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 Funktionen beim Einplanen von Programmläufen

 

Sie möchten einen Massenlauf einplanen.

Aktivitäten

Auf den einzelnen Registerkarten stehen Ihnen folgende Funktionen zur Verfügung:

Registerkarte

Funktionen

Was ist zu tun?

Allg. Abgrenzungen

Funktion zum Erfassen, Ändern oder Anzeigen der Parameter eines Programmlaufs Änderungen sind nur für noch nicht eingeplante Programmläufe möglich.

Geben Sie die Parameter ein, nach denen Sie die zu bearbeitenden Posten abgrenzen möchten (zum Beispiel Buchungskreis, Vertragskonto, Geschäftspartner). Soll der Programmlauf den gesamten Datenbestand bearbeiten, geben Sie keine Selektionskriterien an.

Registerkarte(n) für aktivitätsspezifische Abgrenzungen, zum Beispiel Freie Selektionen

Erfassen zusätzlicher aktivitätsspezifischer Parameter, wie zusätzlicher Selektionsparameter

Geben Sie die erforderlichen Parameter ein.

Techn. Einstellungen

Wenn gewünscht, werden die Programmläufe parallelisiert. Um mehrere Jobs gleichzeitig durchzuführen (zu parallelisieren), geben Sie die Zielrechner und die Anzahl der Prozesse ein. Zu einem Programmlauf werden dann gleichzeitig mehrere Jobs gestartet, die die eingeteilten Intervalle parallel abarbeiten. Sie können die Intervalle nach unterschiedlichen Kriterien einteilen. Die Einteilung erfolgt über Varianten, in denen Sie die Anzahl und Größe der Intervalle und welchen Schlüsselbereich jedes Intervall abdeckt, angeben können. Für eine parallelisierte Ausführung geben Sie entweder einen Zielrechner und die Anzahl der zugeordneten Jobs oder mehrere Zielrechner mit der jeweils zugeordneten Jobanzahl an. Für parallelisierte Läufe können Sie auch die automatische Lastverteilung nutzen. Das heißt, Sie geben eine Anzahl von Jobs an, die das System automatisch auf die zur Verfügung stehenden Applikationsserver verteilt.

Die Blockgröße wird durch die einzelnen Massenaktivitäten unterschiedlich verwendet. Sie kann zum Beipiel steuern, wie viele selektierte Posten im Hauptspeicher gehalten werden oder wie groß ein COMMIT-Block ist. Informationen zur jeweiligen Verwendung der Blockgröße finden Sie in der Dokumentation der einzelnen Massenaktivitäten.

Markieren Sie entweder Automatische Lastverteilung oder Explizite Lastverteilung und geben Sie Jobanzahl und Zielrechner an.

Wählen Sie eine Variante. Das System schlägt Ihnen die Blockgröße vor.

Wenn der Programmlauf durch einen einzigen Job (d.h. nicht parallelisiert) ausgeführt werden soll, müssen Sie keine technischen Einstellungen vornehmen.

Protokolle

In den Jobprotokollen werden Statusinformationen und während des Programmlaufs aufgetretene Fehler aufgezeichnet. Das Anwendungsprotokoll enthält betriebswirtschaftlich relevante Informationen. Für das Anwendungsprotokoll können Sie folgende zusätzlichen Einstellungen vornehmen:

Durch eine Angabe im Feld Problemklasse bestimmen Sie, welche Wichtigkeit eine Nachricht aufweisen muss, um im Anwendungsprotokoll ausgegeben zu werden. Für die Produktion empfiehlt sich die Klasse 2, für den Testbetrieb Klasse 4:

  • sehr wichtig (1)

  • wichtig (2)

  • mittel (3)

  • Zusatzinformation (4)

Wenn Sie die Klasse 3 angeben, werden auch Protokolle mit niedrigeren Klassen ausgegeben, d.h. auch 1 und 2.

Das Verfallsdatum gibt an, wann das Protokoll frühestens verfällt. Es kann auch den Zeitpunkt beeinflussen, zu dem das Protokoll gelöscht wird. Dies ist insbesondere relevant, da Sie aus dem Anwendungsprotokoll heraus Jobs einplanen können, die Protokolle, deren Verfallsdatum erreicht ist, von der Datenbank löschen.

