Abrechnung im Produkt-Controlling 
Während der Produktion werden Produktkostensammler und Produktionsaufträge mit Istkosten belastet. Bei jedem Wareneingang werden Entlastungsbuchungen zum Produktkostensammler beziehungsweise zum Produktionsauftrag erzeugt. Die Istkosten, die auf einen Auftrag gebucht worden sind, können höher oder niedriger sein als der Wert, mit dem ein Auftrag bei der Buchung des Wareneinganges entlastet wurde. Bei der Abrechnung soll diese Differenz aus Belastung und Entlastung des Auftrages an die Finanzbuchhaltung (FI) weitergeleitet werden. Des weiteren werden bei der Abrechnung andere Komponenten mit Daten aus der Kostenträgerrechnung versorgt.
Bei der Abrechnung kann
der Auftragssaldo auf Null gebracht werden, indem die Differenz aus der vorläufigen Bestandsbewertung gemäß Wareneingangsbuchung und den tatsächlich angefallenen Istkosten an die Finanzbuchhaltung (FI) weitergeleitet wird. Gegebenenfalls können Sie die Preisdifferenz auch an die Profit-Center-Rechnung (EC-PCA) und an die Istkalkulation/Material-Ledger (CO-PC-ACT) abrechnen.
die Gesamtabweichung an Ergebnisobjekte der Ergebnis- und Marktsegmentrechnung (CO-PA) weitergeleitet werden. Dadurch haben Sie im CO-PA die Möglichkeit, einen weiteren Deckungsbeitrag auszuweisen. Sie können die einzelnen, in der Gesamtabweichung ausgewiesenen Abweichungskategorien in Kombination mit bestimmten Kostenarten oder Kostenartengruppen an verschiedene Wertfelder im CO-PA weiterleiten.
Hinweis
Die Abrechnung an das CO-PA erfolgt in der Regel gegliedert nach Abweichungskategorien. Sie können jedoch auch den Auftragssaldo an das CO-PA abrechnen.
die Ware in Arbeit gemäß den Buchungsregeln im Customizing an Financial Accounting (FI) und Profitcenter-Rechnung (EC-PCA) weitergeleitet werden
Sie können den Periodenabschluss mit Hilfe des Schedule Managers ausführen. Informationen hierzu finden Sie in den Abschnitten:
Scheduler
Monitor
Ablaufdefinition
Wenn Sie den Schedule Manager mit der Ablaufdefinition verwenden, können Sie den mehrstufigen Arbeitsvorrat zur Nachbearbeitung der fehlerhaften Objekte verwenden. und viele anderen Informationen finden Sie im Abschnitt:
Mehrstufiger Arbeitsvorrat
Durch die Abrechnung der durch die WIP-Ermittlung ermittelten Ware in Arbeit werden im FI die Bestände an unfertigen Erzeugnissen aktiviert. Diese Daten können auch an das EC-PCA weitergeleitet werden.
Durch die Abrechnung des Auftragssaldos (im Periodischen Produkt-Controlling abzüglich der Ware in Arbeit) werden im FI
bei Standardpreissteuerungen die Preisdifferenz (Auftragsbelastung - Wareneingang - Ware in Arbeit) ergebnisneutral an ein Preisdifferenzenkonto weitergeleitet
bei Verrechnungspreissteuerung die Preisdifferenz an die Bestände weitergeleitet, ein neuer Gleitender Durchschnittspreis ermittelt und der Bestand neu bewertet
Zur Abrechnung an FI lesen Sie den Abschnitt: Buchhalterische Betrachtung der Kostenträgerrechnung.
Wenn Sie die Istkalkulation / Material-Ledger (CO-PC-ACT) aktiv haben, dann können Sie den Saldo an diese Anwendungskomponente abrechnen und anschließend im dortigen Periodenabschluss die Bestände nachbewerten.
Durch die Abrechnung der in der Abweichungsermittlung ermittelten Gesamtabweichung kann bei S-Preis-Steuerung an ein Ergebnisobjekt des CO-PA abgerechnet werden.
Bei welchen Systemmeldungen Sie die Ware in Arbeit und Ausschuß abrechnen oder eine Abrechnung verhindern können, können Sie mit Hilfe der flexiblen Fehlersteuerung beeinflussen.
Das System ordnet dem Produktkostensammler oder dem Produktionsauftrag aufgrund der Einstellungen im Customizing des Produktkosten-Controlling eine Abrechnungsvorschrift zu. Diese Abrechnungsvorschrift enthält eine Aufteilungsregel, die wiederum auf eine Abrechnungsart verweist. Die Abrechnungsart entscheidet darüber, ob die Abrechnung kumuliert oder periodisch erfolgt. Welche Abrechnungsart Bestandteil der Abrechnungsvorschrift sein wird, bestimmen Sie im Customizing des Produktkosten-Controllings unter Vorschlagswerte pro Auftragsart festlegen.
Hinweis
Beachten Sie, dass bei Anlage eines Auftrages oder Produktkostensammlers eine erste Abrechnungsvorschrift erzeugt wird, die in der Regel den Abrechnungsempfänger Material enthält.
