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 Glättung der Bedarfe Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

Verwendung

Sie können die Sekundärbedarfe sowie alle weiteren Bedarfsarten, die Sie zuvor ausgewählt haben, mit der von Ihnen gewünschten Methode glätten.

Voraussetzungen

  • Sie haben in der Customizing-Aktivität Berechnungsprofile festlegen die gewünschte Glättungsart angegeben.

  • Sie haben in der Customizing-Aktivität Berechnungsprofile festlegen den Fabrikkalender für die Quelle angegeben.

  • Wenn die Arbeitszeiten des Verbrauchers von den Arbeitszeiten der Quelle abweichen, müssen Sie auch einen Fabrikkalender für die Arbeitstage des Verbrauchers definieren und diesen ebenfalls in der Customizing-Aktivität Berechnungsprofile festlegen angeben.

  • Sie haben ggf. die zusätzlichen Bedarfe festgelegt. Wählen Sie dazu im Kanban-Menü   Regelkreis   Kanbanberechnung   Berücksichtigung von Bedarfsarten.   Siehe auch: Berücksichtigung weiterer Bedarfsarten

Funktionsumfang

Geglättet werden können die Bedarfe mit den folgenden Methoden:

  • Gleichmäßige Verteilung der Bedarfe auf eine Periode

    Die Bedarfe einer Periode werden gleichmäßig auf die gewählte Periode verteilt. Eine Periode kann dabei eine Woche, ein Monat oder ein Quartal sein. Der Betrachtungszeitraum kann mehrere dieser Perioden enthalten.

  • Verteilung der Sekundärbedarfe mit einem Verteilungsschlüssel zwischen frühestem Sekundärbedarfstermin und spätestem Sekundärbedarfstermin

    Der Verteilungsschlüssel kommt entweder über die Stücklistenposition aus dem einzelnen Sekundärbedarf oder wird zentral über das Kanban-Customizing im Berechnungsprofil festgelegt und dem Regelkreis zugeordnet. Eine Gleichverteilung ist hier am sinnvollsten.

    Eine Glättung mit Verteilungsfunktion für zusätzlich Bedarfe wird nicht unterstützt.

    Hinweis Hinweis

    Sie definieren den Verteilungsschlüssel im Customizing unter Produktion → Kapazitätsplanung → Vorgänge → Kapazitätsbedarf → Verteilung → Verteilungsschlüssel definieren.

    Ende des Hinweises

Bei der gleichmäßigen Verteilung der Bedarfe auf eine Periode, z.B. auf eine Woche oder einen Monat verwendet das System den Fabrikkalender, den Sie für den verbrauchenden Arbeitsplatz eingetragen haben. Wenn Sie für den Verbraucher keinen Fabrikkalender angegeben haben, dann verwendet das System den Fabrikkalender der Quelle als Grundlage für die Glättung. Siehe unten: Beispiel 2.

Wenn Sie auch einen Fabrikkalender für den Verbraucher angegeben haben, dann verwendet das System die Arbeitstage des Verbrauchers. Siehe unten: Beispiel 3.

Beispiel

Beispiel 1

Die folgende Grafik zeigt das systemseitige Vorgehen am Beispiel von Sekundärbedarfen. Einmal mit Hilfe eines Verteilungsschlüssels und einmal mit Glättung innerhalb einer Woche:

Die Abbildung wird im Begleittext erläutert.

Beispiel 2

Das folgende Beispiel zeigt die Glättung für eine Arbeitswoche unter Berücksichtigung der Arbeitstage der Quelle. In diesem Beispiel arbeitet die Quelle einen Tag länger als der Verbraucher. Sie haben aber nur den Fabrikkalender der Quelle angegeben, daher wird bei der Glättung nur die Anzahl Arbeitstage der Quelle berücksichtigt.

Die Abbildung wird im Begleittext erläutert.

Beispiel 3

Bei diesem Beispiel wurde zusätzlich der Fabrikkalender des Verbrauchers gepflegt. Genau wie bei Beispiel 2 arbeitet der Verbraucher nur 5 Tage (von Montag bis Freitag). Für die Glättung der Bedarfe werden nun die 5 Arbeitstage des Verbrauchers herangezogen. Dies führt zu einem geglätteten Bedarfsmenge von 1,2 Stück pro Tag.

Die Abbildung wird im Begleittext erläutert.