Geben Sie beispielsweise Seller Service oder Responder Serviceein.

Sicherheitskonzept definieren

  1. Soll die Action-Message vor dem Empfang signiert werden, wählen Sie Action-Message signieren.
  2. Soll die Signal-Message vor dem Versand signiert werden, wählen Sie Signal-Message signieren.
  3. Soll die Herkunft und der Inhalt der Message unleugbar sein, wählen Sie Unleugbarkeit von Herkunft und Inhalt.

    So können Sie beweisen, dass der Partner eine bestimmte Business-Action-Message gesendet hat. Der Partner kann das Versenden der Message nicht leugnen. Die Message wird im Sicherheitsarchiv gespeichert.

  4. Soll der Erhalt der Empfangsbestätigung unleugbar sein, wählen Sie Unleugbarkeit der Empfangsbestätigung.
  5. Machen Sie Angaben zu den Zertifikaten in der Sendervereinbarung.

    Weitere Informationen: Sicherheit im RNIF-Adapter 2.0 konfigurieren

Transportparameter definieren

  1. Wählen Sie die Registerkarte Quelle.
  2. Geben Sie unter URL die Partneradresse an, an die der Adapter die RosettaNet-Signal-Message schicken soll.
  3. Geben Sie unter Aufbewahrungszeit in Tagen, Stunden, Minuten und Sekunden an, wie lange Messages im Message-Speicher des Adapter-Framework abhängig vom Kommunikationskanal gespeichert werden sollen.

Authentifizierung definieren

  1. Die Angaben zur Authentifizierungsind vom gewählten Transport-Protokoll abhängig:
    • Ist bei Transport-Protokoll HTTP 1.1eine Client-Authentifizierung erforderlich, wählen Sie Client-Authentifizierung erforderlich.

      Geben Sie den Benutzernamen des Partners und das Kennwort mit Bestätigung des Partners an.

      Weitere Informationen: Client-Authentifizierung

    • Wählen Sie bei Transport-Protokoll HTTPS den Authentifizierungsmodus:
      • Benutzername/Kennwort

        Geben Sie den Benutzernamen des Partners und das Kennwort mit Bestätigung des Partners an.

      • Zertifikatsname

        Wählen Sie die Schlüsselspeichersicht und den Schlüsselspeichereintrag.

Sicherheitsprüfungen am Eingang definieren

  1. Wählen Sie die HTTP-Sicherheitsebene für eingehende Messages aus:
    • HTTP
    • HTTPS ohne Client-Authentifizierung
    • HTTPS mit Client-Authentifizierung

Weitere Informationen: SAP NetWeaver Process Integration Security Guide unter Communication  → Network and Transport Layer Security, Abschnitt HTTP and SSL unter Enforcing HTTP Security for Incoming Messages.

Adapterspezifische Message-Eigenschaften

  1. Wählen Sie die Registerkarte Erweitert.
  2. Um adapterspezifische Attribute im Message-Header der PI-Message auszuwerten, wählen Sie Adapterspezifische Message-Eigenschaften verwenden.
  3. Um die folgenden Attribute im PI-Message-Header anzuwenden, setzen Sie das jeweilige Kennzeichen:
    • Prozess-Instanz-ID(technischer Name: Proc Inst Identifier)

      Eindeutige alphanumerische ID, für eine Instanz eines Business-Prozesses

    • Message-ID(technischer Name: Message Identifier)
    • Dokument-ID (technischer Name: Document Identifier)

      Eindeutige alphanumerische ID für das PIP-Business-Dokument

    • Datum-/Zeitstempel des Dokuments (technischer Name: Document Date Time)

      Bezeichnet Datum und Zeit, wann die Message an den Partner gesendet wird