Korrelation von Objekten
Über eine Korrelation können Sie zusammengehörige Objekte identifizieren, z. B. ein Angebot und den dazugehörigen Auftrag. Dabei werden die Objekte über ein oder mehrere gemeinsame Elemente korreliert, z. B. über die Angebotsnummer. So können Sie bei der Definition eines Workflows festlegen, auf welches Objekt der Workflow wartet, ohne die ID des Objekts kennen zu müssen.
Sie definieren eine Korrelation mit dem Korrelationseditor. Um die Korrelation im Workflow verwendbar zu machen, müssen Sie sie aktivieren (instanziieren). Dazu verwenden Sie eine Ablaufsteuerung. Ein nachfolgender Warteschritt kann die Korrelation dann verwenden, um über die Korrelation das Objekt zu bestimmen, auf das der Warteschritt wartet. Sie können eine Korrelation beim Warten auf ein Ereignis und beim Warten auf ein Ereignis über Workflow verwenden.
1. Um den Korrelationseditor zu starten, wählen Sie im Workflow Builder Umfeld ® Entwicklung ® Korrelationseditor (Transaktion SWF_CRL1) und geben einen Namen für die Korrelation ein.
2. Wählen Sie im linken Bildbereich des Korrelationseditors die Objekttypen, die an der Korrelation beteiligt sind.
3. Definieren Sie im rechten Bildbereich die Containerelemente, über die die Korrelation gebildet werden soll.
4. Legen Sie im unteren rechten Bildbereich für jedes Containerelement die Zuordnung zum entsprechenden Objekt (Datenfluss zwischen Objekt und Korrelationscontainer) fest.
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1. Fügen Sie einen Schritt vom Typ Ablaufsteuerung an der gewünschten Stelle im Workflow ein.
2. Wählen Sie auf der Registerkarte Steuerung im Feld Funktion den Eintrag Korrelation aktivieren.
3. Wählen Sie das Ereignis, für das die Korrelation aktiviert werden soll, und die zu aktivierende Korrelation.
4. Geben Sie an, wie der Wert der Korrelation ermittelt werden soll:
¡ Über Basis-Element: Wenn Sie den Datenfluss in der Definition der Korrelation definiert haben, können Sie ein Containerelement angeben, das das entsprechende Basis-Element aus der Korrelationsdefinition referenziert.
¡ Über Datenfluss: Wählen Sie diesen Eintrag, wenn Sie einen Datenfluss zwischen dem Workflow-Container und dem Korrelations-Container definieren möchten.
5. Wählen Sie im Feld Korrelationsinstanz das Containerelement, das das Korrelationsobjekt aufnehmen soll.
Das Korrelationsobjekt zeigt auf den Wert der Korrelation. Das Containerelement für das Korrelationsobjekt muss den vordefinierten Datentyp CL_SWF_MOD_CORRELATION haben.
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1. Wählen Sie im Warteschritt auf der Registerkarte Steuerung im Feld Warten den Eintrag Warten auf Ereignis und markieren Sie Korrelation.
2. Wählen Sie den Objekttyp, zu dem ein Ereignis eintreffen soll, und das gewünschte Ereignis.
3. Wählen Sie die Korrelation und geben Sie an, wie der Wert der Korrelation ermittelt werden soll:
¡ Über Basiselement: Wählen Sie diesen Eintrag, wenn Sie den Datenfluss in der Definition der Korrelation definiert haben.
¡ Über Datenfluss: Wählen Sie diesen Eintrag, wenn Sie einen Datenfluss zwischen dem Workflow-Container und dem Korrelations-Container definieren möchten.
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1. Definieren Sie in den versionsabhängigen Grunddaten des Workflow das Ereignis, auf das der Workflow warten soll:
Wählen Sie im Feld Art des Wartens den Eintrag Warten auf Ereignis über Korrelation und im Feld Verbrauchertyp den Eintrag Ereignis für Warteschritt.
2. Wählen Sie im Warteschritt auf der Registerkarte Steuerung das Ereignis, das Sie definiert haben.
3. Wählen Sie unter Korrelationsinstanzen das oder die Containerelemente, die die Werte der Korrelationen enthalten, die das Ereignis erfüllen soll.