Wenn Sie Abweichungen an das CO-PA abrechnen möchten, dann erzeugt das System beim ersten Abrechnen eines Auftrages oder Produktkostensammlers eine zweite Abrechnungsvorschrift, die den Abrechnungsempfänger Ergebnisobjekt enthält. Das Ergebnisobjekt besteht aus Merkmalen der Ergebnisrechnung.
Im Periodischen Produkt-Controlling ist für Produktkostensammler in der Auftragsart (z.B. Auftragsart RM01) die Defaultregel STR (mit Strategie für Bezugsbasisfindung) hinterlegt. Für Produktionsaufträge, die Sie periodisch abrechnen möchten, hinterlegen Sie in der Auftragsart die Defaultregel PP2 (Produktion Material periodische Abrechnung). Beide Defaultregeln sind mit der Abrechnungsart PER (Periodisch) verknüpft. Dadurch wird die Abrechnungsvorschrift zum Auftrag die Abrechnungsart PER (Periodisch) enthalten. Die periodische Abrechnung ist bei Einsatz von Produktkostensammlern und von Kostenträgerhierarchien obligatorisch.
Im Auftragsbezogenen Produkt-Controlling ist in den entsprechenden Auftragsarten (z.B. PP01 als Auftragsart für losbezogene Fertigungsaufträge) immer die Defaultregel PP1 (Produktion Material Gesamtabrechnung) zu hinterlegen.
SAP empfiehlt bei einer kostenrechnerischen Betrachtung auf der Ebene von Fertigungsaufträgen und Prozessaufträgen die Gesamtabrechnung der Produktionsaufträge. Grund dafür ist, dass bei periodischer Abrechnung die Ware in Arbeit und der Ausschuß zu Sollkosten bewertet werden. Dies kann zu Problemen führen, wenn die Kalkulation, die der Bewertung der Ware in Arbeit und des Ausschusses zugrunde liegt, auf einem anderen Arbeitsplan basiert als der Produktionsauftrag selbst.
Sie müssen außerdem folgende Arbeitsschritte im Customizing für Produktkosten-Controlling unter vornehmen:
Abrechnungsprofil anlegen
Sie hinterlegen im Abrechnungsprofil unter anderem, ob die Abrechnung erlaubt ist, welche Empfänger für die Abrechnung erlaubt sind (z.B. Material, Kundenauftrag, Ergebnisobjekt) und welches Verrechnungsschema und Ergebnisschema verwendet werden sollen. Wenn Sie Abweichungen an das CO-PA abrechnen möchten, so müssen Sie im Abrechnungsprofil das Kennzeichen Abweichungen abrechnen setzen.
Abrechnungskostenarten pflegen
Sie definieren in diesem Arbeitsschritt primäre Abrechnungskostenarten für Empfänger im externen Rechnungswesen (z.B. Material) und sekundäre Abrechnungsarten für Empfänger im internen Rechnungswesen (z.B. Ergebnisobjekt).
Verrechnungsschema anlegen
Sie definieren in der Kostenträgerrechnung im Verrechnungsschema, welche Kosten an den Abrechnungsempfänger abgerechnet werden. Es gliedert die Belastungskostenarten nach Abrechnungszuordnungen und ordnet jede Abrechnungszuordnung einer Abrechnungskostenart zu. Stellen Sie sicher, daß
jede Belastungskostenart im Verrechnungsschema berücksichtigt wird
Das Verrechnungsschema muss gegebenenfalls auch die Kostenarten enthalten, unter denen Kosten von der Kostenträgerhierarchie auf die Produktkostensammler verteilt werden.
Es genügt der Eintrag einer Kostenartengruppe.
jede Belastungskostenart nur einer Abrechnungskostenart zugeordnet ist
Für die Abrechnung der Differenz aus Belastung und Entlastung des Auftrags an Material hinterlegen Sie im Verrechnungsschema alle Kostenarten, mit denen ein Auftrag belastet wurde. Die Materialkontenfindung im MM bestimmt, unter welcher primären Kostenart (z.B. 895000 Bestandsveränderungen) die Entlastung auf dem Auftrag fortgeschrieben wird.
Für die Abrechnung der Differenz aus Belastung und Entlastung des Auftrages an Material legen Sie eine primäre Abrechnungskostenart an. Diese primäre Abrechnungskostenart legen Sie zum relevanten Bestandsveränderungskonto im FI an. Um festzustellen, welche primäre Abrechnungskostenart Sie anlegen müssen, gehen Sie ins Customizing für Materialwirtschaft unter xxx. Wählen Sie Kontierung und zeigen Sie das Detailbild zum Vorgang Gegenbuchung zur Bestandsbuchung (GBB) an. Prüfen Sie die Einträge in den Spalten Soll und Haben zur Kontomodifikationskonstante AUF und gegebenenfalls zur Kontomodifikationskonstante AUA. Legen Sie zu den in den Spalten Soll und Haben eingetragenen Konten primäre Abrechnungskostenarten an.
Sie müssen für die Abrechnung an Material keine Zuordnung einer Abrechnungskostenart zum Empfängertyp Material vornehmen.
Rechnen Sie bei Einsatz des unbewertetem Kundenauftragsbestandes oder des unbewerteten Projektbestandes hingegen die Auftragskosten an eine Kundenauftragsposition oder ein Projekt ab, so müssen Sie im Verrechnungsschema angeben, unter welcher Abrechnungskostenart die Daten fortgeschrieben werden.
