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ProzessSpeichern von Texten Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Das Zurückübertragen von Texten aus den internen Arbeitsbereichen auf die Textdatei erfolgt über den Funktionsbaustein SAVE_TEXT.

Prozess

Das Anwendungsprogramm braucht sich nicht darum zu kümmern, ob der Text neu auf der Textdatei eingefügt werden soll oder ob ein vorhandene Version geändert werden soll. Um dies feststellen zu können, ist ein Probelesen auf der Textdatei notwendig.

Ist ein Text schon vorhanden, so wird die auf der Textdatei befindliche Version durch die übergebenen Textzeilen überschrieben. Existiert er noch nicht, so wird er neu angelegt. Steht vorweg schon fest, daß der Text noch nicht existiert, so kann dieses Probelesen über den Parameter INSERT unterdrückt und damit die Performance verbessert werden.

Damit ein Text auf der Textdatei gespeichert wird, muß er aus mindestens einer Zeile bestehen, deren Absatzformat oder Zeileninhalt > SPACE ist. Ist dies nicht der Fall, so wird der übergebene Text implizit auf der Textdatei gelöscht.

Die Änderungen auf der Textdatei sind sofort wirksam, wenn beim Textobjekt des Textes die direkte Sicherung eingestellt ist. Bei verbuchungsseitiger Sicherung werden die Textänderungen zunächst im Textmemory gehalten. Erst mit dem Funktionsbaustein COMMIT_WORK werden sie auf die Protokolldatei gestellt, um dann beim nächsten COMMIT WORK verbucht zu werden.

Der Funktionsbaustein SAVE_TEXT kann nur Texte behandeln, die auch auf der Textdatei abgelegt werden, d.h. die Texte, die den Sicherungsmodus 'D' oder 'V' haben.