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Vorgehensweisen Die Trace-Aufzeichnung starten  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Voraussetzungen

Der Performance-Trace kann nur für eine Instanz eingeschaltet werden. Desweiteren haben Sie Vorüberlegungen zum Umfang und Zielsetzung ihrer Performace-Analyse getroffen.

Vorgehensweise

So starten Sie eine Trace-Aufzeichnung:

...

       1.      Wählen Sie den Menüpfad Test ® Performance Trace aus der ABAP Workbench aus.
Sie gelangen auf das Einstiegsbild des Testwerkzeugs. Im unteren Bildteil wird der Status des Performance-Traces angezeigt. Sie erhalten dort Informationen, ob Traces des Performance-Traces eingeschaltet sind und für welche Nutzer dies gilt. Weiterhin erfahren Sie dort, welcher Nutzer diese Traces eingeschaltet hat.

       2.      Legen Sie über die angebotenen Auswahlknöpfe fest, welche Trace-Funktionen (SQL-Trace, Enqueue-Trace, RFC-Trace, Tabellenpuffer-Trace) eingeschaltet werden sollen.

       3.      Wählen Sie dann Trace einschalten, falls Sie den Trace ohne Angabe von Filterkriterien einschalten wollen.
Wählen Sie Trace mit Filter einschalten , wenn Sie für ein oder mehrere Filterkriterien Werte übergeben wollen.
Als Filterkriterien stehen u.a. zur Verfügung der Name des Benutzers, Transaktions-, Prozess- und Programmname.

       4.      Führen Sie nun das auszuwertende Programm wie üblich aus.

Hinweis

In der Regel werden Sie das erzeugten Performance-Trace-File sofort auswerten. In diesem Falle empfiehlt es sich jedoch, den Performance-Trace jeweils in einem separaten Fenster ein- und auszuschalten sowie auszuwerten.

Hinweis

Werden Ihnen auf dem Einstiegsbild Trace-Kernel-Fehler angezeigt (z.B. kein Speicherplatz vorhanden), müssen Sie zuerst den Fehler beseitigen bzw. vom Ihrem System Administrator beseitigen lassen.

Hinweis

Die ausgewählten Trace-Arten können Sie während eines Performance-Trace-Intervalles (Zeit zwischen dem Ein- und Ausschalten des Traces) beliebig ändern. Der Benutzer (Benutzergruppe) muss dabei unverändert bleiben.

Ergebnis

Die Ergebnisse der Trace-Aufzeichnung werden in einen Trace-File geschrieben. Falls Trace-Sätze während des Trace-Intervalls überschrieben wurden, erhalten Sie erst beim Auswerten des Performance-Traces entsprechende Nachricht.

Achtung

Die Ergebnisse der Trace-Aufzeichngen werden in zehn Trace-Files abgelegt. Ein Überschreiben von Trace-Sätzen ist jedoch auch in diesem Fall nicht ausgeschlossen.

Der Performance-Trace zeichnet alle Datenbank-, Tabellenpuffer- oder Remote-Aufrufe oder die Aufrufe der Sperrverwaltung des Benutzers (der Benutzer) auf. Diese Messungen können die Performance des Anwendungs-Servers beeinträchtigen, auf dem der Trace läuft. Sie sollten deshalb den Trace ausschalten, sobald Sie die Aufzeichnung abgeschlossen haben.

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