Beispiel
Für einen Fertigungsauftrag, dessen Kosten auf eine Kundenauftragsposition kontiert sind, sind Kosten für Rohstoffe, Eigenleistungen und Gemeinkosten angefallen. Diese Kosten sind einer Kostenartengruppe zugeordnet.
Ist das Kennzeichen Kostenartengerechte Abrechnung gesetzt, so sehen Sie nach der Abrechnung auf der Kundenauftragsposition die einzelnen Belastungskostenarten für die Rohstoffe, Eigenleistungen und Gemeinkosten.
Ist das Kennzeichen Kostenartengerechte Abrechnung nicht gesetzt, sehen Sie nach der Abrechnung auf der Kundenauftragsposition alle Kosten zum Fertigungsauftrag unter einer Abrechnungskostenart.
Ursprungsschema anlegen
Sie bestimmen ein Ursprungsschema, wenn Sie die für einen Auftrag angefallenen Kosten je nach Kostenart an unterschiedliche Empfänger abrechnen wollen. Das Ursprungsschema gliedert die Belastungskostenarten nach Ursprungszuordnungen. Das Ursprungsschema kann beispielsweise in der Kuppelproduktion verwendet werden. Haben Sie keine Kuppelproduktion im Einsatz, können Sie in der Regel im Rahmen der Kostenträgerrechnung auf den Einsatz eines Ursprungsschemas verzichten.
Ergebnisschema anlegen
Das Ergebnisschema besteht aus einer oder mehreren Positionen. Diese Positionen werden Ergebniszuordnungen genannt. Sie weisen in einer Ergebniszuordnung eine Kostenartengruppe und gegebenenfalls eine Abweichungskategorie einem Wertfeld des Ergebnisbereiches im CO-PA zu. Damit die Abrechnung an das CO-PA ordnungsgemäß erfolgen kann, muss jede Kombination von Kostenartengruppe und Abweichungskategorie genau einem Wertfeld des Ergebnisbereiches zugeordnet werden.
Dabei ist Folgendes zu beachten:
Jede Belastungskostenart muss im Ergebnisschema repräsentiert sein.
Das Ergebnisschema muss bei Verwendung einer Kostenträgerhierachie auch die Kostenarten enthalten, unter denen Kosten von der Kostenträgerhierarchie auf die Produktkostensammler verteilt werden.
jede Abweichungskategorie im Ergebnisschema präsent ist
Die Belastungskostenarten haben die Kategorie Kostenarten.
Die Abweichungskategorien haben die Kategorie Abweichungen.
Jede Belastungskostenart beziehungsweise Kombination von Kostenartengruppe und Abweichungskategorie darf nur einem Wertfeld zugeordnet sein.
Wenn Sie Abweichungen an das CO-PA abrechnen möchten, so müssen Sie zuvor zum Auftrag eine Abweichungsermittlung auf Basis der Sollversion 0 durchführen. Nur die auf Basis der Sollversion 0 ermittelten Abweichungen sind abrechnungsrelevant.
Für die Abrechnung der Ware in Arbeit, pflegen Sie die Buchungsregel im Customizing für
Produktkosten-Controlling unter . Sie legen in den Buchungsregeln fest, an welche Sachkonten die Ware in Arbeit abgerechnet wird.
Vor der Abrechnung führen Sie die WIP-Ermittlung und die Abweichungsermittlung durch.
Um Abweichungen an das CO-PA abrechnen zu können, führen Sie im Customizing für Controlling unter folgende Arbeitsschritte durch.
Stellen Sie sicher, dass ein Ergebnisbereich definiert ist.
Stellen Sie sicher, dass in diesem Ergebnisbereich Merkmale (z.B. Material, Kunde, Sparte) und Wertfelder (z.B. Einsatzpreisabweichungen, Einsatzmengenabweichungen) gepflegt sind.
Um sicherzustellen, dass die Ergebnisse der Plankalkulation in das CO-PA übernommen werden, führen Sie folgende Arbeitsschritte durch:
Verzweigen Sie im Customizing für Controlling unter :
Legen Sie fest, dass die Plankalkulation als Basis für die Materialbewertung in der Ergebnisrechnung herangezogen wird, indem Sie in verzweigen.Setzen Sie im Detailbild das Kennzeichen Mat.kalk.
Legen Sie fest, wie das System bei der Selektion einer Kalkulation vorgehen soll, indem Sie unter verzweigen. Geben Sie je Kalkulationsauswahlschlüssel eine Kalkulationsvariante ein, deren Kostenschichtung an das CO-PA weitergeleitet werden soll. Dies ist in der Regel die Kalkulationsvariante, der die Kalkulationsart 01 (Fortschreibung als Standardpreis) zugeordnet ist. Wenn Sie mit dem bewerteten Kundenauftragsbestand arbeiten und Sie den Standardpreis auf Basis einer Kundenauftragskalkulation ermitteln, dann setzen Sie das Kennzeichen Kundenauftragskalkulation übernehmen.
Ordnen Sie dem Ergebnisbereich ein Elementeschema zu, indem Sie in verzweigen. Ordnen Sie anschließend jedem Kostenelement ein Wertfeld zu.
