Weitere Funktionen
Das MIME-Repository bietet Ihnen zusätzliche Funktionen zur Bearbeitung eines MIME-Objekts.
Wählen Sie im MIME-Repository ein oder mehrere Unterverzeichnisse oder MIME-Objekte aus und verschieben Sie diese per Drag and Drop in ein anderes Verzeichnis. Bei Unterverzeichnissen, die selbst MIME-Objekte enthalten, werden jene ebenfalls verschoben.

Diese Funktion kann besonders dann nützlich sein, wenn Sie MIME-Objekte aus einem applikationsspezifischen Verzeichnis ins Public-Verzeichnis verschieben möchten.
● Um ein Objekt im MIME-Repository in der Vorschau anzeigen zu lassen, doppelklicken Sie auf das Objekt. In Abhängigkeit von der MIME-Kategorie wird ein Objekt entweder direkt im unteren Bereich des Browsers visualisiert oder Sie werden aufgefordert, einen geeigneten Editor auszuwählen.

Wählen Sie
mit
dem Quick-Info-Text Preview, um den Vorschau-Bereich zu öffnen oder zu
schließen.
● Mit einem Doppelklick auf das Objekt in der Objektliste können Sie ein MIME-Objekt mit einem externen Editor bearbeiten. Alle Änderungen, die Sie in der externen Applikation vorgenommen haben, werden im SAP-System übernommen.
Um alle
MIME-Objekte anzuzeigen, von denen mehr als eine Sprachversion existiert,
wählen Sie
mit dem Quick-Info-Text Alle Versionen
anzeigen. Alle MIME-Objekte, von denen mehr als eine Sprachversion
existiert, werden als ein Teilbaum angezeigt.

Dieses Szenario ist nur möglich, wenn im Übersetzungssystem zusätzliche Sprachversionen für diese MIME-Objekte erstellt und die Versionen in das Entwicklungssystem transportiert wurden.
Wählen Sie im MIME-Repository das Objekt aus, das Sie bearbeiten möchten. Wählen Sie dann im Kontextmenü Weitere Funktionen -> Paketzuordnung ändern.

Diese Funktion ist insbesondere dann von Nutzen, wenn Sie MIME-Objekte zunächst nur als lokale Objekte ($TMP) gesichert haben und sie abschließend für den Transport einem Paket zuordnen möchten.
Wählen Sie im MIME-Repository das gewünschte Verzeichnis, Unterverzeichnis oder einzelne MIME-Objekte aus und wählen Sie dann Weitere Funktionen -> Transportauftrag schreiben aus dem Kontextmenü.

Über die Verfallsdauer im Client-Cache können Sie festlegen, wie lange ein MIME-Objekt im Cache des HTTP-Client - in der Regel ein Web-Browser - verbleiben soll. Objekte, die häufig geändert werden, sollten nicht lange im Client-Cache verbleiben, da der Client nicht in der Lage ist, Änderungen am Objekt, die während dieser Zeit vorgenommen werden, zu registrieren und somit die veraltete Version anzeigt. Für Objekte, die selten oder nie geändert werden, kann eine längere Verfallsdauer festgelegt werden, um die Netzbelastung zu verringern und die Performance zu erhöhen.
Sie können die Verfallsdauer eines MIME-Objekts im MIME Repository festlegen. Wählen Sie dazu im Kontextmenü eines Knotens Weitere Funktionen → Verfallsdauer Client-Cache.
Sie können die Verfallsdauer für einen Ordner angeben und dann auf alle Unterknoten (Ordner und MIME-Objekte) übertragen. Wenn die Verfallsdauer anders sein soll als die für den übergeordneten Ordner, dann setzen Sie das Kennzeichen für eine "individuelle Verfallsdauer". Bei solchen Knoten (und ihren Unterknoten) wird die Verfallsdauer nicht durch das Setzen des Kennzeichens für einen übergeordneten Ordner beeinflussst.
Ist das Kennzeichen "Verfallsdauer" nicht aktiv, dann gilt der implizite Verfall - d.h. der Client fragt den Server (bei entsprechender Einstellung) bei jedem Zugriff, ob das Objekt noch aktuell ist.
Mit der Drucktaste Übersicht Teilbaum können Sie die Verfallsdauer des Teilbaums unterhalb des ausgewählten Knotens anzeigen. Wenn Sie die Verfallsdauer erhöhen, müssen Sie auf die Unterknoten mit individueller Verfallsdauer achten.

Wenn Ordner oder MIME-Objekte mit individueller Verfallsdauer transportiert werden, wird die Verfallsdauer in das Zielsystem übernommen. Bei Ordnern wird die Verfallsdauer in die Unterknoten im Zielsystem übernommen. Bei Knoten ohne individuelle Verfallsdauer wird die Verfallsdauer der übergeordneten Ordner beim Import in das Zielsystem übernommen.