Historienaufzeichnung im Coverage Analyzer aktivieren und neue Historienversionen anlegen 
Sie können die Historienfunktion des Coverage Analyzer im Rahmen Ein-/Ausschalten der Datenverdichtung aus verschiedenen Remote-Systemen (de)aktivieren.
Eine Historie verdichtet die Statistiken der Quelltextabdeckung auf der Ebene der Pakete im System. Sie sehen die Historien in der Globalanzeige. Sie bieten Ihnen einen schnellen Überblick über die Quelltextabdeckung in den Paketen, in denen Ihr Unternehmen entwickelt.
Durch das periodische Anlegen neuer Historien können Sie Quelltextabdeckungen aus verschiedenen Zeitabschnitten miteinander vergleichen und leicht Trends in der Quelltextabdeckung analysieren.
Die Taste Detail zeigt Ihnen die Historienversionen in Ihrem System an und wie oft der Historienjob läuft.
Um die Historienaufzeichnung zu starten oder eine neue Historienversion anzulegen, verfahren Sie wie folgt:
Entscheiden Sie, welche Entwicklungspakete von der Historie berücksichtigt werden sollen. Standardmäßig berücksichtigt eine Historie alle Pakete, außer denen für lokale (nicht-transportierbare) Objekte. Sie sollten nur die Pakete angeben, in denen Sie entwickeln oder testen.
Geben Sie Ihre Pakete an unter , im Rahmen Pakete, die beim Erstellen der Historie berücksichtigt werden.
Zurück im Bild betätigen Sie die Taste Ein im Rahmen Ein-/Ausschalten der automatischen Aufzeichnung der Historie.
In dem nachfolgenden Dialogfenster füllen Sie die folgenden Felder:
Neue Version anlegen: Markieren Sie dieses Feld, wenn Sie alle bisher aufgezeichneten Historien schließen und eine neue Historie starten möchten. Die neue Historie verdichtet Daten von jetzt ab bis zum Anlegen einer neuen Historienversion. Sie werden nach einem Namen für die neue Historie gefragt.
Wenn Sie dieses Feld nicht markieren, werden neue Daten einfach der vorhandenen Historie hinzugefügt.
Startdatum: Geben Sie den Zeitpunkt (Datum und Uhrzeit) ein, zu dem der Historienverdichtungsjob RSCVR_BUILD_GLOBAL_VIEW starten soll.
Wählen Sie einen Zeitpunkt aus, der um mindestens zwei Minuten in der Zukunft liegt. Andernfalls wird das Hintergrundverarbeitungssystem den Job womöglich nicht zur Ausführung freigeben. In diesem Fall wird der Coverage Analyzer ein Problem beim Einplanen des Jobs melden. Wenn Sie eine solche Meldung erhalten, können Sie im Allgemeinen die Konsistenzprüfungen verwenden, um das Problem automatisch zu beseitigen.
Aufzeichnungsperiode: Mit diesem Feld legen Sie fest wie oft der Historienjob ausgeführt wird. Sie legen auch die Granularität der Historie fest. Jeder Lauf dieses Jobs fügt der Historie eine neue Aufzeichung hinzu. Wenn Sie eine Periode von 1 Tag wählen, wird der Job täglich einmal laufen und die Historie wird Ihnen täglich verdichtete Werte anzeigen.
SAP empfiehlt als Periode einmal am Tag oder alle 12 Stunden. Sie können den Job auch in kürzeren Abständen einplanen, wenn Sie nur für wenige Pakete Historien aufzeichnen oder wenn Sie nur wenige Testgruppen haben.
Sie müssen auch einen der Applikationsserver in der Tabelle am unteren Ende des Fensters auswählen. Der Historienjob wird dann zur Ausführung auf diesem Server eingeplant.
Sie können Historien in der Globalanzeige anzeigen. Das Ein- oder Ausschalten der Historienaufzeichnung hat keine Auswirkung auf die Detailanzeige.