Verknüpfen Sie den Kalkulationsauswahlschlüssel, den Sie unter xxxZugriff auf Materialkalkulation definieren gepflegt haben, mit einem Material oder mit einer Materialart. Verzweigen Sie dazu in beziehungsweise in Kalkulationsauswahl zu Materialarten zuordnen. Ordnen Sie je Material oder Materialart einen Kalkulationsauswahlschlüssel zu.
Stellen Sie im Customizing des Produktkosten-Controlling (CO-PC) sicher, daß
im Abrechnungsprofil unter anderem der Empfänger Ergebnisobjekt erlaubt ist
im Abrechnungsprofil das Kennzeichen Abweichungen gesetzt ist
im Abrechnungsprofil ein Verrechnungsschema hinterlegt ist
im Abrechnungsprofil ein Ergebnisschema hinterlegt ist
ein Abrechnungschema definiert ist
ein Ergebnisschema definiert ist
Im Periodischen Produkt-Controlling können Sie Kostenträgerhierarchien verwenden um Istkosten zu erfassen, die einzelnen Produktkostensammlern oder Produktionsaufträgen nicht direkt zuordenbar sind.
Sie können die zur Kostenträgerhierarchie erfassten Kosten direkt von der Kostenträgerhierarchie ausgehend abrechnen oder vor der Abrechnung auf die der Kostenträgerhierarchie zugeordneten Objekte verteilen. Sie bestimmen im Customizing für Periodisches Produkt-Controlling unter , ob die Verteilung aktiv ist.
Abrechnung einer Kostenträgerhierarchie ohne vorherige Verteilung
Die Istkosten werden an ein Preisdifferenzkonto und die Abweichungen an ein Ergebnisobjekt weitergeleitet. Sie haben die Wahl zwischen:
Manuelle Kontenzuordnung
Wenn Sie mit der manuellen Kontenzuordnung arbeiten, müssen Sie Abrechnungsvorschriften für die Kostenträgerhierachie definieren. In der Abrechnungsvorschrift geben Sie das Preisdifferenzenkonto für das einem Kostenträgerknoten zugeordnete Material (zum Beispiel 231000 Aufwand aus Preisdifferenzen) als Empfänger an. Im Verrechnungsschema hinterlegen Sie das Preisdifferenzenkonto für die Erträge (zum Beispiel 811000 Ertrag aus Aktivierung abgerechneter Aufträge) als primäre Abrechnungskostenart.
Abrechnung über Materialkontenfindung
Wenn Sie mit der Abrechnung via Materialkontenfindung arbeiten, müssen Sie
im Verrechnungsschema eine sekundäre Abrechnungskostenart für den Empfängertyp KTR (Kostenträger) hinterlegen. Die Abrechnung der der Kostenträgerhierarchie zugeordneten Aufträge und Kostenträgerknoten an den obersten Knoten der Kostenträgerhierarchie wird unter dieser sekundären Abrechnungskostenart fortgeschrieben.
im Customizing für Materialwirtschaft unter die Einträge für den Vorgangsschlüssel PRK (Preisdifferenzen Kostenträgerhierarchie) überprüfen. Wählen Sie dazu Kontierung und zeigen Sie das Detailbild zum Vorgang Preisdifferenzen Kostenträgerhierarchie (PRK) an. Über diesen Vorgang wird das Preisdifferenzenkonto selektiert, an das der oberste Knoten der Kostenträgerhierarchie abrechnet. Prüfen Sie zudem die Einträge zum Vorgang Gegenbuchung Preisdifferenzen Kostenträgerhierarchie (KTR). Über diesen Vorgang führt das System die Gegenbuchung zur Buchung auf das Preisdifferenzenkonto aus.
Sie definieren die Art der Abrechnung im Customizing unter .
Lesen Sie die Abschnitte:
Abrechnungsvorschriften für Kostenträgerhierarchien
Periodenabschluss zur Kostenträgerhierarchie ohne Verteilung
Periodenabschluss zur Kostenträgerhierarchie mit Verteilung
Abrechnung einer Kostenträgerhierarchie mit vorheriger Verteilung
Ist die Verteilung aktiv, so werden die zur Kostenträgerhierarchie erfassten Istkosten auf die zugeordneten Aufträge verteilt und mit der Auftragsabrechnung an den Bestand weitergeleitet.
Für die Abrechnung von Kostenträgerhierarchien ist im Customizing ein Standardabrechnungsprofil CKPH01 (Standardprofil Kostenträger) hinterlegt. In diesem Abrechnungsprofil sind bereits Einstellungen für die Abrechnung von Kostenträgerhierarchien vordefiniert. Prüfen Sie, ob das Standardabrechnungsprofil Ihren Anforderungen entspricht.
Sie können das Abrechnungsprofil als Vorschlagswert im Kostenträgerprofil hinterlegen. Gehens Sie dazu ins Customizing für Periodischen Produkt-Controlling unter . Sie können das Kostenträgerprofil als Vorschlagswert in der Kostenträgerart hinterlegen.
Die Abrechnungsvorschrift eines Produktkostensammlers oder Produktionsauftrages kontiert die abzurechnenen Kosten in Abhängigkeit von den Einstellungen im Abrechnungsprofil sowie vom logistischen und kostenrechnerischen Szenario.
