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HintergrundDas Textmemory und der CALL-Modus Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Das Textmemory ist im ABAP-Memory realisiert ist. Damit bleibt es erhalten, wenn im Anwendungsprogramm eine Transaktion im Call-Modus gerufen wird (CALL TRANSACTION, SUBMIT AND RETURN oder CALL DIALOG). Das gleiche gilt, außer für Transaktionen, auch für einen Report oder einen Dialogbaustein. Dies bedeutet, daß alle vom Anwendungsprogramm gerufenen Programme in dieser CALL-Hierarchie mit dem gleichen Textmemory arbeiten und somit auf die gleichen Texte zugreifen können.

Wenn nun in einem dieser gerufenen Programme ein COMMIT_TEXT ausgeführt wird, so werden alle Texte an die Verbuchung weitergegeben, auch solche, die eigentlich nicht zu diesem Programm gehören. In diesem Fall können Sie über die Parameter OBJECT, NAME, ID und LANGUAGE die gewünschten Texte genau spezifizieren. Sie dürfen bei diesen Parametern auch mit generischen Namen arbeiten. Alle anderen Texte, die nicht den in diesen Parametern angegebenen Kriterien entsprechen, bleiben unverändert im Textmemory stehen. Diese Texte müssen dann über andere COMMIT_TEXT-Aufrufe an die Verbuchung weitergereicht werden.