
Die ABAP-Klassen, die die SQLScript-Metadaten-Regeln implementieren, können mit dem SAP NetWeaver CTS (Change and Transport System) transportiert werden. Welche Möglichkeiten es für die korrespondierenden SQLScript-Procedures in Hinsicht auf die Softwarelogistik gibt, wird im folgenden erläutert.
Sie können die Procedures für jedes System Ihrer Systemlandschaft über die SQL-Konsole des SAP-HANA-Studios oder über die Transaktion DBACOCKPIT des BW-Systems als SAP-HANA-Katalog-Objekte erzeugen. Dieser Weg wird seitens der Software nur durch das Syntaxhighlighting im SAP-HANA-Studio begleitet, ist aber auch sehr einfach und direkt. Zu beachten ist allerdings, dass jede Änderung an der Implementierung einer Procedure in allen Systemen Ihrer Systemlandschaft manuell nachgezogen werden muss.
Sie können die Procedure als ein SAP-HANA-Repository-Objekt im Entwicklungssystem anlegen und aktivieren. (Das aktivierte Objekt liegt dann im DB-Schema _SYS_BIC.) Auf diese Weise können Sie die Funktionen der SAP-HANA-Softwarelogistik einsetzen, um nachgelagerte Systeme zu versorgen. Dieser Weg erfordert einigen Konfigurationsaufwand, um eine arbeitsfähige Entwicklungsumgebung im SAP-HANA-Studio aufzusetzen, wird sich aber in vielen Fällen lohnen, da Sie eine besseren Systemunterstützung erhalten und das Lifecycle Management für SQLScript-Procedure-Implementierungen in SAP HANA nutzen können.