Bei | wird der Auftrag abgerechnet an |
|---|---|
bei anonymer Lagerfertigung | den anonymen Lagerbestand (Empfänger "Material") |
Kundenauftragsfertigung mit bewertetem Kundenauftragsbestand | den bewerteten Kundenauftragsbestand (Empfänger "Material") |
bei Projektfertigung mit bewertetem Projektbestand | den bewerteten Projektbestand (Empfänger "Material" |
bei Kundenauftragsfertigung mit unbewertetem Kundenauftragsbestand | an die Kundenauftragsposition (Empfänger "Kundenauftrag") |
bei Projektfertigung mit unbewertetem Projektbestand | an das PSP-Element |
Das System rechnet die Ware in Arbeit gemäß den Buchungsregeln ab. Bei der Bildung von Ware in Arbeit erfolgt folgende Buchung im FI: Bestand an unfertigen Erzeugnissen an Bestandsveränderung unfertige Erzeugnisse. Wird in einer Periode Ware in Arbeit von Null ermittelt, so wird mit der Abrechnung die Ware in Arbeit aufgelöst. In diesem Falle erfolgt folgende Buchung im FI: Bestandsveränderung an Bestand an unfertigen Erzeugnissen.
Informationen zur Buchungslogik finden Sie im Abschnitt:
Buchhalterische Betrachtung der Kostenträgerrechnung
Je nach Preissteuerung des Materials erzeugt die Abrechnung die folgenden Buchungen in FI: Die Preissteuerung beeinflusst dabei, welche Konten bei der Buchung FI herangezogen werden.
Das Preissteuerungskennzeichen ist in der Buchhaltungssicht des Materialstammsatzes hinterlegt. Dieses Preissteuerungskennzeichen kann als Vorschlagswert je Materialart im Customizing der Materialwirtschaft (MM) hinterlegt werden.
Ist im Materialstammsatz das Preissteuerungskennzeichen S (Standardpreis) gesetzt, so wird ein Preisdifferenzenkonto mit der Differenz aus Istbelastung und Istentlastung (Enlastung aufgrund von Wareneingang) für die Periode belastet.
Es erfolgt mit der Abrechnung der Abweichungen an FI keine Umbewertung des Materials. Das System berechnet bei Abrechnung einen neuen statistischen gleitenden Durchschnittspreis und schreibt diesen statistischen Wert in der Buchhaltungssicht des Materialstammsatzes fort.
Es erfolgt folgende Buchung im FI:
Preisdifferenz an Fabrikleistung /Bestandsveränderung
Diese Buchung ist ergebnisneutral.
Ist im Materialstammsatz das Preissteuerungskennzeichen V gesetzt, so wird das Bestandskonto für das gefertigte Material mit der Differenz aus Istbelastung und Istentlastung (Entlastung aufgrund von Wareneingang) für die Periode belastet.
Der gleitende Durchschnittspreis und der Gesamtwert des Bestandes werden neu berechnet und in der Buchhaltungssicht des Materialstammsatzes fortgeschrieben. Es erfolgt eine Umbewertung des Materials, zu der ein Beleg im FI erzeugt wird. Im Feld Gesamtbestand in der Buchhaltungssicht des Materialstammsatzes ist die Gesamtanzahl der am Lager befindlichen Materialien (z.B. 100 Stück) eingetragen. Diese Menge wird vom System automatisch mit dem neuen gleitenden Durchschnittspreis bewertet. Der neue Wert aller Bestände wird in der Buchhaltungssicht des Materialstammsatzes im Feld Gesamtwert angezeigt.
Es erfolgt folgende Buchung im FI:
" Bestand an Fabrikleistungskonto (Bestandsveränderung)"
Diese Buchung ist ergebniswirksam.
Ist bei V-Preis-Steuerung die Bestandsmenge gleich oder größer der von einem Auftrag produzierten Menge, so wird die komplette Abweichung an das Lager (d.h. an das Bestandskonto) gebucht.
Wenn in der Periode kein Wareneingang stattgefunden hat, so findet eine Abrechnung der Istkosten ans Preisdifferenzkonto statt. Der gleitende Durchschnittspreis wird durch die Abrechnung nicht geändert. Dieser Fall tritt auf:
im Periodischen Produkt-Controlling (periodische Abrechnung und Ware in Arbeit zu Sollkosten), wenn zusätzlich zur Ware in Arbeit Abweichungen in der Periode entstehen, diesen Abweichungen aber kein Wareneingang gegenüber steht
im Auftragsbezogenen Produkt-Controlling (periodische Abrechnung und Ware in Arbeit zu Istkosten), wenn in einer Periode der Status des Auftrages auf TABG (technisch abgeschlossen) gesetzt wird und in dieser Periode kein Wareneingang stattgefunden hat, aber zusätzliche Istkosten entstanden sind
Achtung
Liegt eine Bestandsunterdeckung vor, d.h. ist die am Lager vorhandene Menge niedriger als die vom Auftrag an das Lager gelieferte Menge, so ist zu beachten, dass dies zur Ermittlung unrealistischer Preise führen kann.
Ist die Bestandsmenge kleiner als die produzierte Menge, so wird nur die Unterdeckung an das Lager gebucht. Der Restbetrag wird auf ein Preisdifferenzenkonto gebucht.
