Weitere Codings 
In den vorangegangenen Abschnitten haben Sie Zusatztabellen, Zusatzstrukturen und Zusatzfelder kennengelernt, mit denen Sie beim Anlegen eines InfoSets den Wirkungsgrad einer Query über die Auswertung der Daten einer Datenquelle hinaus erweitern können. Zusatztabellen, Zusatzstrukturen und Zusatzfelder haben zwei gemeinsame Eigenschaften:
Der Zeitpunkt des Lesens einer Zusatztabelle oder des Berechnens eines Zusatzfeldes ist an eine Tabelle einer logischen Datenbank gebunden; d.h. in einem Auswertungsreport wird das zugehörige ABAP-Coding zu einem Bestandteil des Codings zum Ereignis GET der Tabelle der logischen Datenbank.
Sowohl Zusatzfelder als auch Felder einer angeschlossenen Zusatztabelle können - wenn sie einer Feldgruppe des InfoSets zugeordnet worden sind - in jeder Query zu diesem InfoSet direkt angesprochen werden.
Außerdem haben Sie Parameter und Selektionskriterien kennengelernt, mit denen Sie Selektionsmöglichkeiten schaffen können.
In diesem Abschnitt lernen Sie nun zusätzliche Möglichkeiten kennen, die die Anwendung von Zusatztabellen, Zusatzstrukturen, Zusatzfeldern, Parametern und Selektionskriterien flexibler machen und zusätzliche Spielräume erschließen, jedoch in Queries zum InfoSet nicht angesprochen werden können. Aus diesen zusätzlichen Möglichkeiten entsteht zwar Code im Query-Report zu allen Queries des InfoSets, für den Endanwender ist das aber nicht sichtbar.
DATA-Coding
Dieses Coding deklariert Daten, die in allen anderen Codings benutzt werden können (z.B. als Hilfsgrößen für Berechnungen).
START-Coding
Dieses Coding wird im Query-Report zum Ereignis START-OF-SELECTION vor dem ersten Datenbankzugriff plaziert.
GET-Coding
Dieses Coding wird im Query-Report zum Ereignis GET einer Tabelle der logischen Datenbank plaziert, ist aber nicht an ein bestimmtes Zusatzfeld gebunden.
GET-LATE-Coding
Dieses Coding wird im Query-Report zum Ereignis GET LATE einer Tabelle der logischen Datenbank plaziert.
END-Coding
Dieses Coding wird im Query-Report zum Ereignis END-OF-SELECTION vor bzw. nach Ausgabe der Liste plaziert.
TOP-OF-PAGE-Coding
Dieses Coding wird in jeden generierten Report übernommen und dort zum Zeitpunkt TOP-OF-PAGE vor den Anweisungen zur Ausgabe des Seitenkopfes abgelegt.
Das folgende Schema zeigt Ihnen an einem Beispiel, wo die von Ihnen beeinflußbaren Teile des Codings in einem Query-Report zum InfoSet FLBX (über der logischen Datenbank F1S) eingeordnet werden.

Mit der Funktion erhalten Sie eine Liste aller definierten Codings des InfoSets.
In den folgenden Abschnitten werden die verschiedenen Coding-Teile näher erläutert.