Filterfunktionen des Postprocessing Desktop nutzen 
Für die Anzeige und Bearbeitung von Nachbearbeitungsaufträgen stehen Ihnen umfassende Filterfunktionen zur Verfügung, die Sie im
Einstiegs- und im
Übersichtsbild des Postprocessing Desktop nutzen können.
Im Einstiegsbild werden Ihnen als Selektionskriterien standardmäßig alle wichtigen Attribute des Nachbearbeitungsauftrags angeboten. Dieselben Attribute stehen Ihnen dort auch als Filterkriterien zur Verfügung.
Im Übersichtsbild steht Ihnen eine eingeschränkte Menge an Attributen als Filterkriterien zur Verfügung.
Die Nutzung der Filterfunktionen kann z. B. in folgenden Fällen zeitsparend sein:
Sie möchten wiederholt Nachbearbeitungsaufträge bearbeiten, die denselben Selektionskriterien entsprechen.
Sie benötigen bestimmte Selektionskriterien häufig nicht und/oder möchten bestimmte Selektionskriterien mit Werten vorbelegen.
Wenn Sie zusätzlich eigene Selektionskriterien hinzufügen oder die Wertehilfe der Objekttypen anpassen möchten, haben Sie im Customizing des Postprocessing Office unter Selektionskriterien/Filter die IMG-Aktivitäten Eigene Filterattribute definieren bzw. Erlaubte Objekttypen definieren ausgeführt.
Standardmäßig sind für diese Funktion die folgenden Berechtigungen vorgesehen, die Sie vom Bild SAP Easy Access aus unter den unterschiedlichen Benutzern zuordnen können:
Berechtigung zur Anlage und Änderung benutzerspezifischer und globaler Filtervarianten
Wenn Sie diese Berechtigung besitzen, dürfen Sie persönliche Varianten anlegen, ändern und als Voreinstellung definieren. Darüber hinaus dürfen Sie auch Varianten, die allen Benutzern zur Verfügung stehen sollen, definieren, ändern und als Voreinstellung definieren.
Berechtigung zur Anlage und Änderung benutzerspezifischer Filtervarianten
Wenn Sie diese Berechtigung besitzen, dürfen Sie nur persönliche Varianten anlegen, ändern und als Voreinstellung definieren.
Keine Berechtigung zur Filtervariantenpflege
Alle Benutzer haben die Möglichkeit, einmalige manuelle Filter zu definieren und vorhandene globale Varianten zu nutzen
Achtung
Beachten Sie Folgendes:
Sie müssen für das Einstiegs- und das Übersichtsbild separate Filtervarianten definieren.
Durch Nutzung der Filterfunktion im Übersichtsbild können Sie aus der Menge der Nachbearbeitungsaufträge, die den Selektions-/Filterkriterien des Einstiegsbilds entsprechen, eine Teilmenge bilden. Sie können im Übersichtsbild also keine weiteren Nachbearbeitungsaufträge hinzulesen.
Wählen Sie mit der Wertehilfe eine der vorhandenen Filtervarianten aus. Es werden Ihnen die Filtervarianten zur Auswahl angeboten, die entweder als globale Varianten von allen Benutzern verwendet werden dürfen oder die Sie selbst als benutzerspezifische Varianten angelegt haben.
Wählen Sie in der Anwendungsfunktionsleiste
(Liste filtern). Sie
gelangen auf das Dialogfenster Filter für die Anzeige.
Das Dialogfenster besteht aus drei Bereichen:
Im rechten oberen Bildbereich befindet sich der Feldvorrat. Der Feldvorrat enthält die Attribute, die Sie kombinieren können, um einen Filter oder eine Filtervariante zu erstellen. Wenn im Einstiegsbild alle Selektionskriterien zur Verfügung stehen, ist der Feldvorrat leer.
Im linken oberen Bildbereich werden die Filterkriterien angezeigt, die Sie im Feldvorrat selektiert haben. Wenn der Feldvorrat leer ist, werden alle Attribute als Filterkriterien angezeigt.