Wenn Sie mehrere Aufträge für dasselbe Material angelegt haben, prüft das System mit jeder Abrechnung, ob der Lagerbestand größer als die Auftragsmenge ist und rechnet die Auftragskosten entsprechend ab. Unter Umständen könnte der Restbestand dadurch mehrfach bewertet werden.
Beachten Sie diesbezüglich unsere Empfehlungen hinsichtlich der Preissteuerung von Materialien (siehe auch: Standardpreis versus gleitender Durchschnittspreis; Grundsätzliche Entscheidungen zur Kostenträgerrechnung).
Beispiel
Für Material FERT X ist im Materialstammsatz die Preissteuerung "V" eingetragen.
Der Lagerbestand von Material FERT X beläuft sich vor Ablieferung der Aufträge 1 und 2 auf 100 Stück. Der V-Preis beträgt EUR 100.
Auftrag 1 produziert 100 Stück vom Material FERT X und liefert 100 Stück an das Lager.
Auftrag 2 produziert 100 Stück vom Material FERT X und liefert 100 Stück an das Lager.
Vom Lager werden 250 Stück FERT X entnommen. Anschließend liegen 50 Stück FERT X am Lager.
Auf Auftrag 1 befinden sich Gesamtabweichungen in Höhe von EUR 100. Das System stellt die produzierte Menge der am Lager befindlichen Menge gegenüber und errechnet, dass die am Lager befindliche Menge der Hälfte der produzierten Menge entspricht. Die Abweichungen werden hälftig auf ein Preisdifferenzenkonto und hälftig auf ein Bestandskonto abgerechnet.
Auftrag 2 hat auch eine Gesamtabweichung von EUR 100. Das System verfährt analog zu Auftrag 1: Es vergleicht die produzierte Menge mit der Bestandsmenge. Die Abweichungen werden hälftig auf ein Preisdifferenzenkonto und hälftig auf ein Bestandskonto abgerechnet.
Dies bedeutet, dass der Lagerbestand mit den Gesamtabweichungen beider Aufträge belastet wird. Der gleitende Durchschnittspreis verändert sich entsprechend.
Hinweis
Möchten Sie Materialien zu Istkosten bewerten, so können Sie hierzu die Anwendungskomponente Istkalkulation/Material-Ledger verwenden.
Besonderheiten bei der Abrechnung des Produktkostensammlers
Wenn Sie Istkosten auf einem Produktkostensammler gesammelt haben, müssen die Kosten bei der Abrechnung möglicherweise verteilt werden. Dies ist beispielsweise notwendig, wenn auf einem Produktkostensammler die Kosten von einem Produkt (d.h. bspw. von einem Material oder von einer bestimmten Fertigungsversion eines Materials) gesammelt werden und der Produktkostensammler
an mehrere Kundenauftragsbestände geliefert hat
an den Lagerbestand und an bewertete Kundenauftragsbestände geliefert hat
an mehrere Bewertungsarten geliefert hat
Dies bedeutet, dass zur Verteilung der Kosten auf die einzelnen Wertsegmente die abgelieferte Menge je Bewertungsart und je Bestandssegment (z.B. an Kundenauftragsbestand abgelieferte Mengen und an anonymen Lagerbestand abgelieferte Mengen oder getrennt nach Chargeneinzelbeständen) identifiziert werden muß. Diese Identifikation erfolgt über eine Beschaffungsalternative. Die Beschaffungsalternative wird beim Wareneingang eines Materials fortgeschrieben. Aus den Daten der Beschaffungsalternative kann das System die für die Aufteilung relevanten Daten (Kundenauftragsposition, Projekt, Bewertungsart) bestimmen. Haben Sie bei Kundenauftragsfertigung mit bewertetem Kundenauftragsbestand definiert, dass die Bewertung ohne Bezug zum Vertriebsbeleg oder Projekt stattfinden soll, dann wird der Lieferwert des bewerteten Kundenauftragsbestandes mit dem Lieferwert des anonymen Lagerbestandes zusammengefasst.
Das System teilt bei der Abrechnung den Saldo des Produktkostensammlers entsprechend den Lieferwerten auf die verschiedenen Bewertungsarten und Bestandssegmente (anonymer Lagerbestand, bewerteter Kundenauftragsbestand) auf. Die Aufteilungsregel wird entsprechend den Lieferwerten der abzurechnenden Periode automatisch bei der Abrechnung erzeugt. Entsprechend den Lieferwerten bildet das System Äquivalenzziffern und übernimmt diese in die dynamische Aufteilungsregel. Die Aufteilung gemäß Lieferwerten wirkt sich
auf den (statistischen) gleitenden Durchschnittspreis aus (siehe auch: Grundsätzliche Entscheidungen zur Kostenträgerrechnung)
bei Verwendung der Anwendungskomponente Istkalkulation/Material-Ledger auf den Periodischen Verrechnungspreis aus
Es werden bei der Aufteilung die in der Kostenrechnungskreiswährung fortgeschriebenen Lieferwerte berücksichtigt.
Wenn Sie mit Transferpreisen arbeiten, dann berücksichtigt das System die in der Version 0 (operative Bewertungssicht) fortgeschriebenen Lieferwerte.