Das Kennzeichen Halten bis Verfallsdatum bewirkt, dass das Protokoll vor dem angegeben Verfallsdatum nicht gelöscht werden darf.

Die Anzeige der Anwendungsprotokolle erfolgt im Erweiterten Nachrichten-Management (Transaktion EMMA). Dort können Sie Klärungsfälle für Fehlermeldungen erzeugen und verfolgen.

Wählen Sie das gewünschte Protokoll aus.

Ferner stehen Ihnen die folgenden Funktionen zur Verfügung:

Funktion

Bedeutung

Was ist zu tun?

Anzeigen/Ändern

Umschalten zwischen Anzeige- und Änderungsmodus

Wählen Sie, ob Sie den Programmlauf anzeigen oder ändern möchten.

Kopieren

Kopieren der Parameter eines Programmlaufs

Geben Sie einen Namen für den kopierten Programmlauf an.

Anpassen

Kopieren der Laufparameter eines Programmlaufs und Verschieben des Laufdatums und anderer Datumsfelder um n Tage Diese Funktion ist nicht in allen Anwendungen unterstützt.

 

Varianten

Auf der Registerkarte Techn. Einstellungen können Sie in Abhängigkeit vom Parallelisierungsobjekt Varianten für die Intervalleinteilung anlegen. Ist für eine Massenaktivität keine dynamische Intervallbildung vorgesehen, können Sie die Varianten manuell ändern. Ändern sich die zugrunde liegenden Daten oft, empfiehlt es sich, die Varianten regelmäßig neu zu generieren, um eine gleichmäßige Intervallverteilung zu erreichen.

Um eine Variante anzulegen:

  1. Wählen Sie die Drucktaste Variantenpflege.

  2. Wählen Sie Neu. Sie können entweder die Intervallgröße oder die Anzahl der Intervalle angeben.

  3. Wählen Sie Ausführen.

Um die gebildeten Intervalle anzuzeigen oder eine Variante nachträglich zu bearbeiten, doppelklicken Sie im Einstiegsbild der Variantenpflege auf einen Variantennamen.

Simulationslauf

Bei den meisten Massenaktivitäten können Sie einen Lauf beliebig oft als Simulationslauf wiederholen, jedoch nur einmal als Echtlauf ausführen. Nach Ausführung eines Simulationslaufes bleiben die Parameter eingabebereit. Beim Einplanen eines Laufes, der bereits als Simulationslauf gelaufen ist, werden drei Aktionen ausgeführt:

  • Löschen der temporären Intervallverteilungen

  • Löschen der Jobs

  • Löschen des Anwendungsprotokolls

Setzen Sie das Kennzeichen Simulationslauf und planen Sie den Lauf ein.

Einplanen

Legt fest, wann der Lauf gestartet werden soll

Wählen Sie die Drucktaste Einplanen  Programmlauf einplanen (Einplanen ). Im folgenden Dialog können Sie zwischen einem sofortigen Start im Hintergrund, einen Start im Hintergrund unter Angabe von Startdatum und -zeit oder einem Start im Hintergrund über einen Job-Container des Job-Commanders entscheiden.

Vorzeitig beenden

Bricht einen Lauf ab

Das heißt, läuft der Programmlauf, werden nach Abarbeiten des aktuellen Intervalls auf den Befehl hin alle Jobs abgebrochen.

 

Lauf wiederaufsetzen

Setzt gestoppte Läufe wieder in Gang

 

Löschen

Löschen eines Programmlaufs Dabei werden alle Parameter des Programmlaufs gelöscht. Wurde der Programmlauf bereits eingeplant oder gestartet, kann er nicht gelöscht werden.

 

Alte Läufe deaktivieren

Schließt nicht mehr benötigte Läufe von der Anzeige in der Wertehilfe aus Um die Daten permanent von der Datenbank zu entfernen, wählen Sie im Menü der Massenaktivität Anfang des Navigationspfads ProgrammlaufLöschen Ende des Navigationspfads oder im SAP-Menü Anfang des Navigationspfads Period. Arbeiten Navigationsschritt Administration Massenverarbeitung Navigationsschritt Parametersätze löschen Ende des Navigationspfads .

 

Umfeld

Ermöglicht je nach Anwendungsbereich die Navigation in andere Transaktionen (Steht nicht in allen Massenaktivitäten zur Verfügung.)