Easy Query verwalten 
Die Easy Query ermöglicht den externen Zugriff auf Queries (siehe die Übersicht im Abschnitt Open Analysis Interfaces).
Um sich einen Überblick über die generierten Easy Queries zu verschaffen und diese zu verwalten, verwenden Sie den Easy-Query-Manager (Transaktionscode EQMANAGER) im BW-System.
Sie befinden sich in demjenigen System, in dem sie die Easy Query exponieren möchten, und haben die erforderlichen Konfigurationsschritte durchgeführt (siehe Konfiguration der Easy Query durchführen).
Querydefinition
Sie haben die gewünschte analytische Query definiert. Beachten Sie, dass die analytische Query folgenden Kriterien entsprechen muss, um als Easy Query deklariert werden zu können:
Kennzahlen und Merkmale dürfen nicht gemischt werden.
Kennzahlen dürfen nur auf der X-Achse verwendet werden.
Merkmale dürfen nur auf der Y-Achse verwendet werden.
Query-Variablen sind zulässig. Es können Einzelwerte oder Intervalle (abhängig von der Variablendefinition) verwendet werden. Mehrfache Einzelwertselektion (multiple Einzelwerte) ist nicht möglich.
Die analytische Query ist statisch (nur Standardsicht).
Die analytische Query darf Hierarchien und freie Merkmale enthalten. Die Easy Query Laufzeit liefert jedoch nur die Standardansicht der analytischen Query zurück. Hierarchiedaten werden zurückgegeben, Navigation und Drill down in der Hierarchie oder über freie Merkmale werden jedoch nicht unterstützt.
Die analytische Query darf Formatierungseinstellungen enthalten. Die EasyQuery Laufzeit gibt diese Informationen jedoch nicht zurück.
Die Easy Query unterstützt keine Exceptions. Die Easy Query Laufzeit kann das Query-Ergebnis zwar darstellen, berücksichtigt dabei aber keine Exceptions.
Die Easy Query unterstützt keine Planung. Die Easy Query Laufzeit kann das Query-Ergebnis zwar darstellen, berücksichtigt dabei aber keine Planungsfunktionen und bietet keine Eingabebereitschaft.
Schalten Sie eine bestehende Query für den externen Zugriff frei. Das System generiert diese als Easy Query.
Hinweis
Sie können dies veranlassen, indem Sie im BEx Query Designer zu einer Query auf der Registerkarte Erweitert der Query-Eigenschaften die Option Per Easy Query wählen (siehe Eigenschaften der Query).
Wenn Sie sichern, beginnt im Hintergrund die Generierung der Easy Query. Es wird ein RFC-Baustein mit einer Web-Service-Definition angelegt. Auf der Grundlage der SOA-Standardeinstellungen, legt das System zu der generierten Easy Query das entsprechende SOA-Konfigurationsprofil an. Damit kann die Easy Query anschließend als SOAP-Service verwendet werden.
Um zu einer Query bestehende Easy Queries zu löschen, entfernen Sie im BEx Query Designer auf der Registerkarte Erweitert der Query-Eigenschaften das Kennzeichen für die Option Per Easy Query.
Rufen Sie den Easy-Query-Manager auf (Transaktionscode EQMANAGER). In einem neuen Browser-Fenster wird das Easy-Query-Management gestartet.
Das System zeigt eine Liste aller Queries Ihres Systems auf, zu denen es eine Easy Query gibt. Wenn
es bereits viele Queries mit Easy Queries gibt, können Sie über
Filter an/aus eine Zeile zur Auswahl der Filterkriterien einblenden. Über
Auffrischen können Sie die Liste ggf. auf aktuellen Stand bringen.
Das System zeigt folgende Informationen zum Status der Easy Queries an:
Spalte |
Beschreibung |
|---|---|
Verwendungsanzahl |
In dieser Spalte sehen Sie, wie oft die Easy Query verwendet wurde. |
Verarbeitungsstatus |
In dieser Spalte sehen Sie, wie weit der Generierungsprozess der Easy Query fortgeschritten ist:
Wenn der Verarbeitungsprozess abgeschlossen ist, ist diese Spalte initial (leer).
Über diese Spalte können Sie auch erkennen, wenn ein Generierungsschritt (z.B. wegen einer fehlenden Berechtigung) abgebrochen wurde. Ende des Hinweises. |
Veraltet |
In dieser Spalte markiert das System solche Queries, deren Easy Query veraltet ist. Das System zeigt damit an, dass die Query geändert wurde, nachdem die Easy Query das letzte Mal generiert wurde.
Dies ist üblicherweise nur bei abgebrochenen Nachgenerierungsprozessen der Fall. Ende des Beispiels.
Aus Performancegründen wird diese Spalte beim Start der Transaktion ausgeblendet. Um die Spalte einzublenden, wählen Sie Ende des Hinweises. |
Um die EasyQuery zu testen, können Sie
Easy Query testen wählen. Hiermit erhalten Sie in Form einer Vorschau einen Eindruck von dem möglichen Query-Ergebnis
aufgrund der Mindestanforderungen. Wenn die Query Pflichtvariablen enthält, gelangen Sie auf ein Dialogfenster zur Eingabe von Variablenwerten. Geben Sie die gewünschten Werte in Form der technischen ID ein; es steht keine Wertehilfe zur Verfügung. Optionale Variablen werden, weil es sich nur um eine
Vorschau handelt, nicht zur Eingabe angeboten.
Um zu einer geänderten Query die Easy Query neu generieren zu lassen, markieren Sie die entsprechende Zeile, und wählen Sie
Easy Query neu generieren.
Hinweis
Sie können die Easy Query zu einem älteren Stand der Query funktionsfähig erhalten, indem Sie die entsprechende Query erst kopieren, dann Ihre Änderungen in der Kopie vornehmen und zu der geänderten Kopie der Query eine neue Easy Query generieren lassen.
Der Easy-Query-Hintergrundjob wird in der Eingangsqueue abgearbeitet. Um überprüfen zu können, ob der Job läuft, wie lange er läuft oder ob er abgebrochen ist, wählen Sie Monitor.
Die gewünschte Easy Query steht zur Verfügung und kann verwendet werden.
Weitere Informationen über das Ergebnis der Easy Query finden Sie unter Easy Query API.
Transportanschluss
Die Easy Query ist kein transportierbares Objekt. Da die Query-Definition jedoch die Eigenschaft Easy Query enthält, generiert das System nach einem Tranport in ein anderes System dort bei gesetzter Eigenschaft Easy Query die zugehörige Easy Query.
Weitere Informationen finden Sie in dem Artikel Easy queries on SAP NetWeaver BW im SDN http://www.sdn.sap.com/irj/scn/weblogs?blog=/pub/wlg/27777.