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 Umbuchung innerbetrieblicher Leistungsverrechnung Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

Verwendung

Die Umbuchung innerbetrieblicher Leistungsverrechnungen dient dazu, Fehlbuchungen bei der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung zu korrigieren.

Für eine Korrektur der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung ist es nicht mehr nötig, erst den entsprechenden Beleg unter Angabe der Belegnummer zu stornieren und anschließend eine Korrekturbuchung durchzuführen.

Voraussetzungen

Eine Umbuchung einer innerbetrieblichen Leistungsverrechnung können Sie nur durchführen, wenn Sie bereits eine Leistungsverrechnung ausgeführt haben, die Sie korrigieren wollen.

Funktionsumfang

Die innerbetrieblichen Leistungsverrechnungen, die umgebucht werden sollen, werden in einem Selektionsbild ausgewählt und anschließend bearbeitet. Dadurch ist es z.B. möglich

  • alle Leistungsverrechnungen eines Empfängers zusammen zu bearbeiten

  • eine bisher auf einen Empfänger verrechnete Leistungsmenge auf zwei Empfänger umzubuchen

  • einen Teil der gebuchten Leistungsmenge umzubuchen

  • eine Leistungsverrechnung auf einen anderen Empfänger zu buchen

Die geänderten Belegzeilen werden überprüft und, sofern die Daten fehlerfrei sind, in einem Arbeitsschritt verbucht.

Über die Referenzbelegnummer wird ein Bezug zwischen dem Beleg der ursprünglichen Leistungsverrechnung und dem Korrekturbeleg hergestellt.

Es können nur direkte innerbetriebliche Leistungsverrechnungen umgebucht werden, die im Controlling gebucht wurden. Leistungsverrechnungen, die nicht im Controlling gebucht wurden, können nicht umgebucht werden:

  • Projektrückmeldung

Es können nur die Belege der Leistungsverrechnung im CO umgebucht werden, die aus der Projektrückmeldung entstandenen sind.

  • Zeiterfassung mit Cross Application Time Sheets

Es können nur die Belege der Leistungsverrechnung im CO umgebucht werden, die aus der Zeiterfassung mit Cross Application Time Sheets (CATS) entstandenen sind. Die Zeiterfassung kann durch Hintergrundverarbeitung ins CO gebucht werden (siehe: Arbeitszeitblatt ).

Hinweis Hinweis

Es besteht die Möglichkeit, die Umbuchung der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung in einer anderen Periode zu buchen. In diesem Fall kann es aufgrund des negativen Leistungsflusses zwischen altem Empfänger und Sender dazu führen, daß auf dem alten Empfänger eine negative Menge vorhanden ist.

Bei periodenfremden Umbuchungen innerbetrieblicher Leistungsverrechnungen sollten Sie daher den kumulierten Tarif verwenden, da eine andere Tarifermittlung nicht zu sinnvollen Ergebnissen führt (siehe: Isttarifermittlung ).

 ( )

Wenn Sie die Umbuchung der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung zusammen mit der Fixkostenvorverteilung (siehe: Fixkostenvorverteilung ) einsetzen und der Sender an der Fixkostenvorverteilung teilnimmt, so hängt es wie bei der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung vom Empfänger ab, ob die Gesamtkosten oder nur die variablen Kosten verrechnet werden (siehe: Direkte Leistungsverrechnung ).

Ende des Hinweises

Aktivitäten

Die Umbuchung innerbetrieblicher Leistungsverrechnung führen Sie in zwei Schritten durch:

  1. Sie wählen die innerbetrieblichen Leistungsverrechnungen aus, die Sie umbuchen wollen (siehe: Innerbetriebliche Leistungsverrechnungen auswählen ).

  2. Sie erfassen die Umbuchungen und führen diese aus (siehe: Innerbetriebliche Leistungsverrechnungen umbuchen ).

Siehe auch

Empfänger der manuellen Istbuchungen