Im unteren Bildbereich werden die Werte angezeigt, die Sie für die selektierten Filterkriterien gewählt haben.
Wählen Sie
(Auswählen).
Markieren Sie die gewünschte Variante, und bestätigen Sie.
Um mit der gewünschten Variante zurück ins Übersichtsbild zu gelangen, wählen Sie
(Übernehmen). In der Anwendungsfunktionsleiste des Übersichtsbilds wird
angezeigt, mit welcher Variante Sie gerade arbeiten.
Wählen Sie in der Anwendungsfunktionsleiste des Einstiegsbilds
(Variante ändern) oder in der Anwendungsfunktionsleiste des Übersichtsbilds
(Liste filtern). Sie gelangen auf das Dialogfenster Filter für die Anzeige.
Sie haben nun die Möglichkeit, einen Filter oder eine Filtervariante neu anzulegen oder eine bestehende Filtervariante zu ändern. Bedenken Sie, dass zur Anlage und Bearbeitung von globalen und/oder benutzerspezifischen Filtervarianten die oben genannten, speziellen Berechtigungen erforderlich sind.
Wählen Sie im Feldvorrat die Attribute, die Sie als Filterkriterien nutzen möchten. Doppelklicken Sie dazu auf das jeweilige Attribut, oder markieren Sie es, und wählen Sie
(Filterkriterium hinzufügen).
Hinweis
Sie können auch mehrere Attribute gleichzeitig markieren und hinzufügen. Die nachfolgenden Attribute können Sie nur gemeinsam hinzufügen oder entfernen. Es genügt dann, jeweils eines der Kriterien zu markieren.
Anlagedatum und Anlagezeit
Meldungsklasse und Meldungsnummer
Objektrolle, Objekttyp, logisches System und Objektschlüssel
Um Filterkriterien zu entfernen und in den Feldvorrat zurückzuschieben, doppelklicken Sie auf das jeweilige Kriterium, oder markieren Sie das Kriterium, und wählen Sie
(Filterkriterium wegnehmen)
.
Ordnen Sie im Wertebereich für die gewählten Filterkriterien bei Bedarf einzelne oder mehrere Werte zu.
Hinweis
Wenn Sie für selektierte Filterkriterien keine Werte angeben, werden standardmäßig alle vorhandenen Werte selektiert.
Ausnahme: Wenn Sie bei den Filterkriterien Auftragsstatus und Auftragszuordnung keine Werte angeben, gelten die Standardwerte 1 (Neu) und 2 (In Bearbeitung) bzw. 1 (in Ihrem Arbeitsvorrat oder von Ihnen zuletzt bearbeitet).
Sie haben folgende Möglichkeiten:
Filter anlegen
Um die definierten Filterkriterien nur einmalig zu nutzen, wählen Sie
(Übernehmen)
.
Hinweis
Im Einstiegsbild ist es nicht erforderlich, einen Filter anzulegen, da standardmäßig alle Selektionskriterien unmittelbar zur Verfügung stehen. Wenn Sie dieselben Werte bei einem späteren Einstieg nicht wiederverwenden möchten, geben Sie die Werte direkt im Einstiegsbild an.
Filtervariante anlegen
Um die definierten Filterkriterien wiederzuverwenden, wählen Sie zunächst
(Sichern). Sie gelangen auf das Dialogfenster Variante
anlegen.
Um eine bestehende Filtervariante mit Ihren neuen Filterkriterien zu überschreiben, markieren Sie die Variante, und bestätigen Sie.
Wenn Sie eine neue Variante anlegen möchten, geben Sie an, ob Sie eine benutzerspezifische Variante oder eine globale Variante anlegen möchten. Benutzerspezifische Varianten dürfen nur Sie selbst verwenden; globale Varianten dürfen auch andere Benutzer verwenden.
Geben Sie einen Variantennamen und eine Kurzbeschreibung ein. Bei globalen Varianten muss der Variantenname mit einem Schrägstrich beginnen. Bestätigen Sie.
Um mit der neu definierten Variante ins Übersichtsbild zu gelangen, wählen Sie
(Übernehmen). In der Anwendungsfunktionsleiste des Übersichtsbilds wird
angezeigt, mit welcher Variante Sie gerade arbeiten.
