Show TOC

HintergrundWas mache ich bei einem Protokollkonflikt? Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Innerhalb einer SSL-Verbindung wird eine Fehlermeldung (Sicherheitshinweis) vom Browser angezeigt, die besagt, dass die betroffene Seite sowohl sichere als auch unsichere Objekte enthält und abfragt, ob der Benutzer die nicht sicheren Objekte anzeigen möchte.

Dies ist ein Problem bei der URL-Erzeugung in der Anwendung: Es werden absolute URLs erzeugt mit dem (falschen) Protokoll HTTP anstelle von HTTPS. Die übliche Browser-Konfiguration führt dazu, dass der Browser immer dann bei einem http://-Request eine Warnung ausgibt, wenn HTTPS aktiv ist.

Antwort

Bestimmen Sie den Ort in der Anwendung, wo absolute URLs generiert werden. Dies können Sie über das HTTP-Logging herausfinden (siehe Logging im ICM). Stellen Sie dann sicher, dass nicht mehr absolute URLs generiert werden.

Beispiel Beispiel

Beispielsweise tritt die Erzeugung von absoluten URLs bei einer Mail-Seite auf, mit der eine Nachricht an ausgewählte Empfänger aus einer Liste gesendet wird. Dazu wird die BSP mail.htm verwendet, der als Parameter alle ausgewählten Zeilen übergeben werden. Für jede ausgewählte Zeile wird die E-Mail-Adresse ermittelt und mittels JavaScript wird die entsprechende Mail-Nachricht generiert.

Beachten Sie dabei, dass im Coding anstelle von window.location = 'mailto:...' die Anweisung window.open( 'mailto:...' ) verwendet wird.

Ende des Beispiels.

Empfehlung Empfehlung

SAP empfiehlt, auf den Einsatz von voll spezifizierten URLs zu verzichten, also keine URLs mit Angaben zu Protokoll, Hostnamen, Domänenangabe und Port einzusetzen. Verwenden Sie stattdessen immer nur absolute oder relative URLs, z.B. /sap/something/or/another oder ../another. Auf diese Weise wird die URL im momentan aktiven Protokoll geholt und wird sowohl für HTTP als auch für HTTPS korrekt funktionieren.

Ende der Empfehlung.