Retourenabwicklung nach Warenausgangsbuchung Das Retourenabwicklung nach erfolgter Warenausgangsbuchung stellt die Rücknahme des Vorgangs der Warenausgangsbuchung dar. Dieser Prozeß ermöglicht die Rücknahme über das Anlegen einer Retourenlieferung und einer anschließenden Wareneingangsbuchung.
Wie Sie einen Warenausgang wieder stornieren können erfahren Sie unter Stornieren des Warenausgangs .
Nachdem Sie die Auslieferung fakturiert haben, gehen Sie folgendermaßen vor:
Erfassen Sie einen Retourenauftrag (Auftragsart RE) für den Kunden und die betroffenen Artikel.
Diesen Retourenauftrag können Sie mit Bezug auf den ursprünglichen Auftrag anlegen. Somit ist über den Belegfluß die Zuordnung des ursprünglichen Auftrags zum Retourenauftrag gegeben. Es werden automatisch die ursprünglichen Auftragsmengen für die einzelnen Artikel vorgeschlagen. Die Angaben können Sie entsprechend ändern.
Erstellen Sie eine Retourenlieferung zum Retourenauftrag. Die Lieferungsart wird automatisch vom System vorgeschlagen. Die Liefermengen in der Retourenlieferung müssen den falsch gebuchten Warenausgangsmengen entsprechen.
Buchen Sie den "Warenausgang" für die Retourenlieferung. Das System erkennt die Retourenlieferung automatisch als Wareneingang und nimmt die umgekehrten Mengenbuchungen vor. Um diesen Wareneingang durchzuführen, gehen Sie genauso vor, wie bei der Warenausgangsbuchung .
Fakturieren Sie den Vorgang mit einer Retourengutschrift. Die Fakturaart wird automatisch vom System für den Vorgang vorgeschlagen. Mit dieser Gutschrift wird die Faktura zum falsch gebuchten Warenausgang ausgeglichen.