Um während der Bearbeitung mit dem Postprocessing Desktop von einer in eine andere Variante zu wechseln, wählen Sie in der Anwendungsfunktionsleiste des Übersichtsbilds
(Liste filtern)
. Sie gelangen wieder auf das Dialogfenster Filter für die Anzeige, wo Sie eine neue Variante definieren, eine bestehende Variante abändern oder eine bestehende Variante auswählen und übernehmen können.
Um während der Bearbeitung mit dem Postprocessing Desktop anstatt mit einer Filtervariante ohne Filter zu arbeiten, wählen Sie in der Anwendungsfunktionsleiste des Übersichtsbilds Filter löschen. Es werden dann alle Nachbearbeitungsaufträge selektiert, die sich im Status Neu oder In Bearbeitung befinden und die in Ihren Arbeitsvorrat fallen oder zuletzt von Ihnen bearbeitet wurden.
Wählen Sie in der Anwendungsfunktionsleiste des Einstiegsbilds
(Variante ändern) oder in der Anwendungsfunktionsleiste des Übersichtsbilds
(Liste filtern). Sie gelangen auf das Dialogfenster Filter für die Anzeige.
Wählen Sie
(Auswählen).
Markieren Sie die gewünschte Variante, und bestätigen Sie.
Nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor.
Um mit der geänderten Variante ins Übersichtsbild zu gelangen, wählen Sie
(Übernehmen).
Wählen Sie in der Anwendungsfunktionsleiste des Einstiegsbilds
(Variante ändern) oder in der Anwendungsfunktionsleiste des Übersichtsbilds
(Liste filtern). Sie gelangen auf das Dialogfenster Filter für die Anzeige. Es stehen Ihnen folgende Zusatzfunktionen zur Verfügung:
Wählen Sie
(Verwalten).
Doppelklicken Sie in der Zeile der Variante, die Sie als Vorschlagswert definieren möchten, auf das Feld Default. Bestätigen Sie.
Diese Variante erscheint bei Ihnen zukünftig als Vorschlagswert, wenn Sie sich im Einstiegsbild befinden. Darüber hinaus erscheinen die Filterkriterien zukünftig auch als Vorbelegung, wenn Sie das Dialogfenster Filter für die Anzeige aufrufen.
Wählen Sie
(Verwalten).
Markieren Sie die Variante, die Sie löschen möchten, und wählen Sie
(Löschen).
Sie möchten aus Ihrem Arbeitsvorrat zuerst die Nachbearbeitungsaufträge bearbeiten, die folgende Kriterien erfüllen:
Die Nachbearbeitungsaufträge betreffen termingebundene Geschäftsprozesse, deren Nichtausführung zur Nichterfüllung von Geschäftsbesorgungsverträgen führt.
Die Nachbearbeitungsaufträge stammen aus Ihrem Arbeitsvorrat.
Die Nachbearbeitungsaufträge sind noch unbearbeitet.
Die Nachbearbeitungsaufträge haben hohe Priorität.
Da Sie Nachbearbeitungsaufträge, die diese Kriterien erfüllen, regelmäßig zuerst bearbeiten möchten, definieren Sie eine Filtervariante im Einstiegsbild. Sie wählen dazu die folgenden Filterkriterien und Werte:
Auftragszuordnung 0 (nur Nachbearbeitungsaufträge aus Ihrem Arbeitsvorrat)
Status 1 (Neu)
Prioritäten 1, 2 und 3 (hoch)
Geschäftsprozesse Cash Concentration ausführen, Terminauftrag ausführen, Festgelder fälligstellen, Fällige Kontoauflösungen bearbeiten, Dauerauftrag ausführen
Da Sie die entsprechende Berechtigung besitzen und wissen, dass auch einige Ihrer Kollegen diese Filtervariante nutzen möchten, definieren Sie eine globale Filtervariante. Sie setzen das entsprechende Kennzeichen und sichern die Filtervariante unter dem Namen "/Prio_hoch".