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Selektionskriterien für Web-Service-Messages im Message-MonitorLocate this document in the navigation structure

Definition

In diesem Abschnitt wird erklärt, wie Sie mit dem Web-Service-Message-Monitor arbeiten. Sie rufen ihn wie folgt auf:

  • Transaktion SRT_MONI
  • Anfang des Navigationspfads SOA-Manager Nächster Navigationsschritt Überwachung Nächster Navigationsschritt Message-Überwachung Ende des Navigationspfads

Sie können auf einem der folgenden drei Register Selektionskriterien eingeben:

  • Standardauswahl

  • Benutzerdefinierte Auswahl

  • Erweiterte Auswahl

Hinweis

Die Suche nach Messages erfolgt nur für die auf dem aktuellen Register ausgewählten Kriterien. Auf dem Register Benutzerdefinierte Auswahl können Sie die Standardauswahl mit dazunehmen.

Standardauswahl

Auf dem Register Standardauswahl können Sie Messages auf der Basis von Message- oder Sequenz-IDs oder auf der Basis einer Zeitspanne auswählen. Für die zeitspannenbasierte Suche können Sie optional noch Message-Attributwerte angeben. Wenn Sie keine zusätzlichen Selektionskriterien angeben, wird die Standardzeitspanne von einer Stunde zurück bis zum Ende des Tages verwendet. Die Attribute für die zeitspannenbasierte Auswahl sind entweder direkte Message-Attribute wie Adaptertyp, Benutzername, Sender/Empfänger oder Interface-Name oder alternativ die Verarbeitungsstatusgruppe.

Sie können einen der folgenden Adaptertypen wählen:

  • Plain SOAP

    Nicht-WSRM-basiertes Reliable Messaging von SAP

  • Groupware-Szenario

    Gesendete und empfangene Web-Services innerhalb eines Groupware-Szenarios, bei dem Messages des Consumers vom Provider "gezogen" werden.

  • Mapping

    Web-Services, die aus Mappings stammen

  • Eventing

    Publish/Subscribe-Mechanismus, der auf WS-Messages aufsetzt

  • Standard-Web-Service

    Native Web-Services

  • Shortcut

    Lokale Web-Services, die auf performance-optimierte Weise aufgerufen werden

  • Integration Server

    In einer XI-Umgebung Messages des Integration Server

  • RFC

    Synchrone RFC-Consumer

    Hinweis

    RFC-Consumer können momentan nur als Ziel-Consumer in Consumer-Mappings mit einzelnem Ziel (STCM) verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie unter RFC-Consumer für Consumer-Mappings mit einzelnem Ziel anlegen.

Der Verarbeitungsstatus beschreibt, ob bei der Verarbeitung einer Message Probleme aufgetreten sind. Der Status ist ein abgeleitetes Message-Attribut, der den Status der nativen Message, den Status der Sequenz und den Status der asynchronen Verarbeitungsqueue (bgRFC-Queue) zusammenfasst. Bei Fehlern enthält er auch den entsprechenden Fehlerstatus. Alle diese Status werden berücksichtigt, wenn der Gesamtstatus der Message ausgewertet wird.

Damit die Verarbeitungsstatus einfacher verwaltet werden können, werden sie zu den folgenden Verarbeitungsstatusgruppen zusammengefasst:

  • Anwendungsfehler

    Ein Fehler, der in der Anwendung aufgetreten ist, die einen Service-Provider implementiert.

  • Systemfehler

    Ein Fehler, der in der Message-Verarbeitungsinfrastruktur aufgetreten ist.

  • Fehlerhaft

    Eine Kombination der Gruppen Anwendungsfehler und Systemfehler.

  • Mit Dump abgebrochen

    Ein Fehler, der bei der Message-Verarbeitung zu einem Kurzdump geführt hat.

  • Warten auf Verarbeitung

    Die Message wartet darauf, verarbeitet zu werden. Dies kann daran liegen, dass die Message nicht die erste in der Verarbeitungsqueue einer Sequenz ist. In diesem Fall müssen zuerst alle Vorgänger verarbeitet werden. Dieser Status kann jedoch auch auf eine Überlastung hinweisen, die eine schnelle Abarbeitung der Messages verhindert.

  • Unvollständige Verarbeitung

    Eine Kombination der Gruppen Anwendungsfehler, Systemfehler und Warten auf Verarbeitung.

  • Unvollständig (keine "gezogenen" Messages)

    Alle unvollständigen Messages, aber ohne Messages, die der Provider vom Consumer "zieht" (in Groupware-Szenarios)

  • Abgebrochen

    Die Message wurde manuell abgebrochen oder ist eine automatisch annullierte Compensate-Message bei der TUC/C-Kommunikation.

  • Isoliert

    Der logische Port der Message ist isoliert. Die Message wird daher nicht an das Service-Provider-System gesendet.

  • Abgebrochen oder isoliert

    Eine Kombination der Gruppen Abgebrochen und Isoliert.

  • Beendet

    Die Message wurde erfolgreich verarbeitet.

Voraussetzungen für die benutzerdefinierte Auswahl

Um die benutzerdefinierte Auswahl verwenden zu können, müssen Sie die Berechtigung zur Anzeige der Message-Payloads haben. Ihnen muss die Rolle mit dem Berechtigungsobjekt S_SRT_MONI mit Aktivität 29 oder 36 zugeordnet sein.

Die Suchwerte für die benutzerdefinierte Suche müssen in SOA-Manager konfiguriert sein. Weitere Informationen finden Sie unter Benutzerdefinierte Suche in Messages konfigurieren.

Benutzerdefinierte Auswahl

Auf dem Register Benutzerdefinierte Auswahl können Sie bis zu fünf Paare von Suchnamen und Werten aus der Feldhilfe angeben. Die verfügbaren Suchnamen entsprechen denen in den Konfigurationen der benutzerdefinierten Suche (sie sind nicht mit den Namen der eigentlichen Konfigurationen identisch, sondern mit den darin angegebenen Suchparametern).

Beispiel: Suchname 1= Kunden-ID, Suchwert 1= 123456.

Sie können festlegen, ob Sie nach allen Suchnamen und Werten (AND) oder nach mindestens einem Suchnamen/Wert (OR) suchen möchten. Wenn Sie die Auswahlkriterien im Register Standardauswahl berücksichtigen möchten, markieren Sie das entsprechende Ankreuzfeld.

Erweiterte Auswahl

Auf dem Register Erweiterte Auswahl können Sie weitere technische Attribute für die Message-Abfrage definieren. Beachten Sie, dass die Einträge in der Erweiterten Auswahl die Einträge in der Standardauswahl überschreiben. Auch hier können Sie Messages anhand von IDs für die asynchrone Verarbeitungsqueue oder den Message-Persistenzeintrag auswählen. In seltenen Fällen kann eine Message-ID zwei Messages abbilden, eine auf der Seite des Service-Consumers und eine auf der Seite des Service-Providers. Beide können im gleichen System gespeichert sein. Eine Message-Persistenz-ID hingegen ist eine eindeutige Kennung für eine Message. Sie können Messages auch anhand einer Zeitspanne auswählen. Das Ergebnis können Sie einschränken, indem Sie die Root-Context-ID und die Transaktions-ID der SAP-Passport-Kennungen angeben. Der SAP-Passport kann zur Identifikation der Kommunikationsentitäten bei systemübergreifender Kommunikation verwendet werden. Es kann hilfreich sein, eine durchgängige Überwachungssicht in Kommunikationsszenarios zu realisieren, bei denen die Message-ID nicht als eindeutige ID in allen beteiligten Systemen genutzt werden kann.