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HintergrundÜberwachung der Verfügbarkeit Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Verfügbarkeit ist bezüglich IT-Komponenten nicht eindeutig definierbar. So kann mit "Verfügbarkeit" die Existenz eines Prozesses auf Betriebssystemebene gemeint sein. Weitere Definitionen der Verfügbarkeit können z. B. die Bereitstellung eines Dienstes in einer bestimmten Zeit oder die mittlere Zeit für die Durchführung einer Benutzeraktion beinhalten.

SAP stellt verschiedene Mechanismen der Verfügbarkeitsprüfung zur Verfügung. Den Mechanismen ist folgendes gemeinsam:

  • Die Verfügbarkeitsinformation ist i. d. R. technischer Art.

  • Die Verfügbarkeitsprüfung erfolgt - einmal eingerichtet - periodisch und ohne Nutzerinteraktion.

  • Das Ergebnis der Prüfung wird in das zentrale Monitoring-System gemeldet.

Zur Überwachung der Verfügbarkeit stehen Ihnen die folgenden Mittel zur Verfügung:

  • Die Verfügbarkeitsüberwachung mit CCMSPING steht Ihnen für die Überwachung von ABAP- und Java-Systemen sowie ihrer Instanzen zur Verfügung. Dabei fragt der Agent CCMSPING beim jeweiligen Message Server an, welche Instanzen als aktiv gemeldet sind. Bei ABAP-Systemen können Sie außerdem die Verfügbarkeit von Anmeldegruppen und Instanzen durch einen direkten RFC-Aufruf an die Instanz selbst überwachen lassen.

  • Auf Applikationsebene wird Verfügbarkeit mit dem Generic Request and Message Generator GRMG überprüft. Dabei ruft das Zentralsystem periodisch eine GRMG-Applikation per URL auf. Die GRMG-Applikation führt komponentenspezifische Checks aus und sendet das Ergebnis der Checks an das Zentralsystem zurück.

  • Sie können die Existenz des entsprechenden Prozesses auf Betriebssystemebene überwachen lassen. Eine solche Überprüfung stellt eine Voraussetzung für die Komponentenverfügbarkeit fest. Die Prüfung wird durch die SAP-Programme SAPOSCOL und den Agenten SAPCCMSR durchgeführt (siehe Überwachung ausgewählter Prozesse mit SAPOSCOL).

Durchführung

Überprüfen Sie den Monitor Availabilityauf Alerts. Gehen Sie zum Öffnen des Monitor vor, wie in Aufgaben beschrieben. Je nach betroffenem Knoten können Sie wie folgt auf den Alert reagieren:

Betroffenes MTE

Bedeutung

Check by CCMSPING

Sie finden eine ausführliche Beschreibung der Knoten dieses Teilbaums unter Monitor Availability and Performance Overview.

<SysID> Availability: <SysID> on <Host>Instances: <SysID>

Überprüfen Sie durch eine Probeanmeldung, ob das entsprechende System bzw. die Instanz wirklich nicht verfügbar ist. Falls dies der Fall ist, überprüfen die ggf. die Entwickler-Traces (dev_trace) und starten Sie das System bzw. die Instanz erneut .

J2EE Engines: Heartbeat by GRMG

Der Teilbaum für jedes GRMG-Szenario besteht aus zwei Teilbaumtypen:

  • Verfügbarkeit des Szenarios ("Konnte die Überprüfung der Komponenten durchgeführt werden?") mit dem Präfix Selfmonitoring

  • Verfügbarkeit der überwachten Komponenten

GRMG: J2EE <SysID> on <Host> Selfmonitoring: Scenario ...

Falls in diesem Teilbaum ein Alert auftritt, konnte die Überwachung der J2EE Engine nicht durchgeführt werden; Verfügbarkeitswerte für den u. g. Teilbaum werden also nicht geliefert (siehe auch Monitor GRMG Selfmonitoring).

GRMG: J2EE <SysID> on <Host> Test: <Komponente>

Falls in diesem Teilbaum ein Alert auftritt, ist die überwachte Komponente nicht verfügbar. Mehr Informationen zum Aufbau dieses Teilbaums finden Sie unter Anzeige der Verfügbarkeitsüberwachung mit GRMG im Alert-Monitor.

J2EE Engines: OS Processes

In diesem Teilbaum erfahren Sie (geordnet nach den überwachten Java-Systemen), ob die wichtigsten Prozesse (Dispatcher, Server und SDM) auf Betriebssystemebene laufen.

Falls benötigte Prozesse nicht laufen, überprüfen Sie zunächst die Protokolldateien mit dem Log Viewer, und starten Sie die Engine danach erneut.