Die verbuchungsseitige Sicherung von Texten 
Diese Art der Textverwaltung geschieht automatisch anhand des Wertes des Sicherungsmodus, der einem Textbaustein zugeordnet ist. Es sind dazu keine besonderen Funktionsbausteine notwendig, d.h. das Anwendungsprogramm ruft die gleichen SAPscript-Funktionsbausteine auf, unabhängig davon ob diese den Sicherungsmodus 'D' oder 'V' besitzen.
Am Ende der Dialogtransaktion muß beim Sicherungsmodus 'V' das Anwendungsprogramm einen SAPscript-Funktionsbaustein aufrufen, der die Verbuchung der bis dahin bearbeiteten Texte vorbereitet.
Mit SAPscript verwaltete Texte bestehen aus einem Textkopf und einer Tabelle mit den Textzeilen. Diese beiden Komponenten werden in Arbeitsbereichen gehalten, die im Anwendungsprogramm definiert sein müssen. Pro Text müssen diese Arbeitsbereiche bereitgestellt werden, d.h. wenn zwei Textbausteine gleichzeitig bearbeitet werden, müssen auch zwei Strukturen vorhanden sein, die den Textkopf der einzelnen Texte aufnehmen, sowie zwei Tabellen für die Textzeilen. Dies ist jedoch nur dann notwendig, wenn mehrere Texte auf dem gleichen Bildschirmbild angezeigt und verändert werden sollen. Kommen die Texte nacheinander auf unterschiedlichen Bilder vor, so können die Arbeitsbereiche wiederverwendet werden, wenn der zuvor darin abgelegt Text gesichert wurde. Bei direkter Sicherung ist das problemlos, da hier die Änderung sofort auf der Textdatei vorgenommen wird und der Text von dort erneut gelesen werden kann, wenn ihn der Anwender im weiteren Verlauf der Transaktion noch einmal bearbeiten will.

Bei der verbuchungsseitigen Sicherung darf der Text nicht auf die Textdatei geschrieben werden, da Datenbankveränderungen erst dann vorgenommen werden sollen, wenn der Benutzer in der Anwendungstransaktion den Vorgang 'Buchen' auslöst. Aus diesem Grunde werden die Änderungen an solchen Textbausteinen zunächst in einer von SAPscript kontrollierten Verwaltungstabelle, dem Textmemory, zwischengespeichert. Soll ein veränderter Text im Verlauf der Transaktion noch einmal bearbeitet werden, so holt SAPscript die aktuelle Version dieses Textes von dort. Im Textmemory wird sowohl die durchzuführende Datenbankfunktion (Insert, Update oder Delete) festgehalten, sowie abhängig davon die Textheader und die Textzeilen der betroffenen Texte.
Hinweis
Am Ende der Transaktion muß das Anwendungsprogramm über den Funktionsbaustein COMMIT_TEXT der Textverarbeitung mitteilen, daß die im Textmemory vorhandenen Texte an die Verbuchung übergeben werden sollen. Danach ist, soweit nicht anders spezifiziert, das Textmemory wieder leer. Nachdem alle Daten vom Anwendungsprogramm an die Verbuchung weitergereicht wurden, muß auf jeden Fall ein COMMIT WORK erfolgen, damit die bisher geschriebenen Sätze verbucht werden. Der Funktionsbaustein COMMIT_TEXT selbst führt keinen COMMIT WORK -Befehl aus.
Achtung
Der in der Tabelle TTXOB eingestellt Sicherungsmodus darf nicht geändert werden, ohne auch die Anwendungsprogramme anzupassen, da abhängig von dieser Einstellung der Funktionsbaustein COMMIT_TEXT und ein COMMIT WORK aufgerufen werden muß.