Ist das EC-PCA im Einsatz, dann kann die Ware in Arbeit und die Differenz aus Belastung und Entlastung (also den Auftragssaldo) auch an EC-PCA abgerechnet werden.
Nach der ersten Buchung erzeugt das System eine Aufteilungsregel für die Abrechnung der Abweichungen im CO-PA. Das System erzeugt die Aufteilungsregel automatisch auf der Basis der Einstellungen im Customizing. Während der ersten Abrechnung eines Auftrages erzeugt das System das Ergebnisobjekt (eine Zusammenfassung der relevanten Merkmale für das CO-PA) und schreibt es als Abrechnungsempfänger in der Aufteilungsregel fort. Sie können diese Aufteilungsregel nach der Abrechnung anzeigen, indem Sie die Abrechnungsvorschrift aufrufen und Abrechnung Abweichungen wählen. Bei jeder weiteren Abrechnung werden die Abweichungen an das Ergebnisobjekt weitergeleitet, das maschinell mit der ersten Abrechnung erzeugt wurde.
Wenn Sie zu einem späteren Zeitpunkt die Merkmale für die Ergebnisrechnung ändern wollen, dann müssen Sie die zeitliche Gültigkeit der ersten Aufteilungsregel so ändern, dass sie bei der nächsten Abrechnung ungültig wird. Bei der Abrechnung wird das System eine neue Aufteilungsregel mit einem neuen Ergebnisobjekt erzeugen und die Abweichungen an dieses Ergebnisobjekt weiterleiten.
Im CO-PA können Sie Berichte definieren, die diese Daten entsprechend Ihren Anforderungen darstellen.
Sie haben im System die Möglichkeit, den Wert des ungeplanten Ausschusses durch die Abweichungsermittlung zu ermitteln.
In der SAP-Standardauslieferung werden alle auf dem Auftrag angefallenen Istkosten zu 100% an das Bestandskonto des gefertigten Materials kontiert. Ist bei der Fertigung eines Materials Ausschuß angefallen, führt dies bei Abrechnung der Abweichungen zu einer unrealistischen Erhöhung des gleitenden Durchschnittspreises. Dies führt bei Materialien mit dem Preissteuerungskennzeichen V zu einer ungerechtfertigten Erhöhung der Bestandswerte im FI. Um dies zu verhindern, können Sie bei Verwendung von Produktionsaufträgen als Kostenträger den Prozentwert der bereits existierenden Aufteilungsregel manuell an die gefertigte Gutmenge angleichen und eine neue Aufteilungsregel für den angefallenen Ausschuß hinzufügen. Für die neue Aufteilungsregel geben Sie als Abrechnungsempfänger eine Kostenstelle an.
Wenn Sie die Kosten auf einem Produktkostensammler sammeln, können Sie den Ausschuß nicht auf eine Kostenstelle abrechnen.
Für die Abrechnung an das CO-PA können Sie der Abweichungskategorie Ausschuss im Ergebnisschema ein eigenes Wertfeld zuordnen. Dieser Wert wird im CO-PA separat fortgeschrieben.
Die Auftragssalden der einer Kundenauftragsposition zugeordneten Produktionsaufträge beziehungsweise des einer Kundenauftragsposition zugeordneten Produktkostensammlers können Sie an die kosten- und erlösführende Kundenauftragsposition weiterleiten. Dies ist sinnvoll, wenn Sie die Summe aller angefallenen Kosten auf der Kundenauftragsposition sehen möchten (Preisdifferenzen für fremdbeschaffte Materialien werden immer auf die kosten- und erlösführende Kundenauftragsposition gebucht).
Weitere Informationen finden Sie unter: bewerteter Kundenauftragsbestand
Sie gehen wie folgt vor:
Sie haben die Möglichkeit, Abweichungen, die auf Fertigungsaufträgen anfallen, auf die Kundenauftragsposition zu buchen. Diese Buchung ist keine statistische Buchung. Die Vorgehensweise ist folgende: Sie legen zum Preisdifferenzenkonto eine Kostenart an. Bei der Abrechnung des Fertigungsauftrags wird die Kundenauftragsposition automatisch mit Istkosten in Höhe der Preisdifferenz - und unter der entsprechenden Kostenart - bebucht.
Hinweis: Wenn Sie im Abrechnungsprofil zum Fertigungsauftrag nicht hinterlegen, dass die Abweichungen vom Fertigungsauftrag ausgehend nicht in CO-PA abgerechnet werden, so rechnen Sie die Abweichungen zweimal nach CO-PA ab: einmal vom Fertigungsauftrag ausgehend nach Abweichungskategorien und einmal von der Kundenauftragsposition ausgehend. Die Abrechnungsvorschrift verweist weiterhin auf das Material, nicht auf die Kundenauftragsposition.
Siehe auch: Kundenauftrags-Controlling
Während der Abrechnung werden die betriebswirtschaftlichen Vorgänge gesperrt, die Kosten für einen Auftrag verursachen (zum Beispiel Zählpunktmeldungen, Gemeinkostenzuschläge, Warenbewegungen). Auf diese Weise stellt das System sicher, dass alle relevanten Kosten für die Periode bei der Abrechnung berücksichtigt werden.
