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VorgehensweiseEinstellungen für das Add-On Installation Tool festlegen Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Sie können Einstellungen für das Add-On Installation Tool festlegen, die das Verhalten beim Laden und beim Einspielen von Installation Packages beeinflussen.

Die Einstellungen müssen Sie nur einmal definieren. Sie werden für erneute Aufrufe des Add-On Installation Tool gespeichert. Beachten Sie, dass diese Einstellungen auch für den Support Package Manager gültig sind.

Eine Ausnahme bildet die Einstellung für Einspielmodus: Downtime-minimized. Diese gilt nicht automatisch für den Support Package Manager.

Vorgehensweise

Wählen Sie im Einstiegsbild des Add-On Installation Tool   Zusätze   Einstellungen  . Sie erhalten ein Dialogfenster, in dem Sie die folgenden Einstellungen beeinflussen oder überprüfen können:

Registerkarte: Packages laden
  • Ablage auf dem Applikationsserver

    Sie können überprüfen, in welchem Verzeichnis auf dem Applikationsserver die OCS-Packages abgelegt werden.

  • Laden von CAR/SAR-Archiven vom Frontend

    • Inhalt vor dem Dekomprimieren anzeigen

      Sie können festlegen, ob Sie vor dem Dekomprimieren des CAR/SAR-Archivs ein Dialogfenster mit dem Inhalt des Archivs sehen. In der Grundeinstellung ist das der Fall.

    • Archiv nach dem Dekomprimieren löschen

      Sie können festlegen, ob Sie nach dem erfolgreichen Dekomprimieren das CAR/SAR-Archiv löschen lassen, das auf den Applikationsserver übertragen wurde. In der Grundeinstellung ist das der Fall.

    • Letztes Upload-Verzeichnis sichern

      Sie können festlegen, ob das zuletzt benutzte Upload-Verzeichnis Ihres Frontend-Rechners gespeichert wird. Dieses Verzeichnis wird dann beim nächsten Mal automatisch wieder als Startverzeichnis im Dialogfenster für die Archivauswahl angeboten. In der Grundeinstellung ist das der Fall.

      Sie können in dem Feld Upload-Verzeichnis ein von Ihnen gewünschtes Upload-Verzeichnis eingeben. Dieses Upload-Verzeichnis wird dann als Startverzeichnis im Dialogfenster für die Archivauswahl angezeigt.

Registerkarte: Queue definieren
  • Einbinden von Modifikationsabgleichstransporten

    Sie können festlegen, ob bei der Queue-Definition standardmäßig auf einzubindende Modifikationsabgleichstransporte geprüft wird.

    • Abgleichstransporte einbinden

      Bei der Queue-Definition wird immer der Dialogschritt zum Einbinden von Abgleichstransporten durchgeführt.

    • Abgleichstransporte nicht einbinden

      Es werden keine Abgleichstransporte in die Installations-Queue eingebunden. Der entsprechende Dialogschritt wird übersprungen.

    • Immer nachfragen

      Nach der Queue-Definition werden Sie gefragt, ob Abgleichstransporte eingebunden werden sollen. Sie können dann entscheiden, ob der Dialogschritt zum Einbinden von Abgleichstransporten durchgeführt werden soll oder nicht.

Registerkarte: Queue einspielen
  • Einspielmodus: Downtime-minimized

    Sie können festlegen, ob die Installation im Einspielmodus Downtime-minimized zur Reduzierung der Ausfallzeit durchgeführt werden soll. In der Grundeinstellung ist diese Option deaktiviert. Die Packages werden mit der bewährten Einspielmethode installiert.

    Hinweis Hinweis

    Um den für Ihr System passenden Einspielmodus herauszufinden, prüfen Sie die Voraussetzungen unter Einspielmodus: Downtime-minimized.

    Ende des Hinweises.
  • Paralleler Import

    Sie können die maximale Anzahl paralleler Importprozesse festlegen, die gleichzeitig im System laufen dürfen.

    • Anzahl paralleler Prozesse pro R3trans

      Sie können die Anzahl paralleler Prozesse angeben, die von R3trans gestartet werden, um die Daten eines Transportauftrags parallel in die Datenbank zu importieren. Wir empfehlen, diesen Wert auf höchstens 5 zu setzen.

      Weitere Informationen zu dieser R3trans-Funktion finden Sie in SAP-Hinweis 1127194. Um bekannte Probleme mit dieser Funktion zu vermeiden, verwenden Sie R3trans mindestens in der Version vom 19.12.08.

      Hinweis Hinweis

      Diese Option beeinflusst den Import aller mit dem Add-On Installation Tool importierten Pakete.

