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 Stammdaten des CO in der Kostenträgerrechnung

Die folgenden Stammdaten der Kostenstellenrechnung haben einen Einfluss auf die Kostenträgerrechnung:

  • Kostenstellen

    organisatorische Einheit, in der Kosten entstehen. Jeder Arbeitsplatz verweist auf genau eine Kostenstelle. Pro Kostenstelle wird u.a. geplant:

    • welche Leistungen von der Kostenstelle zu welchem Tarif erbracht werden

    • mit welchen Kosten ein Objekt belastet wird, wenn es Leistungen der Kostenstelle in Anspruch nimmt

  • Leistungsarten

    Die Leistung der Kostenstelle wird in Leistungsarten ausgedrückt. Leistungen werden durch Tarife bewertet, die entweder vom Anwender politisch gesetzt werden oder vom System iterativ für alle Kostenstellen ermittelt werden. Im zweiten Fall werden die den Leistungsarten zugeordneten Plankosten einer Kostenstelle durch die Planleistung (oder je nach Systemeinstellung auch durch die Kapazität) geteilt, um iterative Tarife zu erhalten.

    Istkosten werden pro Kostenstelle erfasst. Sie können Isttarife für die einzelnen Leistungsarten ermitteln und ggf. das Objekt nachbewerten, das die Leistungen der Kostenstelle in Anspruch genommen hat.

  • Kostenarten

    Jede Kostenbuchung muss einer Kostenart zugeordnet werden. Unterschieden wird zwischen

    • Primärkostenarten (unternehmensextern bezogene Kostengüter) und

    • Sekundärkostenarten (selbsterstellte innerbetriebliche Leistungen)

    Der Kostenartentyp gibt an, für welche betriebswirtschaftliche Vorgänge eine Kostenart verwendet werden kann.

    Folgende Primärkostenartentypen werden innerhalb der Kostenträgerrechnung verwendet:

    • 01: Primärkostenarten allgemein

    können bei allen Primärbuchungen (z.B. FI oder MM) belastet werden. Für diese Buchungen werden Buchhaltungsbelege erzeugt.

    • 22: Kostenarten für Abrechnung extern

    werden bei der Abrechnung von z.B. Auftrags- oder Projektkosten an CO-externe Objekte benötigt. CO-externe Objekte können z.B. Anlagen (AM), Material (MM) oder Sachkonten (FI) sein. Bei der Abrechnung wird ein Buchhaltungsbeleg erzeugt.

    Die Primärkostenarten sind mit Sachkonten im FI verknüpft.

    Folgende Sekundärkostenartentypen werden innerhalb der Kostenträgerrechnung verwendet:

    • 21: Kostenarten für die interne Abrechnung

    werden bei der Abrechnung von Autrags- oder Projektkosten an CO-interne Objekte benötigt. CO-interne Objekte sind z.B. Aufträge, Ergebnisobjekte, Kostenstellen und Projekte.

    • 31: Kostenarten für die Ergebnisermittlung

    werden verwendet, um die während der WIP- oder Ergebnisermittlung erzeugten Daten auf dem jeweiligen Auftrag oder Projekt speichern zu können.

    • 41: Kostenarten für Gemeinkostenzuschläge

    werden verwendet, um Gemeinkosten per Zuschlag von Kostenstellen an Aufträge, Projekte, usw. weiterzuverrechnen.

    • 43: Kostenarten für direkte innerbetriebliche Leistungsverrechnung

    werden vom System bei der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung zur Kostenverrechnung genutzt.

    Die Sekundärkostenarten werden nur innerhalb des CO verwendet.

  • Kostenartengruppen

    Kostenartengruppen dienen dazu, gleichartige Kostenarten für eine spätere Bearbeitung zusammenzufassen.

    In der Kostenträgerrechnung werden die Kostenartengruppen verwendet, um Kosten für die Abrechnung sowie zum Aufbau von Berichten zusammenzufassen.

  • Erlösarten

    Bestimmte Kostenträger wie Kundenauftragspositionen und erlösführende Innenaufträge können zusätzlich zu Kosten auch Erlöse führen. Für die Erlöse sind folgende Kostenartentypen vorgesehen:

    • 11 Erlöse

    • 12 Erlösschmälerungen