Werden nach der Abrechnung weitere Kosten in dieser Periode gebucht, so müssen Sie die Abrechnung für die Periode erneut durchführen. Wenn Sie die Kosten nicht abrechnen und die Periode endgültig sperren, dann können diese Kosten nicht mehr abgerechnet werden.
Sie können die Abrechnung entweder zum zum letzten Tag der Periode buchen oder aber ein anderes Buchungsdatum eingeben. Das Buchungsdatum muss innerhalb der Periode liegen, für die die Zuschlagsrechnung ausgeführt wird.
Sie können Aufträge und Kostenträgerknoten erst archivieren, wenn Sie alle Istkosten abgerechnet haben.
Um die Laufzeit zu verkürzen, können Sie die Abrechnung parallelisiert ausführen.
Wenn Sie die Abrechnung außerhalb des Schedule Managers durchführen, dann tragen Sie bei der Hintergrundverarbeitung eine Server-Gruppe ein.
Wenn Sie die Abrechnung in Verbindung mit dem Schedule Manager durchführen, dann setzen Sie beim Anlegen der Jobvariante im Selektionsbild des Programmes das Kennzeichen Parallelverarbeitung. Anschließend erscheint ein Eingabefeld, in das Sie die Servergruppe eingeben.
Zu den im Periodenabschluss durchgeführten Einzelfunktionen können Sie die fehlerhaft bearbeiteten Objekte anzeigen und bearbeiten. Dazu verwenden Sie den mehrstufigen Arbeitsvorrat. Der mehrstufige Arbeitsvorrat bietet die Möglichkeit, fehlerhafte Objekte nicht nur eines einzelnen Verarbeitungsschrittes (d.h. einer Einzelfunktion), sondern einer ganzen Verarbeitungsschrittfolge zu bearbeiten.
Voraussetzung für die Verwendung des mehrstufigen Arbeitsvorrates ist, dass Sie den Schedule Manager in Verbindung mit einer Ablaufdefinition verwenden.
Siehe Integration in diesem Abschnitt.
Sie können im Rahmen des Transferpreisekonzeptes Ware in Arbeit zu Istkosten in parallelen Bewertungssichten fortschreiben. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt: Transferpreise in der Kostenträgerrechnung
Ausführliche Informationen zu den Arbeitsschritten im Customizing finden Sie im Customizing für Produktkosten-Controlling in der Kostenträgerrechnung unter Periodisches Produkt-Controlling oder unter .
Informationen zur Abrechnungsvorschrift des Produktkostensammlers finden Sie im Abschnitt:
Produktkostensammler anlegen
Informationen zur Kostenträgerhierarchie finden Sie im Abschnitt:
Kostenträgerhierarchie ff.
Ausführliche Informationen zur Abrechnung von Kostenträgerhierarchien finden Sie im Customizing für Produktkosten-Controlling in der Kostenträgerrechnung unter und Kostenträgerarten für Kostenträgerhierarchien definieren.
Informationen zur Ware in Arbeit finden Sie in den Abschnitten:
Ware in Arbeit im Periodischen Produkt-Controlling
WIP im Auftragsbezogenen Produkt-Controlling
Informationen zu den Buchungsregeln zur Abrechnung der Ware in Arbeit finden Sie im Customizing für Produktkosten-Controlling in der Kostenträgerrechnung unter Periodisches Produkt-Controlling oder .
Informationen zur Abweichungsermittlung finden Sie im Abschnitt:
Abweichungsermittlung ff.
Sie können Produktionsaufträge zu Auftragsnetzen verknüpfen. Wenn Sie ein Auftragsnetz mit Standardlogik anlegen, erfolgt die Abrechnung aller im Auftragsnetz enthaltenen Aufträge wie in diesem Abschnitt beschrieben. Wenn Sie ein Auftragsnetz mit Sonderlogik anlegen, erfolgt die Abrechnung wie im folgenden Abschnitt beschrieben:
Auftragsnetz mit Sonderlogik
Sie finden in diesem Abschnitt auch Informationen darüber, wie der Kundenauftragsbestand getrennt vom anonymen Lagerbestand oder gemeinsam mit dem anonymen Lagerbestand bewertet werden soll.
Informationen zur Standardpreisermittlung bei bewertetem Kundenauftragsbestand finden Sie in den Abschnitten:
Unbewerteter Kundenauftragsbestand: Bewertung
Standardpreis bei bewertetem Kundenauftragsbestand
Informationen zum unbewerteten Kundenauftragsbestand finden Sie im Abschnitt:
Besonderheit: Unbewerteter Kundenauftragsbestand
Informationen zur Plankalkulation, zur Kalkulationsvariante, zur Kalkulationsart, zu Kostenelementen und zum Elementeschema finden Sie im Abschnitt CO-PC-PCP Produktkostenplanung.
Informationen zur Bestandsbewertung mit Periodenpreisen finden Sie im Abschnitt Istkalkulation/Material-Ledger.
Informationen zur Materialkontenfindung finden Sie im Customizing für Materialwirtschaft unter .
Informationen zum CO-PA finden Sie im IMG sowie im Dokument der Ergebnis- und Marktsegmentrechnung.
Informationen zu weiteren Performance-Verbesserungen CO-PC finden Sie im Abschnitt: Performance im Produktkosten-Controlling