      Ende des Hinweises.
    • max. Anzahl paralleler R3trans-Prozesse

      Sie können die maximale Anzahl paralleler Prozesse angeben, mit denen das Transportprogramm R3trans gleichzeitig Daten in die Datenbank importiert. Wir empfehlen den Wert 3.

    • max. Anzahl paralleler Hintergrundprozesse

      Sie können die maximale Anzahl paralleler Hintergrundprozesse für die After-Import-Methoden-Ausführung angeben. Wir empfehlen den Wert 1. Wenn Sie über genügend Platz im Hauptspeicher verfügen, können Sie bis zu 3 Prozesse angeben.

    Hinweis Hinweis

    Die Optionen max. Anzahl paralleler R3trans-Prozesse und max. Anzahl paralleler Hintergrundprozesse haben nur Auswirkungen auf Add-On-Installations- und Add-On-Upgrade-Pakete, die den parallelen Import erlauben, d. h. die Pakete müssen entsprechend vorbereitet sein. Weitere Informationen für eine konkrete Add-On-Installation finden Sie im entsprechenden Installations- oder Upgrade-Hinweis.

    Ende des Hinweises.
  • Datenfile neu erzeugen

    Sie können festlegen, ob die Datendateien aus den EPS-Paketen bei jedem Einspielversuch neu entpackt werden. In der Grundeinstellung ist das der Fall.

    Falls Sie eine Mehrsystemlandschaft mit einem gemeinsamen Transportverzeichnis betreiben, ist es günstig, diese Option nur im ersten System, in das Sie Packages einspielen, einzuschalten, und in den nachfolgenden Systemen auszuschalten. Da dort die Datendateien nicht mehr neu erzeugt werden müssen, bringt dies eine Zeitersparnis beim Einspielen.

  • Datenfile nach dem Einspielen löschen

    Sie können festlegen, ob die Datendateien nach dem Einspielen der Packages gelöscht werden sollen. Dies spart Festplattenplatz und ist in der Grundeinstellung aktiviert.

    Falls Sie eine Mehrsystemlandschaft mit einem gemeinsamen Transportverzeichnis betreiben, ist es günstig, diese Option abzuschalten, da dann die Datendateien in den anderen Systemen nicht mehr neu erzeugt werden müssen (siehe vorherige Option).

  • Objekte beim Einspielen versionieren (gilt nicht für PCS)

    Sie können festlegen, ob die Objekte der in der Installationsqueue enthaltenen OCS-Packages beim Einspielen versioniert werden sollen. In der Grundeinstellung ist diese Option deaktiviert, da die Versionierung einerseits nur sinnvoll ist, wenn sie generell bei allen Importen aktiviert ist. Andererseits kann sie sehr lange dauern und benötigt viel Platz in der Datenbank.

    Hinweis Hinweis

    Bei aktivierter Versionierung muss in der Konfiguration des Transportprofils im Transport Management System der Parameter VERS_AT_IMP auf den Wert ALWAYS gesetzt sein.

    Ende des Hinweises.
  • ABAP/Dynpro-Generierung

    Mit diesen Optionen legen Sie fest, ob die mit den OCS-Packages ausgelieferten Programme und Dynpros während des Einspielens generiert werden sollen.

    • Nie durchführen

      Bei dieser Option werden die Programme und Dynpros erst beim ersten Aufruf generiert.

    • Immer durchführen

      Bei dieser Option werden die Programme und Dynpros grundsätzlich immer generiert. Beachten Sie, dass die Generierung sehr lange dauern kann und eventuell dadurch Fehler erzeugt werden.

    • Nach SAP-Vorgabe

      Bei dieser Option werden die Programme und Dynpros immer dann generiert, wenn die Generierung während des Einspielens für diese OCS-Packages von SAP aktiviert wurde.

SAP-Grundeinstellung

Eigenschaft

Standardwert

Inhalt vor dem Dekomprimieren anzeigen

Ein

Archiv nach dem Dekomprimieren löschen

Ein

Letztes Upload-Verzeichnis sichern

Ein

Einbinden von Modifikationsabgleichs-transporten

Immer fragen

Einspielmodus: Downtime-minimized

Aus

Anzahl paralleler Prozesse pro R3trans

1

Max. Anzahl paralleler R3trans-Prozesse

1

Max. Anzahl paralleler Hintergrundprozesse

1

Datenfile neu erzeugen

Ein

Datenfile nach dem Einspielen löschen

Ein

Objekte beim Einspielen versionieren

Aus

ABAP-/Dynpro-Generierung

Nie durchführen