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ProzessEinblenden von Textzeilen in Anwendungsdynpros Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Vielfach ist es nicht erforderlich, bei der Bearbeitung eines Textes von Anfang an in den Fullscreen-Editor von SAPscript zu verzweigen. Es genügt hier, nur die ersten Zeilen eines Textes auf dem Bildschirm anzubieten. Damit können mehrere Texte teilweise auf einem Dynpro angezeigt werden, eventuell zusammen mit anderen Daten des betreffenden Anwendungsobjekts. Passen alle Textzeilen in den reservierten Bereich, so kann der Anwender den Text direkt auf diesem Dynpro eingeben. Erst wenn mehr Zeilen eingegeben werden sollen, muß in den Texteditor verzweigt werden.

Prozess

Hat ein Text mehr Zeilen, als für ihn auf dem Dynpro reserviert sind, so kann dies durch ein Kennzeichen verdeutlicht werden. Der Anwender sieht dann, daß der Text nicht vollständig auf dem Dynpro angezeigt werden kann.

Diese Verarbeitung wird Inline-Verarbeitung genannt. SAPscript kann dieses Verfahren nur teilweise unterstützen. Hierfür sind die Funktionsbausteine READ_TEXT_INLINE und EDIT_TEXT_INLINE vorgesehen. Sie arbeiten im wesentlichen genau so wie die der READ_TEXT bzw. der EDIT_TEXT.

READ_TEXT_INLINE stellt zusätzlich die ersten Textzeilen in eine zweite Tabelle (INLINES). Die Zeilen dieser Tabelle müssen dann zum PBO-Zeitpunkt durch das Anwendungsprogramm in die entsprechenden Dynprofelder übertragen werden. Ob die Zeilenformate auf dem Inline-Bild mit angezeigt werden, muß die Anwendung selbst entscheiden. Ist das nicht der Fall, so muß eventuell vom Anwendungsprogramm ein Absatzformat hinzugefügt werden. Zum Zeitpunkt PAI muß dann dafür gesorgt werden, daß die entsprechenden Dynprofelder wieder in diese Tabelle zurückgestellt werden. Anschließend ist der Funktionsbaustein EDIT_TEXT_INLINE aufzurufen. Er mischt die in der Tabelle INLINES enthaltenen Textzeilen mit den Textzeilen in der Tabelle LINES ab, formatiert den Text neu und stellt die ersten Textzeilen wieder in die Tabelle INLINES zurück.

Durch einen weiteren Parameter kann nach dem Abmischen in den Fullscreen-Editor verzweigt werden. Das Kennzeichen, ob ein Text aus mehr Zeilen besteht, als auf dem Inline-Dynpro darstellbar sind, können Sie durch Vergleich des Füllgrades der Tabellen LINES und INLINES ermitteln.

Die Abbildung wird im Begleittext erläutert.

Die Inline-Verarbeitung unterliegt gegenüber der Textverarbeitung mit dem Fullscreen-Editor einigen Einschränkungen:

  • Das automatische Zusammenfügen von Worten, die bei der Eingabe durch das Zeilenende getrennt wurden, ist nicht möglich.

  • Die im Fullscreen-Editor vorhandenen Bearbeitungsfunktionen werden nicht unterstützt. Es stehen nur die allgemein verfügbaren, elementaren Editierfunktionen von Dynprofeldern zur Verfügung.

  • Im Text kann nicht geblättert werden.

    Es ist immer nur der Anfang der Textzeilen sichtbar. Sind die Textzeilen breiter als die Dynprofelder, so kann der nicht darstellbare Zeileninhalt nur auf dem Fullscreen-Editor bearbeitet werden.

  • In den Fällen, in denen das Formatfeld der SAPscript-Textzeile nicht auf dem Bildschirm angezeigt wird, können Steuerkommandos nur im Fullscreen-Editor eingegeben werden.

  • Die Änderungen in den Textzeilen werden unmittelbar in die Original-Zeilentabelle des Textes übernommen (Funktion Sichern des Editors erfolgt automatisch). Ein Wiederherstellen des Originalzustandes des Textes ist somit nicht mehr möglich, es sei denn, alle in der Transaktion durchgeführten Änderungen werden nicht gebucht.