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 Beispiel: Berechnung Wareneingangswert

Das folgende Beispiel erläutert die unterschiedliche Berechnung des Wareneingangswertes auf Datensatzebene und auf aggregierter Ebene.

Zum Material A gibt es in den Monaten 01.97 und 02.97 jeweils genau eine Bestellung beim Lieferanten Meyer KG. Dies führt zu genau 2 Datensätzen in der Informationsstruktur für die der Wareneingangswert errechnet wird.

Sie führen eine Lieferantenanalyse durch und führen für das Material A einen Aufriß nach Periode durch. In der Standardanalyse erscheint dann beispielsweise die folgenden Liste.

Lieferantenanalyse

Lieferant: Meyer KG Material: A

Monat

Bestellmenge

Bestellwert

Bestellpreis

WE-Menge

WE-Wert

Summe:

30 ST

320,00 DM

10,66 DM

10 ST

105,00 DM

01.97

10 ST

100,00 DM

10,00 DM

5 ST

50,00 DM

02.97

20 ST

220,00 DM

11,00 DM

5 ST

55,00 DM

In der Summenzeile werden die Wareneingangswerte der darunter liegenden Zeilen summiert. Der Wareneingangswert ist folglich nicht gleich dem Produkt aus Bestellpreis und Wareneingangsmenge der Summenzeile (also 105 DM und nicht 106,60 DM).

In die übergeordneten Listen geht jeweils der Wareneingangswert der Summenzeile der untergeordneten Liste ein. Auf Materialebene erhält man deshalb z.B. die folgende Liste.

Lieferantenanalyse

Lieferant: Meyer KG

Material

Bestellmenge

Bestellwert

Bestellpreis

WE-Menge

WE-Wert

Summe:

130 ST

1320,00 DM

10,15 DM

100 ST

1005,00 DM

A

30 ST

320,00 DM

10,66 DM

10 ST

105,00 DM

B

100 ST

1000,00 DM

10,00 DM

90 ST

900,00 DM

Auch auf dieser Liste wird der Wareneingangswert in der Summenzeile aus der Summe der Wareneingangswerte der darunterliegenden Zeilen errechnet und entspricht nicht dem Produkt aus Bestellpreis und Wareneingangsmenge der Summenzeile (also 1005 DM und nicht 1015 DM).