Einschränkungen und Empfehlungen für die
Pufferung von Tabellen
Grundsätzlich können nur transparente Tabellen und Pooltabellen gepuffert werden. Für Clustertabellen ist keine Pufferung möglich.
Die beiden folgenden Punkte sprechen gegen eine Pufferung einer Tabelle:
● Die von der Anwendung gelesenen Daten müssen immer auf dem neuesten Stand sein. Die Verzögerungen durch den Synchronisationsmechanismus können nicht hingenommen werden (siehe Synchronisation der lokalen Puffer).
● Die Daten der Tabelle werden oft geändert. In diesem Fall kann der Aufwand für die Synchronisation größer sein als der Performancegewinn durch die Pufferung. Es wird empfohlen, eine Tabelle nicht zu puffern, falls mehr als ein Prozent der Zugriffe auf die Tabelle ändernde Operationen sind.

Die Tabelle, die Währungskurse enthält, wird nur einmal täglich aktualisiert, während die Zahl der lesenden Zugriffe sehr hoch ist. In diesem Fall ist die Pufferung empfehlenswert.
Typische Kandidaten für die Pufferung sind Customizing- und Systemtabellen. In bestimmten Fällen sind auch Stammdaten mit Customizing-Charakter pufferbar.
Die Inhalte gepufferter Tabellen sind in einem verteilten System nicht immer auf dem aktuellen Stand. Mit Hilfe der ABAP-Anweisung "SELECT ... BYPASSING BUFFER" kann der Puffer umgangen und die Daten können direkt aus der Datenbanktabelle gelesen werden. Wird auf eine gepufferte Tabelle häufig mit dieser Anweisung zugegriffen, müssen Sie prüfen, ob diese Tabelle unbedingt gepuffert werden muss bzw. ob der aktuelle Datenbankstand wirklich unverzichtbar ist.
Ob und wie eine Tabelle gepuffert wird, müssen Sie in ihren technischen Einstellungen festlegen. Weitere Informationen finden Sie unter Technische Einstellungen.

Die Pufferung transparenter Datenbanktabellen mit Schlüsselspalten vom Typ DF16_DEC/DF34_DEC/DF16_RAW/DF34_RAW wird unterstützt.