Registerkarte Formatangabe über
Gruppe
Auf dieser Registerkarte definieren Sie die Übertragungsformatgruppe des XML-Dokuments, die auszuführende Funktion und die benötigten Daten.
Diese Registerkarte wird nur angezeigt, wenn Sie auf der Registerkarte die Option Übertragungsformatgruppe auswählen. Dadurch legen Sie erst zur Laufzeit fest, welches Übertragungsformat verwendet werden soll.
Wählen Sie das Übertragungsformatgruppe aus, die die Übertragungsformate enthält, in dem das XML-Dokument versendet werden soll. Folgende Übertragungsformatgruppen werden zur Zeit unterstützt:
· Gruppe Wf-XML (alle Versionen)
Das XML-Dokument kann in allen unterstützten Versionen des Übertragungsformats Wf-XML versendet werden.
· Gruppe Wf-XML (ab Version 1.0)
Das XML-Dokument kann nur in den Versionen 1.0 und 1.1 des Übertragungsformats Wf-XML versendet werden.
Weitere Informationen zu den einzelnen Übertragungsformaten selbst, finden Sie unter Pflege der Registerkarte Direkte Formatangabe.
In Abhängigkeit von der gewählten Übertragungsformatgruppe und von der Art der Adressenermittlung stehen Ihnen unterschiedliche Funktionen zur Verfügung.
Haben Sie die Übertragungsformatgruppe Wf-XML (alle Versionen) eingetragen, so steht nur die Funktion Workflow starten zur Verfügung.
Wird die Adresse über einen Workflow-Proxy bestimmt, so wurde durch den Workflow schon ein Workflow in einem fremden System gestartet. Die Übertragungsformatgruppe ist durch die Verwendung des Workflow-Proxy vorbestimmt und kann nur Wf-XML (ab Version 1.0) sein. Sie können aus folgenden Funktionen wählen, die sich auf den bereits gestarteten Workflow beziehen:
· Status des Workflow ändern
· Daten des Workflow ermitteln
Wird die Adresse anders ermittelt, so steht auch bei der Übertragungsformatgruppe Wf-XML (ab Version 1.0) nur die Funktion Workflow starten zur Verfügung.
Wenn Sie dieses Kennzeichen setzen, wird das zugehörige Workitem während der Ausführung erst dann beendet, wenn ein XML-Antwortdokument empfangen wird. Die notwendige Antwort-URL wird vom System in das XML-Dokument aufgenommen. Das XML-Antwortdokument muss die Operation ProcessInstanceStateChanged enthalten und den Prozessstatus auf closed.completed oder closed.abnormalCompleted setzen, damit der Workflow fortgesetzt wird.
Die Datenübergabe ist nur auswählbar, wenn als Funktion Workflow starten ausgewählt ist. Dann definieren Sie hier die Schnittstelle der Web-Aktivität durch Containerelemente.

Die Schnittstelle der Web-Aktivität ist unabhängig vom zur Laufzeit ausgewählten Übertragungsformat.
Deren Daten werden zur Laufzeit durch das XML-Dokument übertragen, das durch die Web-Aktivität erzeugt wird. Die Daten übertragen Sie per Datenfluss aus dem Workflow-Container in den Container der Web-Aktivität.
Wählen Sie
, um die notwendigen Containerelemente zu
definieren.

Für alle Containerelemente, deren Inhalt mit dem XML-Dokument versendet werden sollen, müssen Sie das Importkennzeichen setzen. Für alle Containerelemente, die aus einem XML-Antwortdokument gefüllt werden sollen, müssen Sie das Exportkennzeichen setzen. Ein derartiges XML-Antwortdokument wird in dieser Web-Aktivität nur ausgewertet, wenn das Kennzeichen Warte auf Rückmeldung gesetzt ist.
Die Web-Aktivität besitzt auf der Registerkarte Steuerung einen Referenz-Workflow, dessen Container die Schnittstelle der Web-Aktivität darstellt. Dieser Referenz-Workflow wird vom Workflow-System automatisch angelegt und sein Container enthält die von Ihnen hier definierten Containerelemente.

Falls das XML-Dokument an ein SAP-System gesendet wird und dort ein Business Workflow gestartet werden soll, muss die hier definierte Schnittstelle identisch zu der des zu startenden Workflow sein. Es müssen insbesondere gleiche Namen verwendet werden.
Sie sollten in der Schnittstelle nur einzeilige Parameter verwenden, die als Datentypreferenz das ABAP Dictionary oder den Objekttyp XML_DOC verwenden.
Wählen Sie anschließend
, um einen Datenfluss zu erstellen. Das
Workflow-System erstellt automatisch einen Datenfluss vom Workflow-Container
zu allen Importelementen der Schnittstelle und von allen Exportelementen der
Schnittstelle zum Workflow-Container. Existieren im Workflow-Container mehrere
Containerelemente, die in einer Datenflusszeile verwendet werden können, wird
diese Datenflusszeile nicht generiert. Existiert im Workflow-Container kein
geeignetes Containerelement, erstellt das Workflow-System einen Vorschlag für
ein neues Containerelement.
Alle Übertragungsformate der ausgewählten Gruppe sind aufgelistet und für jedes können die zur Funktionssteuerung notwendigen Daten separat definiert werden.
Die Funktionsteuerung ist nur auswählbar, wenn als Funktion Status des Workflow ändern oder Daten des Workflow ermitteln gewählt wurde. Sie müssen dann den notwendigen Datenfluss definieren, wobei die Elemente des Zielcontainers durch die ausgewählte Funktion fest vorgegeben sind.

Bei der Funktion Status des Workflow ändern müssen Sie den Status, den Sie an den gestarteten Workflow übergeben wollen, aus einer Menge an definierten Status auswählen. Die für das Übertragungsformat Wf-XML Version 1.0 und 1.1 gültigen Status sind als Attribute der ABAP-Klasse CL_SWF_IFS_WEB_CONST_WFXML_1_0 zugreifbar. Sie können ein Containerelement mit Bezug auf diese Klasse definieren und den gewünschten Status im Datenfluss verwenden.
Wählen Sie
, um den Datenfluss zu erstellen. Besitzt der
Workflow-Container kein geeignetes Containerelement, um eine Datenflusszeile
zu erstellen, erstellt das Workflow-System einen Vorschlag für ein neues
Containerelement. Existieren im Workflow-Container mehrere Containerelemente,
die in einer Datenflusszeile verwendet werden können, wird diese
Datenflusszeile nicht generiert.