Dateien auf dem SAP Server 
Wählen Sie in der Liste der Arbeitsschritte Dateien spezifizieren.
Wechseln Sie in den Änderungsmodus.
Positionieren Sie den Cursor auf Altdaten auf dem SAP Server (Applikationsserver).
Wählen Sie Eintrag hinzufügen. Sie gelangen auf das Bild Datei auf dem SAP Server: Eigenschaften pflegen.
Geben Sie Dateipfad und Dateinamen an oder wählen Sie diese aus.
Geben eine Bezeichnung der Datei an.
Setzen Sie die entsprechenden Kennzeichen unter Dateiinhalt, Trennzeichen, Dateistruktur, Dateityp und Codepage.
Im Teilfenster Codepage können Sie folgende Einstellungen vornehmen:
Im Feld Codepage setzen Sie die Codepage entsprechend dem Inhalt der Datei.
Hinweis
In Unicode-SAP-Systemen ist die Codierung einer Datei standardmäßig auf UTF-8 (SAP-Codepage 4110) gesetzt.
Das Kennzeichen Weiter trotz Konvertierungsfehler steuert, ob bei Konvertierungsfehlern beim Arbeiten mit der Datei auf dem Applikationsserver ein nicht konvertierbares Zeichen durch ein Replacement-Zeichen ersetzt werden soll (das Default-Replacementzeichen ist '#').
Durch Setzen des Felds Replacement-Kennzeichen kann das Default-Replacement-Zeichen # beliebig verändert werden. Um dieses Zeichen verwenden zu können, muss das Kennzeichen Weiter trotz Konvertierungsfehler gesetzt sein.
Verwendungsbeispiel: Setzen Sie die Codepage entsprechend dem tatsächlichen Inhalt der Datei. Bei schlechter Datenqualität können Sie durch gleichzeitiges Markieren des Kennzeichens Weiter trotz Konvertierungsfehler das Arbeiten dennoch fortsetzen - mit einem '#' als Default-Ersetzungszeichen oder einem anderen hier angegebenen Replacement-Zeichen.
Weitere Informationen zum Arbeiten mit Altdatendateien in der LSMW, insbesondere im Zusammenhang mit Unicode-Systemen oder Unicode-Dateien, finden Sie in Hinweis 1066952.
Wählen Sie Weiter.
Hinweis
Die Angaben von physischen Dateipfaden müssen mit dem Delimiter-Zeichen (Slash, Backslash etc.) enden.
Hinweis
Bei der Verwendung von Leerzeichen, Umlauten ('ü', 'ä', 'ö') usw. kann es zu Problemen beim Einlesen bzw. Umsetzen der Daten kommen.
Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise:
Pro File dürfen Dateiname und -pfad zusammen nicht länger als 45 Zeichen sein, sonst wird Ihnen ein Syntaxfehler gemeldet.
Für die Eingabedatei benötigt der Benutzer <sid>adm Leserechte (auf Betriebssystemebene) auf der Datei sowie dem Dateipfad und für die Ausgabedatei Schreibrechte auf dem Dateipfad.
Im Gegensatz zu physischen Dateinamen und -pfaden sind logische Dateinamen und -pfade unabhängig von der Namenskonvention des Betriebssystems, das Sie verwenden. Sie werden intern vom System entsprechend der jeweiligen Namenskonvention umgesetzt.
Hinweis
Die LSMW arbeitet generell mit physischen Dateinamen. Wenn Sie dennoch aufgefordert werden, für die Datei der umgesetzten Daten logische Dateinamen oder Dateipfade anzugeben, beachten Sie Hinweis 753511.
Verwenden Sie für die beiden Dateien unbedingt unterschiedliche Namen.
Wenn eine Datei Daten zu mehreren Quellstrukturen enthält, muss die Feldreihenfolge mit der Quellstrukturdefinition übereinstimmen.
Wenn eine Datei Daten zu einer Quellstruktur enthält, muss entweder die Feldreihenfolge mit der Quellstrukturdefinition übereinstimmen, oder es müssen Feldnamen am Dateianfang stehen, anhand deren die Zuordnung der Spalten zu den Felder erfolgen kann.
Wenn die Datei Satzende-Kennzeichen enthält (Textdatei), sind gepackte Felder nicht erlaubt.
Wenn eine Datei Trennzeichen enthält, sind gepackte Felder nicht erlaubt.
Sie können PC-Dateien und Server-Dateien nach Belieben mischen.
Eine Datei, welche Daten zu mehreren Quellstrukturen enthält, kann im folgenden Schritt mehreren Quellstrukturen zugeordnet werden.
Eine Datei, welche Daten zu einer Quellstruktur enthält, kann im folgenden Schritt nur einer Quellstruktur zugeordnet werden.
Wenn Sie in einem Objekt mehrere Dateien verwenden, so müssen die zugehörigen Quellstrukturen Felder gleichen Namens enthalten.